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Archiv für die Kategorie „Weisheiten“

Suboptimaler Start

Rrr am Sonntag den 1. Januar 2012 um 12:03 Uhr

Spannendes 2012 – das Runde Leder blickt zurück.

Heute mit Christian Gross (Trainer YB).

28. August, Bern. “Eine Heimniederlage macht niemandem Freude, das ist klar. Der FC St. Gallen erwies sich als entschlossener und spielstarker Gegner, der uns alles abforderte. Meiner Mannschaft kann ich keinen Vorwurf machen, sie stand kompakt, dominierte das Spiel und wollte etwas reissen. Auf den letzten 30 Metern sah ich gegenüber dem 0:2 gegen Lausanne ebenfalls eine klare Steigerung. Das Ehrentor gegen den FCSG war doch sehr schön herausgespielt.

Der Saisonstart ist uns angesichts des Rückstandes von 11 Punkten auf Basel sicher nicht optimal geglückt. Wichtig ist einfach, dass wir nun in Ruhe weiterarbeiten können. Die Voraussetzungen dafür sind gegeben, die Klubführung steht geschlossen hinter mir, das spüre ich ganz deutlich. Zusammen werden wir in der Rückrunde 2012/13 etwas reissen!”

Flirt mit Flipper

Herr Shearer am Donnerstag den 29. Dezember 2011 um 10:00 Uhr

Endlich: Cristiano Ronaldo findet seinen inneren Delfin.

Der schönste und beste Fussballer aller Zeiten (gem. eigenen Angaben) nahm kürzlich ein Bad mit einem Meeressäuger.

Klasse Karte

Rrr am Donnerstag den 22. Dezember 2011 um 15:46 Uhr

Kyle Naughton beherrscht die Kunst des Verwarntwerdens.

Norwichs rechter Aussenverteidiger kassierte vorgestern gegen Wolverhampton die fünfte gelbe Karte der Saison, was automatisch eine Spielsperre nach sich zieht. Naughton fehlt damit ausgerechnet im von den Fans heiss geliebten Boxing-Day-Match.

Schlimm? Nicht wirklich. Norwich spielt gegen Tottenham, Naughtons Besitzerklub – und der Leihvertrag zwischen den beiden Klubs besagt, dass Naughton nicht gegen die Spurs eingesetzt werden darf.

What a Happy Coincidence.

Mehr Biss

Rrr am Freitag den 9. Dezember 2011 um 16:13 Uhr

Wirrkopf Walters Wort zum Wochenende.

“Was für ein schwarzer Herbst! Eine Schlappe nach der anderen. Die interne Stimmung sei gut, wird immer versichert, und bald gehe es aufwärts – dumm nur, dass die Resultate etwas anderes sagen. Mal ehrlich, es braucht dringend neue, innovative Akteure, die Verantwortung übernehmen, kompakt dominieren und etwas reissen wollen. Aber wer soll das sein?

Es ist also ein Elend mit dieser FDP, muss man sagen. Aber gut, das ist nicht mein Problem. Vielleicht finden sie ja in der Winterpause einen neuen Publikumsliebling in Afrika.

Was mich viel mehr beschäftigt: Warum ist bei den Berlin-Korrespondenten der SRG immer nur die untere Zahnreihe sichtbar? Beim Mann vom Fernsehen zum Beispiel. Aber eben auch bei dem vom Radio. Ich weiss es nicht.

Na egal, mit Fussball hat das nichts zu tun. Ich geh jetzt wieder fischen.”

Der Fussballkünstler

Rrr am Montag den 5. Dezember 2011 um 10:01 Uhr

Drei Zitate noch zum Tod von Sócrates.

“Die ganz entscheidende Frage ist, wie man Weltmeister wird. Brasiliens Weltmeisterteam von 1994, das waren Italiener, aber keine Brasilianer. Diese Mannschaft war unkreativ, leidenschaftslos und unfähig, ein Fussballspiel in ein Spektakel zu verwandeln.”
(Sócrates 2001 auf die Frage, ob es ihn schmerze, dass er nie Weltmeister wurde.)

*

“Das Ziel ist zu gewinnen, egal wie. Der sogenannte Systemfussball ist die logische Folge. Seine zentralen Ideen heissen Effizienz und Funktionalität. Dass der Fussball dadurch eindimensional, uninspiriert und somit im ästhetischen Sinne hässlich geworden ist, fällt dabei kaum jemandem auf.”
(Sócrates vor kurzem zur Entwicklung des Fussballs)

*

“Ich bin kein Athlet. Ich bin Fussball-Künstler.”
(Sócrates 1984 kurz vor dem Wechsel nach Italien auf die Frage eines dpa-Journalisten, ob es für einen Athleten angemessen sei, während des Interviews zu kettenrauchen und grosse Mengen Bier zu trinken.)

Socrates starb am Sonntag mit 57 Jahren, vermutlich an einem bakteriell verseuchten Mittagessen. RIP Doutor.

Unworte des Monats (11/11)

Natischer am Freitag den 2. Dezember 2011 um 13:01 Uhr

Wie so oft beim Fussball gabs letzten Monat mehrere Sieger.

Aus aktuellem Anlass entschied der Stichentscheid der Fachjury für Herrn Chapuisat. Wählen Sie nun Ihr Unwort des Novembers 2011:


NEU: Ihre Stimmen werden bis morgen Samstag Sonntag 12 Uhr angenommen.

Cronaldos Groll

Rrr am Samstag den 12. November 2011 um 15:04 Uhr

Naturrasen wird überschätzt.

Erschöpfende Tätigkeiten

Rrr am Freitag den 28. Oktober 2011 um 19:06 Uhr

Servicearbeiten bei DerBund.ch/Newsnet: Am frühen Samstagmorgen kann es zu Unterbrüchen kommen.

Vorsicht: Masturbation vor dem Spiel kann die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.

Das sagt Ronaldo, der dreimalige Weltfussballer, zweifache Weltmeister und ewige WM-Torschützenkönig. Der einst beste Fussballer der Welt gab in einem Interview mit UOL Esporte Fitness-Tipps für junge Fussballer.

Vor Pflichtspielen sollte man nicht Hand an sich anlegen, mahnt Ronaldo. “Masturbieren ist sehr erschöpfend.”

Unproblematisch seien hingegen geschlechtliche Aktivitäten zu zweit. “Niemand kann beweisen, dass Sex die Leistung auf dem Feld beeinflusst.” Er selber habe in dieser Hinsicht keine negativen Erfahrungen gemacht.

Er nicht, aber eine frühere Partnerin. “Ronaldo tat nichts und liess sich nur bedienen”, beschied eine verärgerte Gespielin den Medien.

Unworte des Monats (10/11)

Natischer am Freitag den 28. Oktober 2011 um 13:06 Uhr

Nicht alle Schweizer wählen SVP. Runde LederInnen jedoch schon.

Also den Slogan zumindest. Und schon gehts fliessend über in die Oktober-Abstimmung. Schliesslich ist Wahl-Herbst.


Ihre Stimmen werden wie immer bis morgen Samstag 12 Uhr angenommen.

Stürmerstatement

Rrr am Montag den 17. Oktober 2011 um 10:00 Uhr

Zottel ist weg – jetzt kommt Chappi.

(Aus der Zeitung “Sonntag” vom 16. Oktober)