Der FC Zürich will einmal mehr eine Vorreiterrolle übernehmen
Was die Premier League seit einiger Zeit plant, setzt der notorische Avantgardist FC Zürich bereit jetzt in die Tat um: Besonders attraktive Partien sollen im Ausland gespielt werden. Mit dieser Massnahme will der amtierende Schweizer Meister vor allem der breiten Fanbasis weltweit entgegenkommen – natürlich nicht ohne den legitimen Hintergedanken, derselben zu weiterem Wachstum zu verhelfen. Dass es dabei eigentlich nur um höhere Einnahmen aus TV-Rechten gehen soll, wird in der Limmatstadt vehement bestritten.
Als erste Station der Welttournee ist Vaduz im netten Fürstentum Liechtenstein vorgesehen. Allerdings könnte die Stadtzürcher Verwaltung diese Pläne noch durchkreuzen. In Zeiten regelmässiger Negativschlagzeilen kämen Abwanderungen von Institutionen mit starkem Vorbildcharakter natürlich äusserst ungelegen. Ein Entscheid wird im Laufe des Tages erwartet.
Die Redaktion beglückwünscht den FCZ mit 2:0 Stimmen bei 8 Enthaltungen zu diesem mutigen und aber auch visionären Schritt.






Wie unserer gebildeten Leserschaft hinlänglich bekannt, hat der Schweizer Meister ein ebenso einfaches wie wohldurchdachtes und aber auch voraussichtlich extrem effizientes Mittel gegen die Gewaltexzesse einiger sich im Fahrwasser der momentanen Hipness der in ihrem Traditions- und Variantenreichtum unerreichten Fankultur tummelnden Subjekte gefunden: Er verkauft keine Tickets mehr für Auswärtsspiele.









