Hat der Blick zwischen der Petarden Trottel-Berichterstattung und jener über die Meisterfeier in Basel seine Meinung geändert? Oder hat er einfach noch nicht alle Adressen der Petarden-Zünder vom Barfüsserplatz zur Veröffentlichung beieinander?
Archiv für die Kategorie „Tabu-Themen“
Jeder kennt die Frage, kaum einer die Antwort (20)
Herr Baresi am Mittwoch den 2. Mai 2012 um 10:00 UhrSchlaflied
Val der Ama am Donnerstag den 5. April 2012 um 15:59 UhrStrafe tönt schlimm.
Der 1. FC Köln schwebt in akuter Abstiegsgefahr. Nur zwei Punkte trennen sechs Runden vor Schluss noch von einem direkten Abstiegsplatz, zuletzt gab es drei Niederlagen in Folge mit insgesamt 3:12 Toren.
Trainer Solbakken, tut, was man so tun kann, wenn der eigene Job in Gefahr ist, er greift nämlich durch. Am Dienstag warf er vier Spieler raus, gestern Mittwoch dann Abfahrt ins kurzfristig organisierte Rettungs-Trainingslager. Um 7.30 Uhr. Pünktlich. Disziplin.
Nun ja, erst einmal warten. Torhüter Michael Rensing kam nur zwei Minuten zu spät. Mato Jajalo aber, verspätete sich gleich um 15 Minuten. Wegen Wecker nicht gehört und dann Stau, übrigens.
Sanktionen? Und wie! Weil Solbakken schreckt wegen härterer Gangart nun auch vor Kollektivstrafen nicht zurück: “Jajalo musste am Abend vor der Mannschaft, die im Trainingsspielchen gewonnen hat, ein Lied singen”, verriet er der Presse.
Cortège mit Constantin
Herr Baresi am Freitag den 2. März 2012 um 18:10 Uhr
Wie viele unter den Lesern des RL vielleicht nicht wissen, wurde in Basel am vergangenen Mittwoch der letzte der drei schönsten Tage im Jahr gefeiert.
Der Brauch will es, dass sich an diesen Tagen speziell dafür gegründete Vereine (Cliquen) ein Thema (Sujet) suchen, dieses malerisch auf einer trag- und beleuchtbaren Litfasssäule (Laterne) präsentieren, sich passend anziehen (Goschdym), eine Maske (Larve) tragen, trommeln (drummle) und pfeiffen (pfiffe) und dazu mit anderen Vereinen (Cliquen) in einem Umzug (Cortège) durch die Basler Innerstadt ziehen.
Das diesjährige Thema (Sujet) des Schamlos-Vereins (Sans Gêne Clique) war mit «Constantinopoly» der geschäftstüchtige und prozessfreudige Präsident des FC Sion, Christian Constantin. Dieser liess es sich nicht nehmen, der Einladung des Schamlos-Vereins (Sans Gêne Clique) zu folgen und diese einen Teil des Umzugs (Cortège) als Ehrengast zu begleiten, bevor er mit seinem Privatjet nach London weiter reisen musste.
Die Basler Lokalredaktion des Runden Leders bedankt sich mit 18:93 Stimmen für den hohen Besuch aus dem Wallis und gratuliert Christian Constantin für seinen unermüdlichen Einsatz in eigener Sache.
Für die mutigen Leser unter Ihnen gibt es hier vom lokalen Fernsehsender (TeleBasel) ab Minute 5:07 selbstverständlich auch bewegte Bilder des Ereignisses.
Arm dran
Lars: L am Mittwoch den 30. November 2011 um 06:01 UhrLiberia hat die besten einbeinigen Fussballer Afrikas.
Bei der Amputiertenfussballmeisterschaft konnten die Liberianer ihren Titel verteidigen. Im Final gewannen sie gegen Gastgeber Ghana mit 3 zu 2 im Penaltyschiessen. Zuvor hatte Liberia einen Zweitorerückstand aufgeholt.
