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Archiv für die Kategorie „La Liga“

Kater vor dem Fest

Herr Shearer am Mittwoch den 8. Mai 2013 um 06:02 Uhr

Heiraten im hohen Alter? Gar nicht so einfach.

Kürzlich durften wir Ihnen die frohe Kunde von der bevorstehenden Hochzeit Alfredo di Stefanos mit seiner neuen Flamme Gina Gonzalez überbringen. Wir fanden das rührend, Sie fanden das rührend. Dummerweise stellen sich nun aber seine Kinder quer; sie glauben, dass die gut und gerne 50 Jahre jüngere Braut es nur auf das Geld von Real Madrids Ehrenpräsident abgesehen hat. Eine haltlose Unterstellung, wenn Sie uns fragen!

Seine Kinder haben nun gegen die Heiratspläne bei einem Madrider Gericht Einspruch erhoben und verlangt, dass ihr Vater für geistig unzurechnungsfähig erklärt wird. Sie befürchten, dass das Ansehen ihres Vaters durch diese Affäre dauerhaft beschädigt wird.

Überlegen Sie sich also gut, ob Sie wirklich Kinder haben wollen. Die können einem nämlich auch noch im hohen Alter jeden Spass verderben.

Madrid feiert

Herr Pelocorto am Samstag den 27. April 2013 um 14:30 Uhr

Atlético Madrid wurde gestern 110 Jahre alt – wir gratulieren herzlich!

Atlético Madrid gewinnt den UEFA Super Cup 2012

Der amtierende Europa League-Sieger Atlético Madrid ist die beste Mannschaft Europas. Schliesslich bezwangen sie am 31. August 2012 im Spiel um den UEFA Super Cup den Champions League-Sieger Chelsea mit 4:1. Sie erinnern sich sicher noch an Radamel Falcaos Hattrick in Monaco. Das war der letzte grosse Titel in der titelreichen Geschichte Atlético Madrids. Neunmal Meister, neunmal Cupsieger, zweimal die Europa League gewonnen, zweimal den UEFA Super Cup gewonnen; das spricht für sich.

In der aktuellen Meisterschaft liefern sich Atlético Madrid und Real Madrid einen harten Kampf um Platz 2 in der Tabelle. Atlético Madrid (58) liegt nur gerade 3 Punkte hinter Real (61).

Bereits heute Abend, nur einen Tag nach dem Geburtstag, bietet sich Atlético Madrid zuhause die Gelegenheit, im Derbi madrileño diesen Abstand verschwinden zu lassen. Dass Atlético Madrid noch mehr als sonst motiviert ist, dürfte wohl keine Überraschung sein. Allerdings wartet das Team seit dem 12. Juni 1999 auf einen Heimsieg gegen Real Madrid. Aber Atlético Madrid ist stark:

Nicht so laut bitte!

Herr Pelocorto am Donnerstag den 18. April 2013 um 06:00 Uhr

Autsch, könnten Sie bitte etwas leiser sprechen?

Mir brummt der Schädel von gestern, und heiser bin ich auch. Es git nur ein Verein, won i folge wett, us de schönste Stadt, das isch de GCZ – scha la la laa … Das war aber auch eine nervenaufreibende Sache gestern Abend.

Einer, der es gerne auch etwas ruhiger hat, ist Superstar Lionel Messi. Seine Nachbarn nervten ihn derart mit Lärm, dass er zuerst eine Abtrennung errichten liess. Damit geriet er aber im Konflikt mit dem lokalen Zonenplan. Also kaufte er kurzerhand das Nachbargebäude auf und stellte die Leute auf die Strasse. Jetzt wird abgerissen beziehungsweise umgebaut und erweitert. Und Ruhe herrscht.

Umbau bei Messis

Unser Tatort

Herr Pelocorto am Samstag den 13. April 2013 um 20:05 Uhr

Ein Krimi, der 87 Minuten dauert? Womöglich ohne Fussballbezug? Bleiben Sie lieber bei uns!

Unser Krimi dauert nur 23 Minuten und hat einen klaren Fussballbezug. Schliesslich spielt das Spiel zwischen Real Madrid und Atlético de Madrid vom 7. März 2009 eine Rolle. Huntelaar konnte damals mit dem Ausgleich in der 56. Minute die Heimpleite verhindern. Saras Bruder allerdings hat das nicht geholfen, er musste während des Spiels sterben.

Schalten Sie unten rechts im Video auf Vollbild – Film ab!

Tarde de Futbol
(spanisch, englische Untertitel)

Auswärtsspiel bei Atlético

Rrr am Freitag den 12. April 2013 um 07:05 Uhr

Bremen ist eine schöne Stadt. Madrid noch viel schöner.

Die Belgier Kevin De Bruyne und Thibaut Courtois gehören beide Chelsea, wurden aber ausgeliehen – der Mittelfeldspieler De Bruyne nach Bremen, Goalie Courtois zu Atlético nach Madrid.

Caroline Lijnen begleitete ihren Freund De Bruyne nach Bremen, doch dort wurde es ihr bald einmal langweilig, wie das belgische Fachorgan Story berichtet. Zur Zerstreuung flog sie nach Madrid und liess sich dort von Thibaut Courtois die spanische Hauptstadt zeigen. Und offenbar nicht nur das. “Sie tauschten anstössige Fotos auf Facebook aus”, berichtet “Story”.

