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Archiv für die Kategorie „Weisheiten“

Pelé muss zum Arzt

Herr Maldini am Donnerstag den 15. März 2012 um 16:00 Uhr

Zumindest wenn es nach Diego Maradona geht.

Pelés Vater sagte seinem Sohnemann einst, er sei zum Fussball spielen geboren. Damit hatte er natürlich völlig recht: “He was absolutely right, I was born to play football, just like Beethoven was born to write music and Michelangelo was born to paint.”

Maradona, wie wir wissen nicht gerade Pelés bester Freund, konnte das natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Dann sei er eben der Ron Wood, Keith Richards und Bono des Fussballs. “Because I have so much passion.” Er gibt ausserdem zu bedenken, dass er noch nie Beethoven-Musik an einem Fussballspiel gehört habe. Maradona, Trainer des berühmten Al-Wasl Club, rät Pelé, vor dem nächsten Interview die richtigen Pillen zu nehmen. Oder besser den Arzt zu wechseln.

Pelé freut sich übrigens ausserordentlich auf die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ 2014 in Brasilien, während Maradona mit Al-Wasl im vorderen Mittelfeld der Etisalat Pro-League rumdümpelt.

«In Bulat we trust.»

Natischer am Freitag den 2. März 2012 um 15:40 Uhr

Es war wohl eher die kleinere Hälfte der Xamaxiens, die Bulat vertrauten.

Das erkannten auch unsere LederInnen und stimmten mit über 30% der Stimmen für bzw. eher gegen den tschenten Tschetschenen.

Was wir hiervon mit in den Alltag nehmen können: Nicht alles, was ca. 1/3 Stimmenanteil erreicht ist unnützer Populismus.

Welchen Oral-Diarrhoe fanden Sie im Februar fussballerisch eher heikel?


Wir nehmen Ihre Stimmen gern bis Sonntagmittag entgegen.

Pulver gut

Rrr am Freitag den 2. März 2012 um 05:06 Uhr

Vorsicht: Vergesslichkeit kann Sie teuer zu stehen kommen.

Vor allem, wenn Sie Torhüter in Gambia sind und Ihr Gehäuse für gewöhnlich mit Hilfe von Voodoo-Zauber rein halten. Das tat gestern auch Musa Camara, als er vor dem Anpfiff des Afrikacup-Qualispiels gegen Algerien ein geheimnisvolles Pulver auf die Torlinie schüttete.

Mit grossem Erfolg: Algerien gelang in der ersten Halbzeit trotz aller Bemühungen kein Tor, und so führte Gambia zur Pause als krasser Aussenseiter vor 30.000 begeisterten Zuschauern sensationell mit 1:0.

Dann aber das Missgeschick: Camara vergass, das vorbeugende Pulver nach der Pause auch beim gegenüberliegenden Tor zu streuen. Wenige Minuten nach Wiederanpfiff kassierte er prompt zwei Gegentore zur 1:2-Niederlage. Vor allem beim ersten Gegentreffer spielte ihm der böse Zauber übel mit, wie man leider sagen muss.

Klassische Kategorien

Herr Baresi am Mittwoch den 8. Februar 2012 um 10:00 Uhr

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Jeder kennt die Frage, kaum einer die Antwort (17)

Rrr am Dienstag den 7. Februar 2012 um 10:00 Uhr

Was soll man vom Frauenfussball halten?

Testspiel

Die YB-Frauen sind amtierender Schweizer Meister und Teilnehmer der Champions League.

Der Runde Leder Rhetorikratgeber

Herr Baresi am Samstag den 4. Februar 2012 um 14:48 Uhr

Das Runde Leder als Special Interest-Blog für die grossen Fragen des Lebens bietet selbstverständlich auch Lösungen für die kleinen Probleme des Alltags. Heute: die blöde Frage.

Werden Sie auch immer wieder mit überflüssigen Fragen belästigt und wissen nicht recht, wie Sie mit wenig Aufwand eine langatmige Antwort vermeiden können?