Im Halbfinal schalteten die Liberianer Sierra Leone aus. In beiden Spielen haben sie einen Rückstand aufgeholt, und in beiden mussten sie wegen roten Karten in Unterzahl zu Ende spielen. Ghana hingegen ist ein friedliches Land. (weiterlesen…)
Mann, oh, Mann (V)
Natischer am Freitag den 7. Oktober 2011 um 13:04 UhrUnser treuer A*-Leser Herr Simu verweist heute auf Zicken und Bienen.
Vom 7. bis 9. Oktober trifft sich das Netzwerk der schwul-lesbischen Fanclubs, die Queer Football Fanclubs (QFF) in Bern zu seinem neunten Arbeitstreffen. Erwartet werden über 65 Fussballfans aus der ersten, zweiten und dritten deutschen Bundesliga sowie Fans aus Basel, Zürich und Sitten.
Nebst den Interna der QFF steht das Treffen auch unter dem Motto „Entdecke das Plus“. So wollen die Wankdorf Junxx als Veranstalter den Gästen aus dem Norden nebst Bern auch die Schweizer Fussball- und Fankultur näherbringen. Zu diesem Zweck findet eine Diskussionsrunde mit Vertretern verschiedener Fanorganisationen und Vereinen statt.
Abgerundet wird das Treffen mit einem attraktiven Rahmenprogramm. So können Frühanreisende bereits seit gestern Donnerstag unter dem Motto „Bern wirkt Wunder“ eine Reise in die Vergangenheit nach Spiez unternehmen, wo die Deutsche Nationalmannschaft an der WM 1954 in der Schweiz logiert hatte. Am Freitag steht Bern im Mittelpunkt, unter anderem können die Teilnehmer die von Berntourismus angebotene iPod-Stadtführung erleben.
Samstags wird die Berner Nachtruhe mit der Party „Zicken & Bienen“ in der Comeback Bar gestört, bevor es am Sonntag nach einem ausgiebigen Brunch in der Wäbere wieder auf die Rückreise geht.
Wir wünschen allen Teilnehmenden gute Unterhaltung.
Traumpaar des Jahres
Herr Shearer am Freitag den 30. September 2011 um 19:40 UhrWas macht eigentlich Steve Gohouri? Er ist jetzt mit Didier Drogba zusammen! Zusammen ziehen sie sich gerne komische Sachen an und besuchen bizarre Veranstaltungen.
Keine Angst, liebe LeserInnen, selbstverständlich gibt es unter Fussballern nach wie vor keine gleichgeschlechtlichen Paare, denn das geht rein vor der genetischen Veranlagung dieser Berufsgruppe ja gar nicht, wie Sie sicher wissen. Allerdings unterlief der feschen Moderatorin einer Oktoberfest-Sendung zweimal der Fehler, Steve Gohouri (einhundertneunzig Meter) als Drogbas “Boyfriend” zu bezeichnen, wie unser Videobeweis zeigt.
Wenn Gohouri übrigens nicht gerade literweise dünnes und überteuertes Bier (pro Mass inzwischen € 9.20) in seine Kehle schüttet, verdient er seinen Lebensunterhalt nach wie vor bei Wigan Athletic.
Kostenloser Körperkontakt
Herr Shearer am Samstag den 30. Juli 2011 um 17:33 UhrFrau Shibari hat ein spezielles Angebot für Sie – sofern Sie männlich und volljährig sind.
Kelly Shibari ist, wie nach langwierigen Internetrecherchen in Erfahrung zu bringen war, eine vollschlanke asiatisch-irische Filmdarstellerin in Werken, die für gewöhnlich weder in normalen Kinosälen noch auf frei zugänglichen Fernsehsendern gezeigt werden. Offenbar interessiert sie sich für Frauenfussball – sonst hätte sie sich wohl nicht dazu versteigert, im Falle eines japanischen Triumphs ihre Dienste gratis anzubieten. Wie Sie vielleicht mitbekommen haben, konnten die Japanerinnen an der Fussball-WM der Frauen erst den Deutschen das schöne Sommermärchen versauen, um schlussendlich im Finale über die USA zu siegen.