De Bruyne hat inzwischen Wind von der Affäre bekommen und seine Beziehung zu Caroline beendet. Dieselbe wohnt jetzt wieder daheim in Belgien. De Bruyne und Courtois freuen sich derweil sicher auf ihr Wiedersehen in London und in der belgischen Nationalelf.

High five

Rrr am Mittwoch den 6. März 2013 um 03:14 Uhr

Fünf rote Karten gegen Premier-League-Spieler – finde die Gemeinsamkeit.

Gestern flog Nani von ManUtd vom Platz; Schiedsrichter war der Türke Cüneyt Çakır. Im Dezember sah Gary Cahill (Chelsea) im Weltcup-Final die rote Karte – Schiedsrichter war Cüneyt Çakır.

Im vergangenen September musste Englands Steven Gerrard im WM-Qualispiel gegen die Ukraine vorzeitig duschen gehen. Schiedsrichter war Cüneyt Çakır.

Im April 2012 flog John Terry (Chelsea) im Championsleague-Halbfinal gegen Barcelona vom Platz. Schiedsrichter war Cüneyt Çakır.

Und dann war da im März 2011 noch der Achtelfinal in der Europa League zwischen Manchester City und Dynamo Kiev. City-Stürmer Mario Balotelli sah Rot. Schiedsrichter war – na, Sie wissen schon.

Diegos Diagnose

Rrr am Dienstag den 5. März 2013 um 10:00 Uhr

Maradona erklärt die Barça-Krise: Ohne Pep kein Pep.

Der Superstar der 1980er-Jahre schaute sich am Samstag den Clasico in Madrid an, auf Einladung von Cristiano Ronaldo in dessen Ehrenloge. Weil CR7 beim zweiten Real-Sieg innert vier Tagen aber nur kurz zum Einsatz kam, befasste sich Maradona im Interview vor allem mit der Krise bei seinem Ex-Klub.

“Barça hatte bereits eine schlechte Saisonvorbereitung. Um Geld zu verdienen, bestritt die Mannschaft viele Freundschaftsspiele, sogar in Malaysia in China. Aber im Sommer wird der Grundstein für die ganze Saison gelegt, nicht bei Testspielen, sondern bei Trainingseinheiten am Morgen und am Abend.”

Ausserdem habe Barça den Trainer Pep Guardiola nicht gleichwertig ersetzen können. “Pep und Mou sind beide Meister ihres Fachs, in den Clasicos spielten sie Schach gegeneinander. Nun wurde Mourinho alleine gelassen, denn auch wenn Tito ein guter Trainer ist und hoffentlich bald zurückkehrt, so erhielt die Mannschaft jedoch ihre Bedeutung durch Pep. Barça ist ohne ihn auseinandergebrochen.“

Maradona reihte sich schliesslich in die Reihen der Tiki-Taka-Kritiker ein. “Anstatt lediglich drei geschickte Pässe zu spielen und den Abschluss zu suchen, spielt die Mannschaft zu viele ungenaue Pässe. Barça erscheint mir als eine sehr müde Mannschaft”, sagte Maradona.

Oha lätz (LV)

Rrr am Sonntag den 3. März 2013 um 20:29 Uhr

Wer findet die 5 Unterschiede?

Links Aleksandar Dragović vor Servette-Fans, rechts Jordi Alba vor dem Real-Fanblock.

Dragović: Die Geste richtete sich nicht gegen Servette, sondern gegen den eigenen Trainerstab, der mir kein Kopfball-Tor zutraute. – Alba: Die Geste richtete sich nicht gegen Real, sondern wollte zum Ausdruck bringen, dass Messi die Nummer 1 ist.

Begeisterung im Bernabéu

Rrr am Samstag den 2. März 2013 um 17:50 Uhr

Nächster Clasico, nächster Real-Sieg.

20130302-174337.jpgDiesmal siegte Madrid 2:1 – dank Toren von Benzema und Ramos. Messi glich zwischenzeitlich aus, blieb aber ansonsten erneut blass.

Im für die Meisterschaft wenig bedeutsamen Liga-Spiel war Real wie schon am Dienstag im Cup die bessere Mannschaft. Trotz einem Ballanteil von nur einem guten Drittel hatte das Team von José Mourinho das Spiel jederzeit im Griff und konnte es sich sogar leisten, eine Stunde lang auf Cristiano Ronaldo zu verzichten.

Barça bezog die dritte Niederlage in den letzten vier Spielen. Langsam muss man sich Sorgen um die Katalanen machen, wenn man das will. Dass Valdes nach Spielschluss noch Rot wegen Schiedsrichter-Beschimpfung sah, passt ins desolate Bild.

Real ist nach zwei Clasico-Siegen in Serie parat fürs Old Trafford. Allerdings wartet dort ein schwierigerer Gegner als es Barça war.

Camp Mou!

Rrr am Dienstag den 26. Februar 2013 um 22:50 Uhr

Real Madrid siegt 3:1 in Barcelona und zieht in den Cupfinal ein.

Das Team von José Mourinho zeigte im Camp Nou eine überragende Leistung und liess Barça keine Chance. Cristiano Ronaldo brachte die Madrilenen schon nach 13 Minuten in Führung.

Barça kam nie ins Spiel und hatte nur wenig Torchancen. Real machte den Sack nach der Pause zu – zuerst veredelte CR7 einen Konter über Di Maria, dann köpfte der erneut hervorragende Innenverteidiger Varane den Ball zum 3:0 ins Tor. Das Ehrentor von Jordi Alba kam viel zu spät.

Im Cupfinal trifft Real am 17., 18. oder 19. Mai auf Sevilla oder Atlético Madrid.