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Im Salon

Von Herr Pelocorto am Samstag, den 17. August 2013, um 11:45 Uhr

Meines Wissens gibt es nur einen Fussballclub in der Schweiz, der über eine eigene Kunstgalerie im Stadion verfügt: Der FC Winterthur!

Während Vor oder nach den Heimspielen des FC Winterthur im Fussballstadion Schützenwiese besucht der Fussballfan und Kunstaficionado den SALON ERIKA (Kunst & Prosecco). Aktuell werden die künstlerischen Portraits der ersten Mannschaft ausgestellt. Sie können dort auch einzelne Portraits als nummerierte und signierte Postkarten erwerben!

Jerzovskaja; Die Spieler des FC Winterthur; 2013 (Klicken zum Vergrössern)

Ein prächtiges Buch

Von Herr Pelocorto am Samstag, den 17. August 2013, um 09:45 Uhr

Im zweiten Teil der Kunst-Matinée blättern wir in einem prächtigen Buch!

Glory Glory ist sowohl eine Ausstellung als auch ein gleichnamiges grossformatiges Buch. Über 60 Designer und Gestalter wurden gebeten, zugunsten der Stiftung British Blind Sport ein Poster auf der Basis eines Fussballgesangs zu gestalten.

Glory Glory; das Buch zur Austellung

Glory Glory; 2013

Glory Glory; 2013

Glory Glory; 2013

Weitere Poster finden Sie beim People of Print.

Saisonbeginn in der Premier League!
Liverpool v Stoke City, heute Samstag 17. August um 13:45 Uhr, nur Pay-TV

Nobody

Von Herr Pelocorto am Samstag, den 17. August 2013, um 06:00 Uhr

Wir starten körperlos in die 66. Kunst-Matinée im Runden Leder. Herzlich guten Morgen!

Der Maler Mark Gisbourne stammt aus Stratford-upon-Avon. Richtig, das ist in England. Für einmal ist eine englische Stadt nicht für Fussball berühmt, sondern als Geburtsort William Shakespeares. Doch der Fussballbezug ist nicht fern, denn eine der Partnerstädte Stratford-upon-Avons ist die katarische Hauptstadt Doha, wo im Jahr 2022 die Sommer- oder Winter-Fussball-Weltmeisterschaft stattfinden wird.

Wo waren wir steckengeblieben? Ah, ja, beim Künstler Gisbourne. Gisbourne will zwölf grossformatige Ölgemälde schaffen, die alle entscheidende Szenen der Fussballgeschichte zeigen wie etwa Maradonas Hand oder Bergkamps Volley. Oder Sergio Agüeros Tor in der 94. Minute, das Manchester City in der letzten Runde den Titel sichert:

Sergio Aguero – Premier League winner; Öl auf Leinwand, 2013

Sie können Gisbourne direkt unterstützen, denn er sucht noch Sponsoren für die weiteren Gemälde.

Göttlicher Consultant

Von Val der Ama am Freitag, den 16. August 2013, um 16:00 Uhr

Diego Armando Maradona hat einen neuen Job, teilzeit und ehrenhalber.

Und zwar wird er dem argentinischen Primera-D-Verein Deportivo Riestra künftig als Mental-Coach zur Seite stehen.

Seine Anwesenheit soll die Amateurkicker beflügeln, seine Worte motivieren. Wie sich das ungefähr anhört, haben argentinische Medien bereits bei seinem ersten Mannschaftsbesuch mitbekommen: “Hört auf, Mist zu bauen und steigt auf”, so seine inspirierende Botschaft an die Mannschaft.

Maradona soll das Team auf Spielen und beim Training begleiten, taktische Anweisungen oder auch die Aufstellung sind indes nicht Teil seines Pflichtenhefts. Den ersten Einsatz wird er bereits am 19. August beim Spiel gegen San Miguel haben.

Sepp zu Besuch

Von Natischer am Freitag, den 16. August 2013, um 13:05 Uhr

Onkel Sepp besucht anlässlich des 16. Sepp-Blatter-Turniers am Sonntag, 25. August das Obergoms.

Alle kommen sie wieder nach Ulrichen: die Fussball-Legenden und Topspieler, die Prominenten und die begeisterten Gäste, die sich seit Jahren das dritte August-Wochenende für das Sepp-Blatter-Turnier freihalten, versprechen die Organisatoren.

Hier das detaillierte Programm:
10.00 Uhr: FC Visp – FIFA Team 2 x 15 Min
11.00 Uhr: Feldmesse mit Abt Martin und Pfarrer Carlen Toni
12.30 Uhr: GC Biaschesi – U20 FC Sion (Auswahl) 2 x 15 Min
13.15 Uhr: Damenmatch FC Chalais – FIFA Team 2 x 15 Min
14.00 Uhr: Kleiner Final 2 x 15 Min
15.00 Uhr: Final 16. Sepp Blatter Turnier 2 x 20 Min
16.00 Uhr: Prominentenspiel FIFA Selection – Swiss Legends 2 x 25 Min
Anschliessend Preisverteilung mit FIFA-Präsident Sepp Blatter

Die Liste der Promis ist schier endlos:
Abt Martin Werlen, der FC Chalais Féminin, das FIFA Women’s Team, Franz Beckenbauer, Michel Platini, Gabriel Calderón, Sunday Oliseh, Kubilay Türkyilmaz, Raphael Wicky, Pierluigi Tami, Rainer Maria Salzgeber, Thomas Bickel, Mario Cantaluppi, Ciriaco Sforza, Jörg Stiel, Fabrice Borer und Massimo Busacca.

Wir sind wie immer sprachlos.

446. Caption Competition

Von Herr Shearer am Freitag, den 16. August 2013, um 10:00 Uhr

Jeden Freitag dasselbe: wir das Bild, Sie den Text.

