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Archiv für die Kategorie „Regelrecht“

Gemeines Geschoss

Rrr am Dienstag den 14. Februar 2012 um 17:49 Uhr

BREAKING NEWS: Scott Sutter leihweise bis Ende Saison beim FC Zürich

In unserer Frühlingsserie “Schwalbe oder keine Schwalbe?” präsentieren wir Ihnen heute Linienrichter Frederick Geldhof.

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Oben ohne

Rrr am Samstag den 11. Februar 2012 um 12:01 Uhr

Der FC Sion will in den Abstimmungskampf eingreifen.

Nicht ganz freiwillig: Der Klub sucht dringend einen neuen Leibchensponsor, wie der Blick berichtet. Präsidentin Constantin bestätigte: Die Lebensmittelkette PAM sei ausgestiegen, weil Sion als abgeschlagenem Tabellenletzten ein Loser-Image anhafte.

Eine neue Lösung sei bereits in Sicht, betonte CC: “Wir sind in Diskussionen mit den Gegnern der Zweitwohnungs-Initiative”, über die am 11. März abgestimmt wird. “Eine Annahme wäre für Tourismusregionen wie das Wallis ein gewaltiges Problem”, sagte CC.

Nun, für das Wallis nicht unbedingt, aber sicher für die Architekten, die mit der flächendeckenden Zubetonierung der schönen Berglandschaft Millionen verdienen.

Dumm nur, dass der Fussballverband politische Werbung ausdrücklich untersagt (Reglement für die Werbung auf der Spielerausrüstung, Artikel 6). Aber die rechtlichen Details regelt ja dann wie gewohnt das Bezirksgericht Martigny.

Rüde Rudelbildung

Rrr am Freitag den 10. Februar 2012 um 13:03 Uhr

Breaking News: Adieu, Adrian Fetscherin!

Probleme mit dem Referee? Ein gutes Gespräch hilft immer weiter.

Das sagten sich auch die Spieler des brasilianischen Klubs Fast Clube, die bei Nacional 0:1 zurücklagen und sich um einen Penalty geprellt sahen.

Ein angeregter Dialog mit dem Unparteiischen sollte zur Klärung der Lage beitragen, aber dann eskalierte das Ganze.

70 Sicherheitskräfte waren nötig, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. Schiedsrichter Djalma Silva de Souza pfiff das Spiel zu Ende und kündigte anschliessend zivilrechtliche Schritte gegen mehrere Spieler des Gastklubs an.

Mehr Niveau

Rrr am Donnerstag den 9. Februar 2012 um 13:56 Uhr

Bühne frei für den vierten Auswechselspieler.

Am 3. März dürfte die Internationale Regelkommission (IFAB) grünes Licht geben: Ab der WM 2014 soll ein vierter Auswechselspieler erlaubt sein – aber nur, wenn das Spiel in die Verlängerung geht.

Der Vorschlag kommt von der FIFA-Task Force, in der Franz Beckenbauer, Pelé und Bobby Charlton mit anderen Sachverständigen über neue Regeln brüten. Die Neuerung soll das Niveau der Nachspielzeit verbessern helfen und die Gesundheit der Spieler schützen.

Bis 1967 gab es nach den weltweit gültigen Regeln gar keine Auswechselspieler. Danach durfte ein verletzter Spieler pro Mannschaft ersetzt werden. 1968 bis 1995 waren zwei Auswechslungen erlaubt, seither drei.

Erst nach der EM 2012 will sich die Regelkommission auch mit der Torlinien-Technologie befassen. Mehrere Systeme werden zurzeit getestet, damit man Wembley-Tore künftig ausschliessen kann.

Rot für den Referee

Rrr am Dienstag den 31. Januar 2012 um 10:00 Uhr

Ohne Schiedsrichter macht Fussball erst richtig Spass.

Das sagten sich die kolumbianischen Spitzenteams von Santa Fe und Bogota, die ein Testspiel vereinbart hatten. Schon nach drei Minuten kam es zum Eklat, als Schiedsrichter Mario Herrera einem Spieler des Gastgebers Gelb-Rot wegen Meckerns zeigte.

Es kam zur Rudelbildung, worauf Herrera zwei weitere rote Karten zückte. Beide Teams waren sich aber darin einig, dass ein Testspiel Acht gegen Elf keinen Sinn machen würde.

Also berieten sie sich untereinander, warfen das Schiedsrichtergespann vom Platz und spielten einfach Elf gegen Elf weiter, wie kolumbianische Medien berichteten.

Das Spiel endete schiedlich friedlich 2:2.

