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Archiv für die Kategorie „The Home of Football“

Fertig lustig

Rrr am Sonntag den 18. August 2013 um 12:25 Uhr

Mayonnaise, Handys, Coke mit Eis, Singen – alles verboten.

20130817-193423.jpgPaolo Di Canio, der Trainer von Sunderland, räumt auf. Dem “Telegraph” erklärte er, wie er das Team weiterbringen will, nachdem er es letzte Saison als Feuerwehrmann bereits vor dem Abstieg aus der Premier League bewahrt hat.

“Früher hingen die Spieler auf dem Massagetisch am Handy. Unmittelbar vor dem Training! Das geht natürlich nicht. Wenn ich in der Garderobe ein Handy entdecke, schmeisse ich es weg, basta. Die Spieler sollen sich auf ihren Job konzentrieren. Und sie sollen sich gesund ernähren! Ketchup und Mayonnaise kommen überhaupt nicht in Frage. Und Cola mit Eis auch nicht! Das belastet alles die Leber und den ganzen Organismus. Weg damit. Ich kenne Spieler, die tranken Cola mit Eis, hatten dann Magenprobleme und konnten nicht spielen. Kaffee? Am Morgen von mir aus eine Tasse, aber dann ist fertig.” Singen in der Garderobe ist jetzt übrigens auch verboten, das ist laut Di Canio der Konzentration abträglich.

Das Startspiel verlor Sunderland gegen Fulham mit 0:1. Der Schweizer Pajtim Kasami besiegelte den Fehlstart der Mackems.

Ein klares Verdikt

Herr Pelocorto am Samstag den 17. August 2013 um 21:00 Uhr

Die neue Premier League Saison hat eben erst begonnen und schon müssen heikle Entscheide gefällt werden. Drin oder nicht drin?

Beim Spiel Liverpool gegen Stoke prallte der Ball von der Latte an den Boden. Tor oder nicht? Diese Diskussionen haben jetzt ein Ende, denn alle englischen Stadien in der Premier League sind mit dem Hawk-Eye-System ausgerüstet worden, Sie kennen das vielleicht schon vom Tennis her. Das System hat seine Feuertaufe heute gut überstanden, der Ball war klar nicht drin, wie sich alle zuhause am TV überzeugen konnten:

Die zweite heikle Szene gab’s im Spiel zwischen Arsenal und Aston Villa, als der Schuss von Villas Fabian Delph an den rechten Pfosten prallte und dann zum anderen Pfosten rollte. Auch hier zeigte das System schnell und klar auf, was Sache war. Vom Hawk-Eye Goal Decision System bin ich ziemlich beeindruckt; von Arsène Wengers System heute eher weniger. Als big disappointment bezeichnete Wenger das Spiel. Ich auch.

Das beste Fussballteam aller Zeiten …

Herr Pelocorto am Mittwoch den 14. August 2013 um 19:00 Uhr

BREAKING NEWS: Die Schweiz schlägt Brasilien 1:0 (48′ Alves ET)

… spielt natürlich in England, keine Frage! Herzlich willkommen beim Farnborough F.C.

Mit diesem Team, das überraschenderweise nur in in der Conference South – der 6. Liga also – spielt, möchte man es weder im Ligabetrieb noch im Cup zu tun bekommen. Von einer ‘erstklassigen Besetzung’ zu sprechen, wäre wohl die Untertreibung des Jahres. Aber sehen Sie selber, wer alles für ‹the Yellows› aufläuft:

Etwas enttäuschend finde ich, dass es weder Ronaldo, noch Ronaldo und auch Raúl nicht in diese Mannschaft gebracht haben. Gut, wenn man den Trainer kennt, dann überrascht das doch nicht mehr. Der Farnborough F.C. wird von José Mourinho trainiert.

Wo bitte geht es zur Spitze?

Herr Pelocorto am Sonntag den 11. August 2013 um 22:00 Uhr

Liverpools Trainer Brendan Rodgers gab vor einigen Tagen das Ziel für die kommende Saison bekannt.

Klar, für einen Traditionsclub wie die ‹Reds› kann es nur einen Platz in der Tabelle geben. Oder, Herr Rodgers?

Ich wünsche Ihnen für die kommende Woche etwas mehr Klarheit!

Neuer Name

Rrr am Samstag den 10. August 2013 um 18:24 Uhr

LIVE: Aarau-Young Boys 0:4 (16. Zarate, 53. Costanzo, 69. Steffen, 74. Costanzo HP)
YB mit Wölfli – Zverotic, Veskovac, Von Bergen, Sutter – Costanzo, Spycher (78. Rochat)- Zarate (58. Steffen), Kubo, (69. Afum) Nuzzolo – Gerndt

Die Premier League zieht dem Tiger die Zähne.

Der Besitzer von Aufsteiger Hull City wollte seinem Klub einen neuen Namen verpassen. “Ich möchte, dass der Verein etwas Spezielles bekommt, denn ,City’ ist ein Allerweltsbegriff. Es geht um eine stärkere Identität”, sagte der in Ägypten geborene Geschäftsmann Assem Allam in einem Interview.

Als “Hull City Tigers” wollte der Verein die neue Meisterschaft bestreiten. Die Liga reagierte skeptisch: “Wir wissen nichts von einer Namensänderung, uns hat niemand informiert. Für uns heisst der Klub weiter Hull City. Wenn jemand seinen Namen ändern will, dann soll er das Gespräch mit uns suchen und uns sagen, ob man auch mit den Fans darüber gesprochen hat.” Die Fans von Hull City lehnen die Namensänderung nach 109 Jahren ab.