Machen Sie es einfach so wie Heiko Vogel, beantworten Sie die Frage kurz und gönnen sich anschliessend eine lange Pause. Bleiben Sie dabei ganz unbesorgt, Ihr Gegenüber wird das Gespräch von selber wieder aufnehmen, falls es mehr wissen möchte.

Unworte des Monats (01/12)

Natischer am Freitag den 3. Februar 2012 um 13:07 Uhr

«YB ohne dich ist wie Bunga-Bunga ohne Cavaliere.»

Oder: Wie sich Werbung während einer schlechten Kampagne selbst unterbietet. Das fanden schnieke 42% unserer Lesenden Abstimmenden.

Auch im Januar gabs jedoch genauso schlimme Statements in der Welt des Runden Leders.

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Mutige Massnahme

Rrr am Freitag den 3. Februar 2012 um 06:01 Uhr

Neu auch am Freitag: Wirrkopf Walters wahre Worte.

“Die kantonalen Polizeidirektoren reagieren auf die Fussballkatastrophe von Ägypten! Details dazu entnehmen Sie heute Ihrer Tageszeitung.

Nun, wenn ich es richtig verstanden habe, sind Fussballspiele neu bewilligungspflichtig. Das heisst, wenn YB ohne Bewilligung gegen Basel spielen will, schickt Herr Nause 800 Grenadiere aus vier Kantonen in Kampfmontur vorbei. Das wirkt auf die 30’000 Fans vor verschlossenen Eingangstoren sicher deeskalierend.

Die Frage ist einfach, ob es im Polizeistützpunkt Neufeld genügend Zellen, Toiletten und Getreideriegel für die 30’000 gewaltbereiten Fussballchaoten hat und ob eine Fernhalteverfügung von 12 Tagen wirklich reicht, wenn schon in zwei Wochen das nächste Heimspiel stattfindet. Ich bin froh, bin ich nicht kantonaler Polizeidirektor, das sind nämlich extrem komplexe Fragen.

Ich gehe jetzt wieder fischen.”

Moderne Märchen

Rrr am Samstag den 14. Januar 2012 um 13:17 Uhr

Fussball-Weisheiten sind für die Katz.

Das hat die Fachzeitschrift Sport-Bild herausgefunden. In ihrer neusten Ausgabe widerlegt sie gängige Reportersprüche mit den Zahlen der aktuellen Bundesliga-Saison. Einige Beispiele:

Standards werden immer wichtiger. Ach was: Der Anteil Tore durch Standard-Situationen lag in den letzten sechs Jahren konstant bei rund 30 Prozent.

Never change a winning team! Ach was: 24-mal trat ein Team nach einem Sieg mit derselben Startelf an – nur 8-mal folgt ein weiterer Sieg. 11-mal gabs eine Niederlage. Mit veränderter Aufstellung gabs minim mehr Siege.

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Penetranter Pösteler

Rrr am Montag den 9. Januar 2012 um 10:00 Uhr

Wie nach jedem Winterwochenende: Wirrkopf Walters Weisheiten.

“Heute morgen klingelte der Pösteler. Dem habe ich aber die Postordnung verlesen: ,Von Ihnen will ich gar nichts, Sie sind sicher wieder so ein dubioser Briefträger von der SVP, der mir kriminelle Screenshoots von einem Whisteblower unterjubeln will.’ Dann knallte ich die Tür zu.

Ist doch wahr. Ich glaube, er hatte etwas Eingeschriebenes von der Bank, aber das geht mich eh nichts an, bei mir macht die Frau die Transaktionen. Ich selber halte mich an die Devise ,YB Forever’. Da ist man jedenfalls sicher, dass bei den Transfergeschäften kein Insiderwissen vorhanden ist.

Dann klingelte es schon wieder. Die sind hartnäckig bei der SVP! Ich habe aber immer nicht mehr geöffnet und stattdessen gemütlich eine DVD geschaut. Nachher gehe ich mit Urs Paul Engeler in trüben Gewässern fischen.”