Ungewöhnliche Unterleibsbewegungen

Rrr am Sonntag den 29. Januar 2012 um 13:25 Uhr

Gareth Wager sieht Rot.

20120129-132611.jpgDer Spieler vom englischen Neuntligisten Bacup Boroughs sah, dass der Referee mit der Verwarnung eines Spielers beschäftigt war. Wager nutzte den Spielunterbruch, lief zur Seitenlinie und vollzog “ungewöhnliche Unterleibsübungen”, wie Zeugen berichteten.

Der Schiedsrichter ging davon aus, dass Wager sein Wasser abschlug, und stellte ihn folgerichtig vom Platz.

Borough-Trainer Brant Peters war ausser sich und rief den Verband auf, den Vorfall eingehend zu untersuchen. “Wenn Gareth tatsächlich uriniert hat, müssen wir mit den Konsequenzen leben. Aber ich habe mit ihm gesprochen, er hat nur Dehnübungen gemacht.”

Rudelbildung in Bury

Rrr am Mittwoch den 25. Januar 2012 um 10:00 Uhr

Und der Schiedsrichter tat, was man tun muss: Er zeigte den beiden hauptsächlichen Streithähnen Gelb.

Allerdings: Steven Schumacher und Giles Coke spielen im selben Team. Und wollten beide unbedingt den Penalty zum 3:1 versenken. Kapitän Schumacher obsiegte schliesslich im Streit und verwandelte den Penalty. Coke hat sich inzwischen entschuldigt.

Damit ging die Sache glimpflicher aus als ein ähnlicher Streitfall letzte Woche in Portugal. Dort bekam Sporting Lissabon in der 93. Minute eines Ligacup-Spiels einen Penalty zugesprochen, worauf sich der etatmässige Penaltyschütze Matias Fernandez das Leder schnappen wollte. Doch der Bulgare Valeri Bojinov hinderte ihn daran, schoss selber – und scheiterte am Torhüter. Er soll jetzt vereinsintern gebüsst werden.

Bewegte Bilder von der Rudelbildung in Bury gibts im Internet.

Oha lätz (XLIII)

Rrr am Sonntag den 22. Januar 2012 um 18:00 Uhr

In unserer Serie «Oha lätz! Wer findet die fünf Unterschiede?» geht es heute um bedauerliche Zwischenfälle.

Links Pepe gegen Messi (18.1.), rechts Balotelli gegen Parker (22.1.).

Engagierter Einsatz

Rrr am Donnerstag den 19. Januar 2012 um 13:03 Uhr

Willkommen zu unserer neuen Erfolgsserie Pepe ist überall.

Währenddem der spanische Verband noch über eine geeignete Strafe für den Real-Amok brütet (selbst Trainer Mourinho signalisierte Verständnis für eine Strafe), erreichen uns aus Brasilien bereits neue unschöne Bilder.

Allerdings wollen Sie gar nicht genau wissen, was einige Zehntelsekunden nach diesem Bild geschah, und deshalb werden Sie jetzt auch nicht hier klicken. Sünder Heider von Rondonopolis sah jedenfalls rot und traf unter der Dusche bereits einen Teamkollegen.

Wechselnde Hotels

Rrr am Montag den 16. Januar 2012 um 05:45 Uhr

Loddamaddeus verzweifelt gesucht.

Der deutsche Rekordnationalspieler soll in einem Insolvenzverfahren 120.000 Euro schulden. Der Gerichtsvollzieher sandte Detektive aus, um Matthäus die Klageschrift zu überreichen – bislang erfolglos.

Auf einen Hinweis des Einwohnermeldeamts München hatte die Justiz zunächst in Israel gesucht. Dort war Matthäus unauffindbar. Im November lauerte ein Detektiv in der Tiefgarage der Münchner Allianz Arena, weil man den Gesuchten bei Bayern-Dortmund vermutete – vergeblich.

Vor dem Championsleague-Spiel Bayern-Villarreal positionierten sich gleich mehrere Detektive an verschiedenen Zugängen zum Stadion – vergeblich. “Matthäus hält sich in wechselnden Hotels im In- und Ausland auf”, stellten die konsternierten Fahnder fest.

Dabei wäre es so einfach: Letzten Freitag war Matthäus einer von 475 Gästen an der Geburtstagsfeier von Uli Hoeness im Münchner Postpalast. Und gab dem Gericht vor laufenden Kameras gleich selber den Tipp, wie man ihn erreicht: “Ich habe seit Jahren meinen festen Wohnsitz in Budapest. Dahin bekomme ich meine Post, auch die Fanpost, und sogar Strafzettel wegen Falschparkens in Österreich.“