Ganz abwegig ist sie allerdings nicht. Schliesslich trägt die Mannschaft schon heute den Spitznamen “The Tigers”, wegen des in schwarz und bernsteinfarben gehaltenen Trikots. Der Zusatz erscheint auch im Vereinsemblem, das seit Jahrzehnten auch ein Tiger ziert.

Verheerende Fixation

Rrr am Freitag den 9. August 2013 um 04:48 Uhr

Schockierend: Fussballfans haben nur Fussball im Kopf.

Das haben Wissenschafter herausgefunden, die im Auftrag des englischen Fussballverbands eine repräsentative Umfrage unter Fans durchführten. Dabei gab jeder zweite Befragte an, mindestens einmal pro Minute an Fussball zu denken. Und das ist noch nicht alles:

94 Prozent gaben zu, das ganze Jahr nach dem Spielplan auszurichten.

89 Prozent gehen nur dann in die Ferien, wenn sie kein Spiel verpassen.

91 Prozent haben wegen Fussball schon einmal eine Einladung an ein Hochzeit ausgeschlagen oder ein Geburtstagsfest sausen lassen.

52 Prozent denken öfter an Fussball als ans Essen.

50 Prozent denken öfter an Fussball als an ihre Arbeit.

57 Prozent leiden unmittelbar nach Saisonende unter Entzugssymptomen.

53 Prozent freuen sich auf nichts so sehr im ganzen Jahr wie auf den Saisonstart. Und was machen sie in der Sommerpause? Für 52 Prozent sind die Meldungen von der Transferfront die einzige Freude in der spiellosen Zeit.

Wenn Sie in mindestens 5 der 8 Fälle zur Mehrheit gehören, brauchen Sie dringend Hilfe. Mit anderen Worten: Dann gehören Sie definitiv zum Zielpublikum des Runden Leders. Ansonsten sind Sie hier natürlich auch gern gesehen.

Mageres Maskottchen

Rrr am Mittwoch den 7. August 2013 um 05:48 Uhr

Lenny Berry tritt von der Fussballbühne ab. Er ist einfach nicht dick genug.

Fast 20 Jahre lang verkörperte Berry “The City Gent”, das fleischgewordene Maskottchen des Drittligisten Bradford City. Mit seiner Leibesfülle war er ein idealer Darsteller für das Bradford-Männchen, das ein Zeichner in den 1960er-Jahren als Identifikationsfigur erfunden hatte.

Wegen gesundheitlichen Problemen in Zusammenhang mit Diabetes nahm Berry zuletzt stark ab. Jetzt zog der 59-Jährige die Konsequenzen: Er könne “The City Gent” nicht mehr glaubhaft verkörpern. “Ich bin am Boden zerstört, es ist zum Weinen, aber ich kann es nicht ändern.”

Mit den Fans habe er es immer gut gehabt, versicherte er. Sprechchöre wie “Who ate all the pies” waren ihm gewidmet. Bis 2009 warf er den Kindern Süssigkeiten zu, das wurde ihm dann aus Sicherheitsgründen untersagt.

Der Klub teilte mit, er werde künftig ohne lebendiges Maskottchen antreten. Lenny Berry sei nicht zu ersetzen.

Turbulenzen auf dem Transfermarkt

Rrr am Donnerstag den 1. August 2013 um 19:55 Uhr

BREAKING NEWS: Häcken-Thun 1:2 – Zuffi trifft zweimal! – Liberec-FCZ 2:1

Gareth Bale sprengt alle Rekorde.

20130801-200342.jpgFür 120 Millionen Euro wechselt der 24-jährige Waliser von den Spurs zu Real Madrid. Im Vergleich dazu war Cristiano Ronaldo mit 94 Millionen im Jahr 2009 ein Schnäppchen.

120 Millionen? Dafür könnte man locker eine ganze Mannschaft zusammenkaufen, die ziemlich kompetitiv wäre, und hätte dann immer noch ein bisschen Kleingeld in der Kasse, wie die Grafik unserer Kollegen von Eurosport zeigt.

20130801-195353.jpg

Zum Vergleich: Der Marktwert des Kaders vom FC Basel beläuft sich auf 48 Millionen Euro. Ganz YB gibt’s schon für 20 Millionen Euro.

Absurd? Nun, Gareth Bale beförderte neulich YB quasi im Alleingang aus der Championsleague-Quali. Im Wankdorf spielte er noch eher diskret, im Rückspiel aber bereitete er alle vier Tore der Spurs vor.

Finde den Feler (VI)

Herr Pelocorto am Mittwoch den 31. Juli 2013 um 16:00 Uhr

Newcastle Uniteds Spieler erhalten ihre neuen personalisierten Schuhe.

Stürmerstar Papiss Demba Cissé staunte nicht schlecht, als er seine neuen Treter
(Nike Hypervenom Phantom ID; Sondermodell ‹Ultra Spelling›) im Empfang nahm:

Gibt es eigentlich Stickfaden-Tipp-Ex?

Vermeidbare Vokabeln

Rrr am Mittwoch den 31. Juli 2013 um 10:00 Uhr

Liverpool begrenzt den Wortschatz seiner Spieler.

In einem internen Dokument finden sich 40 Worte und Ausdrücke, die der Klub von seinen Angestellten nicht mehr hören will. Natürlich komme es immer auf den Kontext an, aber in der Regel würden diese Worte zu beleidigenden Zwecken verwendet, heisst es zur Begründung.

Jetzt heisst es also Vokabeln büffeln, um sie zu vergessen. Los gehts!