Finden Sie zu diesem Bild bitteschön eine passende Unterschrift und schreiben Sie sie in die Kommentarspalte. Zeit dafür haben Sie von nun an bis Mitternacht. Der Siegerbeitrag wird in diesem Fachblog wie immer am Sonntagmorgen noch vor Predigtbeginn gewürdigt und der / die SiegerIn mit einem Preis nach Wahl aus der Schatztruhe belohnt. Also, legen Sie los!

Konstruktive Krisenkommunikation

Von Rrr am Freitag, den 16. August 2013, um 04:45 Uhr

Herr Rrr verkündet weiterhin die frohe Botschaft in aller Welt.

20130815-185737.jpg“YB ist Tabellenführer! Im Tirol weiss das nach meiner dreitägigen Sympathy Bike Tour jedes Kind, deshalb bin ich nun in Bayern tätig. Dort haben sie es auch nicht einfach, wie unser Funkbild zeigt.

Seit sieben Wochen ist Pep Guardiola im Amt, und die Bayern haben immer noch keinen Titel gewonnen. Natürlich wird nur unter vorgehaltener Hand gemunkelt – doch solange der Uli noch auf freiem Fuss ist, redet niemand Tacheles. Aber der Wirt in der Krone Neuötting hat es mir doch sehr deutlich gesagt, so eine Tabellenführung wie die Young Boys Bern, das wäre schon was.

Ich umarme die Menschen und gebe ihnen Kraft. Die Leit hier sagen mir schon ,Der Leadermacher’. Na ja, hoffentlich funktionierts. Heute gehts weiter dem Inn entlang zum Geburtsort von hiesigen Promis, also Marktl und Braunau.

Aber eigentlich muss ich ja gar nicht arbeiten, weil hier machen alle die Mariä-Himmelfahrt-Brücke bis Montag. Schön, dass die Menschen hier auch irgendwie einen Höhenflug haben. Bis bald und Rad ahoi, Euer Rrr”

Problematische Perspektive

Von Val der Ama am Donnerstag, den 15. August 2013, um 16:00 Uhr

Belgiens Spieler sind die Grössten!

Wen wunderts da, dass die Nationalmannschaft die Gruppe A der europäischen Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2014 souverän anführt.

Links sehen Sie Marouane Fellaini, rechts Vincent Kompany. Zum Vergleich vorne der Franzose Mathieu Valbuena. Er ist immerhin 1.67 m gross.

Begeisternde Ballzauberer

Von Rrr am Donnerstag, den 15. August 2013, um 13:00 Uhr

Hallo Fans! Ich bin’s, Euer Heinz!

“Vielleicht habt Ihr es schon mitbekommen: Gestern spielte die Schweiz gegen Brasilien. Gegen Brasilien!! Und, hey, ich war dabei!!!

Weil dem Ursi sein Cousin der Kolleg ist ja bei der Credit Suisse, und der hat das organisiert. Wir also zu viert nach Basel, der Hene, das Ursi, ich und dem Ursi sein Cousin der Kolleg. Hey, Sitzplätze vom Feinsten grad hinter dem Schweizer Tor! Vorderste Reihe, leicht unter Rasenhöhe, soooo geil!!

Und vielleicht hat man das am Fernsehen nicht so genau gesehen, aber diese Brasilianer, da muss ich schon sagen, läck, diese Spielkultur! Wie die einander den Ball, und so schnell, das geht uh schnell, und trotzdem lässig irgendwie, und dazu immer Sambatrommeln, das ist schon, wie soll ich sagen. Das ist sooo geil!

Aber unsere haben voll dagegen gehalten. Der Hene hat’s ja schon vor dem Spiel gesagt, wer den Weltmeister schlägt, für den ist Brasilien nur Nasenwasser. Genau so wars!

Und mir hat der Stocker auch viel besser gefallen als der Neymar. Der Vali, der kann super Tricks, grad wie so ein Brasilianer! Auso de, ä Hiube zäme, ich trommle jetzt noch ein bisschen Samba mit dem Ursi. Bin noch ziemlich brasil-mässig drauf!! Tschüü-üüs!”

Theoretischer Titelträger

Von Rrr am Donnerstag, den 15. August 2013, um 10:00 Uhr

Die Schweiz ist seit gestern inoffizieller Fussball-Weltmeister. Oder auch nicht.

20130815-084628.jpgSeit 1930 wird der Nasazzi-Stab weitergereicht, benannt nach dem Captain des ersten Weltmeisters Uruguay. Wie beim Boxen muss der Titel in jedem Spiel verteidigt werden. Verliert der Titelhalter, geht der Stab zum Bezwinger über.

Bis gestern abend war Brasilien inoffizieller Weltmeister. Nach dem 0:1 in Basel muss die Selecao den Stab an die Schweiz weitergeben, wie unser ***+++-Leser Herr Schnellrechner schon gestern erwähnt hat.

Jubel! Und aber auch Ärger: Denn wie beim Boxen gibt es auch bei den inoffiziellen Fussball-Weltmeisterschaften mehrere konkurrierende Wettbewerbe. Die englischen Kollegen von den Unofficial Football World Championships haben als Ursprung das Jahr 1872, als England das erste Länderspiel der Fussballgeschichte gegen Schottland gewann.

Vom 4. Mai 1930 bis 28. März 1931 waren die Engländer UFWC-Weltmeister. Die Engländer waren aber an der WM 1930 in Uruguay gar nicht dabei. Deshalb kommt es zu unterschiedlichen Listen.

So trägt im Moment Argentinien den UFWC-Gürtel, das Team hat ihn gestern in Italien verteidigt. Aber das Nasazzi-System ist natürlich weit einleuchtender.