Mit knapp 26 Jahren Verzögerung wurde der Cupfinal 1987 live übertragen. Das RL war beim Public Viewing dabei.
Archiv für die Kategorie „Publi-Reportage“
Sepp von Assisi
Natischer am Freitag den 17. Mai 2013 um 13:03 UhrDer frühere Radio-DRS-Politsatiriker Heinz Däpp («Schnappschüss») irrte sich neulich in der Türe.
Deshalb landete er bei uns auf der Redaktion. Wo Herr Däpp schon mal da war und wir grad ausgiebig am Apéro Käfelen und er per se zu vielen Themen eine Meinung hat, däpponierte Hene seine Einschätzung über den modernen Fussball:
«We hütt dr FC Muttestüpfer gäge BSV Rasehüpfer spiut, de teilt ds Wettbüro Cosa Nostra ds Wladiwostok am Aabe vor em Spiiu em Schiedsrichter u de beide Trainer dr Spiiuverlouf u ds Resultat mit. U itz müesse di Trainer zäme mit de Spiler das Spiiu uswändig lehre. Ir 16. Minute mues dr Höpperli im eigete Strafruum es Händs mache. Dr Schiedsrichter Blaubart pfyfft e Penalty. Dr Tschümperli schiesst i rächt unger Egge, dr Plütterli hechtet linggs ufe. Eis nou. Ir 37. Minuten e Sololouf vom Böhneli, d Verteidiger dörfe sech nid bewege, dr Plütterli louft use, aber dr Böhneli preicht ds lääre Goou nid. Das isch itz aber dumm ggange, so het’s Cosa Nostra nid vorgseh. Dr Strücheli korrigiert drei Minute speter mit emen Eigegoou. Zwöi nou. Ir 51. Minute sött dr Richeli dr Schiedsrichter stöckle, für dass ne dä cha usesteue, aber dr Richeli, das Trotteli, vergisst’s, was dr Blaubart aus grobi Unsportlechkeit taxiert u nen usesteut. Ir 65. Minute e Corner – dr Plütterli faat dr Bau zwar suber ab, deponiert nen aber irrtümlecherwys im eigete Chaschte. Drü nou. Vier Minute vor Schluss de no ne Spitzugagu vom Chlämmerli, u dr Bau röuelet vor Mittulinie langsam a Pfoschte, so dass dr Gügerli no chli mues nachehäufe. Vier nou füren FC Muttestüpfer, so, wi’s mues sy. Bevor d Spiler göh ga dusche, chöi si ar Billettkasse no d Scheggen abhole. De Trainer u em Schiedsrichter wird Provision diräkt uf ds Bankkonto überwise.
Ungloublech, so Macheschafte! Im Verglych zu dene Fuessbaugangschter chunnt eim dr Sepp Blatter vor wi dr heilig Franz vo Assisi u sy Uefa wi d Médecins sans frontières.»
Heinz Däpps neue Mundart-Satire «Scho wider Geburtstag!» können Sie noch an den kommenden drei Montagen im La Cappella in Bern live erleben.
Jeder kennt die Frage, kaum einer die Antwort (33)
Herr Baresi am Samstag den 11. Mai 2013 um 18:00 UhrLIVE: Luzern – YB 3:1 – Details auf RL3
Im Rahmen des 60-jährigen Jubiläums von Volkswagen Brasilien startet diese Tage zwischen der Fussballlegende Pelé und dem Automobilkonzern eine Kooperation, die über den Fifa World Cup 2014 bis zu den Olympischen Sommerspielen 2016 weiterverfolgt werden soll.
Im ersten Werbespot ist der ehemalige Fussballstar gemeinsam mit Roberto Rivellino, Raí Souza Vieira de Oliveira, Lucas Rodrigues Moura da Silva, Neymar da Silva Santos Júnior und anderen zu sehen.
Nun zur Frage: Welche Markenattribute verbinden die beiden, laut Medienmitteilung, «Kultmarken»?
Wie auch immer, sollte VW auch noch eine Nutzfahrzeug-Kampagne mit Ronaldo planen, wird die Redaktion des Runden Leders entschieden dagegen protestieren.
Jeder kennt die Frage, kaum einer die Antwort (32)
Herr Baresi am Donnerstag den 2. Mai 2013 um 11:45 UhrAus den 5 Elfmetern gegen Yann Sommer heute nach der Verlängerung gegen den Chelsea FC wird eine TV-Serie gemacht? Warum werden dann so seltsame Energy Drink-Aktivitäten im Spot eingespielt? Und müsste Yann Sommer nicht besser Englisch sprechen, damit ihn die Chelsea-Spieler verstehen?
Schaurig schöner Schuh
Val der Ama am Mittwoch den 1. Mai 2013 um 16:51 UhrBREAKING NEWS: Nachwuchsproblem gelöst – Erich Hänzi zurück bei YB!
Heute gehen wir an die Schmerzgrenze.
Sie sehen hier den neuen Puma evoSPEED 1.2. Doch doch, den gibt es wirklich, wenn auch nur in einer erfreulich kleinen Auflage von 200 Stück.
Und es gibt erwachsene Menschen, die sowas tragen. Wie wir wissen, konnte der Hersteller die Spieler Radamel Falcao and Sergio Agüero verpflichten, diese Schuhe noch diese Saison zu tragen. Unglaublich, was Geld alles möglich macht.
Das Uritonnoir Urinal
Val der Ama am Donnerstag den 25. April 2013 um 09:59 UhrErleichterung in Bern. Aber anders.
Nur noch ein paar Mal schlafen, dann ist wieder Cupfinal in Bern. Und dann kommen ein paar Zürcher und sehr viele Basler. Basler in Bern? Sie erinnern sich: Fanmarsch, Saubannerzug, wildes Urinieren und dann Titelfeier. Ein Problem kann neu gelöst werden und damit Hoffnung für Berns arme Vorgartenbesitzer, weil die Festivalindustrie präsentiert die ideale Lösung gegen Harnsäure am falschen Ort: Der Uritonnoir.
Und so funktionierts: Sie suchen einen beliebigen Strohballen auf einer beliebigen Wiese. Dann entfernen Sie die weisse Plastikhülle (dort wo SVP draufsteht) und transportieren das Ding in das gerade gefährdete Quartiersträssli. Nun einfach so ein Uritonnoir reindrücken, die Fanschaft schiffen lassen und fertig. Nach Abreise der Cupsieger lässt man den Ballen einfach stehen und 6 bis 12 Monate später hat man dann prima Kompost. Hier der Beweis:
Ob die Installation auch bei Dicksodenrasen taugt, konnten wir leider nicht eruieren.
Bombastische Basler!
Rrr am Donnerstag den 11. April 2013 um 13:13 UhrSensationell! Grossartig! Fantastisch! Genial!
Gabba gabba hey: Der FC Basel zieht in die Halbfinals der Europa League ein! Das haben vor ihm erst drei Schweizer Mannschaften geschafft – YB, GC und der FCZ.
Gegen die Tottenham Hotspurs zeigt der FCB auch heute abend im Rückspiel eine unglaublich tolle Leistung! Lässt sich von den Londoner Millionarios nicht beeindrucken! Denn die Bebbi wissen: Die ganze Fussballschweiz fiebert mit. Das ganze Land steht wie ein Mann hinter Rot-Blau. Und erlebt das herrliche Happy-End! Freudentaumel im ausverkauften Jakobpark, Euphorie pur! Vielen läuft das Glück in Strömen kalt den Rücken herunter. Wildfremde Menschen liegen sich in den Armen, sogar die Hunde und Katzen in der Stadt strahlen übers ganze Gesicht.
Ja, es ist wahr: Der FC Basel hat es geschafft. Das ist unglaublich, riesig, toll. Das ist ein Hammer, der Tottenhammer!
Die Redaktion des Runden Leders verneigt sich ganz, ganz tief vor dem FC Basel. Bravo, FC Basel! Und hopp Halbfinal, Amsterdam wir kommen! Europa League Du bist unser!
Endlich erhältlich
Rrr am Freitag den 15. März 2013 um 15:25 UhrSchauen Sie bitte richtig weg
Herr Pelocorto am Montag den 4. März 2013 um 10:00 UhrSie alle machen fast alles falsch beim Fussballschauen.
Sie schauen Fussball. Eben. Das ist völlig falsch. Sie sollten nämlich auf die Werbung schauen. Beachten die Fans die Brustlogos, die Banden oder die Sponsorenlogos bei Interviews und Pressekonferenzen überhaupt? Die Sponsorenvereinigung S20 wollte es genau wissen und liess durch Professor Christoph Breuer, Leiter des Instituts für Sportökonomie und Sportmanagement an der Deutschen Sporthochschule Köln, diese Frage untersuchen. Deshalb wurden 200 Studienteilnehmer verkabelt, ihre Augenbewegungen mit Laser vermessen und jedes Blinzeln irgendwohin wurde genauestens registriert. So schaute das dann aus:

