Hoffenheim? AC Mailand? VfL Wolfsburg? Werder Bremen? Manchester United? Everton? Paris St. Germain? Real Madrid? Nein, es ist Premier League-Aufsteiger Newcastle United. Und nach langer Vereinssuche kann Hatem Ben Arfa endlich wieder Fussball spielen.

Die Beziehung zu OM‘-Trainer Didier Deschamps galt schon lang als angespannt und als er dann auch nicht immer mitspielen durfte, war Ben Arfa Anfang dieses Monats in Streik getreten und nicht mehr im Training erschienen.
„Ich bin nicht bereit, diese Saison zu spielen. Ich habe auch meinen Stolz. Ich bin keine Scheisse“, fand Ben Arfa deutliche Worte. Eine Strafe werde er akzeptieren, aber es gebe kein Zurück: „Weil die Verantwortlichen meinen Willen nicht berücksichtigen, bin ich bereit, meine Karriere auf Eis zu legen“, sagte der 23-Jährige.
Ben Arfa suchte und kontaktierte und wurde kontaktiert, aber irgendwie fand sich trotz zahlreicher Gerüchte keine definitive Lösung, kein neuer Vertrag, kein neuer Klub. Nicht ganz einfache Charaktere haben es nicht ganz einfach im Klubfussball. Schliesslich wurde es dann auch Vater Ben Arfa mulmig, er meldete den Medien: „Da gibt es einen Typen, er nennt sich selbst Michel Ouazin, heisst aber eigentlich Ali. Der hat meinen Sohn einer Gehirnwäsche unterzogen. Er hat Hatem dazu bewegt, schlecht von Herrn Deschamps zu sprechen. Er hat ihm eingeredet, dass es total einfach wäre, einen neuen Verein zu finden.“
Nun ist der Sohn Ben Arfa zufrieden: “Newcastle war immer meine erste Wahl. Ich bin froh, hier zu sein”.