Lieber Dr. Rüdisühli, ist es moralisch in Ordnung, wenn ich meinen sechsjährigen Neffen mit Fussballutensilien meines Lieblingsclubs ausstatte und ihn an ein Heimspiel mitnehme in der Hoffnung, einen Fan zu gewinnen?
Lieber Herr M., Sie werfen eine schwierige Frage auf. Soll der junge Mensch seine, unsere Welt selber erkunden dürfen? Oder müssen wir ihn anleiten?
Der grosse Schweizer Entwicklungspsychologe Jean Piaget war der Meinung, dass beim jungen Menschen Identität entsteht durch das ständige Streben nach Gleichgewicht und der damit verbundenen Auflösung des Ungleichgewichts. Dies geschieht etwa durch den Prozess der Assimilation, also der Anpassung des eigenen Verhaltens an die Aussenwelt. Ich bin auch Piagets Meinung und habe Ihnen das Bild links mitgebracht, um den Sachverhalt zu visualisieren.
Damit wird Ihnen sofort klar, dass Sie das nicht nur dürfen, sondern dass es moralisch verwerflich wäre, wenn Sie es nicht täten. Möchten Sie denn, dass sich der junge Mensch an einen anderen Club assimiliert als an den Ihrigen? Eben.
Ich wünsche Ihnen und Ihrem Neffen einen schönen Matchbesuch, Ihr Dr. Rüdisühli.


Die Cheerleaders des italienischen Traditionsvereins haben ihre Existenz dem Sponsor BetClic zu verdanken, welcher auch einen
Am 26. Dezember war es so weit. Das nordkoreanische Fernsehen strahlte zum ersten Mal überhaupt einen Film aus dem Westen aus.
«In meiner Kindheit begann ich bei YB. Wir wohnten damals in der Region Bern. Danach zogen wir zu Beginn der 60-er Jahre nach Zürich. Weil mein Vater Bekannte hatte beim GC, spielte ich dort weiter. Es gefiel mir aber nicht. Ich gefiel ihnen auch nicht. Ich sagte zu meinem Vater: Bei GC spielen alles Pfeifen. Das bringt mir nichts. Ich will zum FC Zürich.

Der Anpfiff des gestrigen Spiels zwischen dem Sunderland AFC und Manchester United musste um 20 Minuten verschoben werden. Die Mancunians wurden in Ihrer Garderobe bereits vor dem Match geduscht, nachdem in der Decke der Gästegarderobe ein Abwasserrohr geborsten war und die Kabine unter Wasser gesetzt hatte. John O’Sheas Anzug wurde offenbar besonders in Mitleidenschaft gezogen. Nach eigenen Aussagen will er ihn aus hygienischen Gründen gleich fortwerfen.
Aber das ist im Fall noch grad überhaupt nichts im Vergleich zum Werbespot. Was für ein Werbespot, so erotisch.