Deutsch und deutlich ausgedrückt, und nicht lange um den heissen Brei geredet: bei Frau Shibari kriegen Sie nun eine Zeit lang kostenlose Blowjobs. “Japan hat in diesem Jahr so viel mitgemacht. Erdbeben, Tsunamis, eine nukleare Katastrophe. Die Damen des Fußballteams haben während des Trainings hier im Land sehr darunter gelitten. Es ist eine großartige Leistung, dass sie dann auch noch gewonnen haben”, erklärt sie ihren gewagten Wetteinsatz.
Interessant ist natürlich, dass Kelly Shibari ihrem Beruf gar nicht in Japan nachgeht – sondern in Los Angeles…
Die dicken Kinder von London
Herr Shearer am Donnerstag den 14. Juli 2011 um 10:02 UhrSam Allardyce hat die Schuldige für den Krebsgang des englischen Fussballs gefunden.
Die Verantwortung für die seit Jahren rückgängige Qualität im britischen Nachwuchsbereich (und folgedessen auch in den nationalen Auswahlen) habe Margaret Thatcher zu tragen. Die “eiserne Lady” war von 1979 bis 1990 britische Premierministerin; sie fuhr einen dermassen harten neoliberalen Kurs, dass das Land teilweise immer noch daran leidet. Der gesamte Sport – nicht nur der Nationalsport Fussball – habe sich nach wie vor nicht von den Sparmassnahmen erholt, welche Thatchers konservative Regierung in den Achtzigerjahren ergriffen habe. Am schlimmsten sei es gewesen, Lehrern die Zulagen für das Erteilen von Sportlektionen neben der obligatorischen Arbeitszeit zu streichen, klagt Allardyce. Seit da hätten die sportlichen Aktivitäten der Jugend massiv abgenommen, stattdessen sei eine übergewichtige Generation herangewachsen.
Im Zuge der rigorosen Sparmassnahmen sind in Grossbritannien in den letzten 20 Jahren geschätzte 5000 Schulturnplätze verkauft oder überbaut worden. Derzeit gilt jedes dritte Kind als übergewichtig, 32 Prozent aller Kinder treiben pro Woche weniger als eine Stunde Sport. Allardyce verfolgt die Entwicklung mit grosser Besorgnis und zieht den Vergleich zu seiner Kindheitszeit: “ich war Schlagmann im Cricket, Freistilschwimmer für die örtliche Mannschaft, habe am Pauschenpferd geturnt, bin in der 4 x 400m-Staffel gerannt, machte Dreisprung. Ich war gut auf dem Trampolin, und vor allem spielte ich auch noch Fussball!”

Lesen Sie mehr dazu hier. Sam Allardyce ist Trainer von West Ham United; unser Bild zeigt die Startaufstellung seiner Mannschaft vor dem Spiel gegen den BSC Young Boys am diesjährigen Uhrencup. Beachten Sie bitte auch den T-Shirt-Sponsor der Einlaufkinder.
Keiner mag Mike
Herr Shearer am Freitag den 8. Juli 2011 um 13:33 UhrMike Ashley hat endlich einen Titel – den des unbeliebtesten Clubbesitzers der Premier League.
In einer vom britischen Fussballfachblatt “The Sun” durchgeführten Umfrage belegt der unbeliebte, aber beleibte Besitzer von Newcastle United den letzten Platz. Das ist eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dass die englische Premier League ja nicht gerade arm an speziellen Bossen ist. Sympathischster Vereinseigner ist nach Ansicht des Fachpublikums übrigens Stoke Citys Peter Coates.
Wenn es nach den Lesern des Revolverblatts geht, wird Manchester United auch nach der kommenden Saison den Meisterkübel in die Höhe stemmen können. Derweil ist Arsène Wengers Ansehen bei der Anhängerschaft weiter gesunken.







