In unserer Serie “Foul oder nicht Foul?” zeigen wir Ihnen heute eine knifflige Szene aus Brasilien.
(Abgespeckte Variante für Menschen hinter der Firewall)
In unserer Serie “Foul oder nicht Foul?” zeigen wir Ihnen heute eine knifflige Szene aus Brasilien.
(Abgespeckte Variante für Menschen hinter der Firewall)
In unserer Serie “Szenen, die Sie wirklich nicht sehen wollen” können Sie heute eine Szene aus Tschechien sehen.
Sparta Prags kamerunischer Stürmer Leonard Kweuke bricht auf der linken Seite durch, Verteidiger Radek Dosudil von Mladá Boleslav versucht die Szene zu klären.
Jetzt aber interessant: Der Stürmer in rot ist nicht Opfer, sondern Täter. Aber wie auch immer, was genau passiert, wollen Sie ganz, ganz sicher nicht sehen. Verteidiger Dosudil hofft, im Sommer 2014 seine Karriere fortsetzen zu können. Leonard Kweuke wurde für 12 Spiele gesperrt.
Boleslav gewann das Cupspiel gegen Sparta mit 2:1.
In unserer Serie “Foul oder nicht Foul?” blicken wir heute nach Polen.
Dritte Liga, Odra Opole spielt gegen Jaworzno, und Damian Zawieja tritt in Aktion.
Vorsicht: Fussball kann impotent machen.
Der kenianische Schiedsrichter Martin Wekesa verlangt vom nationalen Fussballverband 240.000 Dollar Entschädigung, weil ihn die Tätlichkeit eines erbosten Juniorentrainers teuer zu stehen kam: Der Mann habe ihn aus Wut über einen Platzverweis so heftig an den Hoden gezogen, dass er keinen Sex mehr mit seiner Ehefrau haben könne.
“Wir haben früher als Mann und Frau gelebt. Jetzt nicht mehr”, klagte Wekesas Frau gemäss der Nachrichtenagentur AP.
Der Trainer sei auf das Feld gestürmt und habe geschrien, er könne ihn binnen einer Minute umbringen, berichtete Wekesa. Dann habe der Coach zugegriffen und nicht mehr von ihm abgelassen. Erst ein Polizist rettete den Referee, der in ein Spital gebracht werden musste.
Der beschuldigte Trainer muss sich ab morgen Donnerstag vor einem Gericht in Mombasa verantworten. Er weist den Vorwurf der Körperverletzung zurück.
Ny Krohnborg IL hat ein Problem in der Defensive.
Auch in Norwegen ist nun die Winterpause zu Ende. Als die Kicker des Zweitligisten Ny Krohnborg IL zum ersten Training erschienen, staunten sie nicht schlecht:
Klammheimlich hatte die Stadt im Winter eine neue Zubringerstrasse zum Gebäude links im Bild gebaut. Dort befindet sich eine psychiatrische Anstalt.
Der Verein wurde nicht informiert. Entsprechend verärgert sind die Verantwortlichen. “So etwas ist einfach unbegreiflich”, sagte Manager Terje Reistad. Der Platz müsse nun verkürzt werden, danach sei er zwar immer noch regelkonform, “aber wir wurden einfach übergegangen, und das so kurz vor dem Saisonstart”.
Die Stadtbehörden zeigten sich unbeeindruckt. “Der Bau der Strasse erfolgte im Einklang mit dem Zonenplan.”
Absichtliches Hands im Strafraum? Rote Karte und Penalty.
Herzlich willkommen zum heutigen Nachtbeitrag im Runden Leder. Nein, es geht nicht um Grichting, es geht um Marinov, Verteidiger beim bulgarischen Erstligisten Botev Vratsa, der mit einem Notgriff in der 18. Minute das Gegentor verhindert. Dafür sieht er Rot und einen Penalty gibt’s auch noch für das Auswärtsteam CSKA Sofia. Diesen verwandelt Michel Platini (Nr. 23). Was Antoni Zdravkov, der Trainer von Botev Vratsa von der ganzen Sache hält, das sehen Sie im folgenden Kurzbeitrag ab 1:48. Aber schauen Sie alles von Anfang an:
Die ganze Sache endete 3:4 für CSKA. In diesem wahnsinnigen Spiel wurden noch zwei weitere Penaltys verhängt und auch Michel Platini sah gegen Schluss noch Rot.
Nicht ohne meine Karten, dachte Mark Clattenburg. Dachte er.
Im Spiel zwischen Reading und Liverpool wollte Schiedsrichter Mark Clattenburg in der 50. Minute Readings Danny Guthrie verwarnen. Der Griff in die Brusttasche ging allerdings ins Leere; Clattenburg hatte seine Utensilien in der Pause in der Kabine liegenlassen.
Aber Strafe muss sein, Clattenburg unterbrach das Spiel und liess sich vom vierten Offiziellen ausrüsten. Gelb für Guthrie. Film ab.
Ein Mann sieht Rot.
Clarence Seedorf konnte als einziger Spieler die Champions League mit drei verschiedenen Klubs gewinnen (Ajax, Real, Milan). Mit 37 Jahren lässt er seine Karriere jetzt bei Botafogo in Brasilien ausklingen.
Beim Spiel gegen Madureira führte sein Team kurz vor Schluss 2:1, als Seedorf ausgewechselt wurde. Der Holländer wollte über den Platz zur Auswechselbank traben, doch der Referee beschied ihn, er solle das Feld auf der anderen Seite verlassen – das sei der kürzere Weg.
Seedorf suchte das Gespräch, das der Ref mit einer gelben Karte zu beenden versuchte. Darauf lief der Holländer davon – Richtung Auswechselbank. Das wiederum empfand der Schiedsrichter als Provokation und zeigte Gelb-Rot.
“Ich habe nicht verstanden, was der Schiedsrichter eigentlich wollte”, beteuerte Seedorf. Sein Team brachte den Sieg trotzdem über die Zeit. Bewegtbilder vom Zwischenfall gibts im Internet.
Übrigens war es der erst zweite Platzverweis gegen Seedorf in mehr als 800 Profispielen. Den ersten gabs am 23. April 2006 beim Milan-Auswärtssieg in Messina.
In unserer Serie “Foul oder nicht Foul?” zeigen wir Ihnen heute eine Szene aus Südafrika.
Im WM-Qualispiel traf die Bafana Bafana (in Gelb) daheim auf Zentralfrika (Blau). In der strittigen Szene versucht der Südafrikaner Kagisho Dikgacoi, den Ball aus dem eigenen Strafraum zu befördern. Das gelingt ihm nicht, dafür ist er nah an einer Enthauptung seines Gegenspielers David Manga.
Schiedsrichter Ali Kalyango aus Uganda kam zu einem interessanten Schluss: Einerseits Foul. Andererseits kein Penalty – sondern ein indirekter Freistoss. Dieser verfehlte das Gehäuse deutlich.
Nachdem den Gästen aus Zentralafrika auch noch ein Tor zuerst zuerkannt und nach eingehender Beratung wegen angeblichen Hands wieder aberkannt wurde, siegte Südafrika 2:0.