Pro 30 Sekunden Interview-Dauer blickten die Testpersonen nur während 0.6 Sekunden auf die Sponsorenlogos!

Ist das Trikot 30 Sekunden im Bild, blickten die Testpersonen immerhin während 1.2 Sekunden auf das Brustlogo.

Pro 30 Sekunden Werbebande im Bild schauen die Testpersonen im Schnitt 0.8 Sekunden darauf.
Professor Breuer gab sich nach der Auswertung diplomatisch:
Die Ausschöpfung von Werbemitteln wird überschätzt.
Mit anderen Worten, kein Schwein schaut hin.
So geht das natürlich nicht, liebe Leserin, lieber Leser. Was denken Sie eigentlich? Diese Sponsoren stecken Unsummen in Werbung und Ihnen ist das alles egal? Wir bitten Sie deshalb eindringlich, ab sofort nur noch auf die Logos und die Banden zu schauen. Was auf dem Platz passiert, das muss Sie nicht interessieren, das können Sie später alles hier nachlesen. Besten Dank für Ihre Kooperation.
Konziliante Katalanen
Val der Ama am Freitag den 22. Februar 2013 um 19:40 UhrEndlich: Der FC Barcelona löst den Nahostkonflikt
Und zwar plant der Verein ein Freundschaftsspiel gegen eine Mannschaft mit Israelis und auch Palästinensern mit dabei.
Die Frohe Botschaft verkündete Barça-Präsident Sandro Rosell, nach der 0:2-Niederlage gegen Milan flugs gen Südost geflogen, gestern Donnerstag nach einem Treffen mit Israels Staatspräsident Shimon Peres. Rosell bezeichnet die Initiative als “den bescheidenen Beitrag Barças zum Bau von Brücken der Verständigung und Harmonie zwischen dem israelischen und dem palästinensischen Volk durch Sport und Erziehung.”
Laut israelischen Medien soll die Partie am 31. Juli im Ramat Gan Stadion bei Tel Aviv angepfiffen werden.











