Was ist Fussball? Basel sucht nach Antworten.
Jeden Frühling stellen sich dieselben Fragen: Wie kann es sein, dass die eigene Mannschaft gegen das immer gleiche und deutlich schlechter klassierte Team verliert? Was ist meisterschaftsentscheidend – vier Punkte Rückstand bei einem Spiel mehr oder vier Punkte Vorsprung bei einem Spiel weniger? Und woher kommt eigentlich der Glaube, dass das aktive Verfolgen des Spiels des direkten Konkurrenten einen direkten Einfluss auf das Resultat hat?
Auf alle diese Fragen wird es in den kommenden drei Wochen Antworten geben. Für einmal nicht vom hoch geschätzten Dr. Rüdisühli aus der Hauptstadt des runden Leders, sondern von ausgewiesenen Forscherkollegen aus der Tiefe der Rheinebene. Nämlich im erst gerade per Abstimmung geretteten Sportstadion Landhof in Basel.
Donnerstag, 18. März, 18 Uhr
Prof. Dr. Andreas Heuer, Universität Münster, Institut für Physikalische Chemie: Fussball aus statistischer Sicht: Mythen, Zufall und Vorhersage
Donnerstag, 25. März, 18 Uhr
PD Dr. Manfred Koch, Universität Basel, Deutsches Seminar: Ball-Epiphanien. Religiöse Augenblicke im Sport



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Was die Premier League seit einiger Zeit 

Wie unserer gebildeten Leserschaft hinlänglich bekannt, hat der Schweizer Meister ein ebenso einfaches wie wohldurchdachtes und aber auch voraussichtlich extrem effizientes Mittel gegen die Gewaltexzesse einiger sich im Fahrwasser der momentanen Hipness der in ihrem Traditions- und Variantenreichtum unerreichten Fankultur tummelnden Subjekte gefunden: Er verkauft keine Tickets mehr für Auswärtsspiele.




