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Archiv für die Kategorie „Publi-Reportage“

Wichtige Warnung

Herr Baresi am Freitag den 3. Februar 2012 um 16:00 Uhr

Morgen Samstag beginnt sie endlich wieder, die Swiss Football League. Bevor Sie sich vor lauter Freude über das Ende der langen Wartezeit zu wirren Prognosen und abseitigen Versprechen hinreissen lassen, schauen Sie sich bitte dringend diesen Film an.

Der diensthabende Redaktor kann ein Lied davon singen, was passieren kann, wenn man zum Beispiel überzeugt ist, der BSC Young Boys würde aus zwei Spielen gegen den FC Sion (daheim) und den FC Thun (auswärts) vier Punkte holen. Das Konsumieren von stark erhitztem Käse, gekühltem und gegärtem Traubensaft und eines aufschäumenden Getränks in Unmengen und unter den Augen von Herr Shearer waren die Folge.

Jeder kennt die Frage, kaum einer die Antwort (16)

Herr Baresi am Donnerstag den 2. Februar 2012 um 17:46 Uhr

BREAKING NEWS: Bulat Tschagajew tritt in Hungerstreik

Wie oft wechselt ein Profifussballer die Unterhose?

v.l.n.r. Emporio Armani 2009, H&M 2012

Tolles Toy

Val der Ama am Donnerstag den 2. Februar 2012 um 13:13 Uhr

TippKick ist out – bald gibts das Playmobil Fussballstadion.

Zurzeit ist gerade mal wieder Spielwarenmesse in Nürnberg und noch rechtzeitig zu Weihnachten vergibt die Branche auch dieses Jahr wieder den ToyAward. Das geht auch Sie etwas an, weil nominiert in der Kategorie SchoolKids (6-10 Jahre) ist die Playmobil Grosse Fußball-Arena im Klappkoffer.

Mein absoluter Preisfavorit, denn das Spielfeld ist beflockt,  die Fussballspieler haben eine richtige Kick-Funktion und der Torwart, der ist an einer beweglichen Führungsstange befestigt.  Und des Versprechens Höhepunkt: Zahlreiche Ergänzungsartikel sorgen für echte Stadionatmosphäre!

Die Entscheidung am 6. Februar, das Spiel erhältlich ab Mitte März 2012.

Angebotserweiterung

Natischer am Samstag den 28. Januar 2012 um 14:04 Uhr

TOTOMAT: BSC YB v Dinamo Tiflis 3:1; 9′ Costanzo (Pen.), 38′ Martinez, 85′ Robertinho, 89′ Martinez

Foto: Nöifänin-PressÜberraschende News aus dem «Walter»: Eine zusätzliche Biersorte wird ausgeschenkt.

In einem der beiden Wankdorf-Stadionrestaurants gibts ab kommendem Mittwoch eine Neuheit: Neben den bisherigen Plörren Bieren wird anlässlich der Britannien-Wochen des darunterliegenden Einkaufszentrums ab 1. Februar versuchsweise Boddingtons ausgeschenkt.

Die neue Biersorte ist sowohl farblich wie auch maskottchenmässig gänzlich unterstützungswürdig. Wie uns der örtliche Geschäftsführer versicherte, soll Boddingtons bei entsprechender Nachfrage ins Dauersortiment aufgenommen werden.

Die Redaktion des Runden Leders bittet Sie, liebe Ledernde, mindestens bei der Saisoneröffnung am Sonntag auf Cralsbreg, Fledschösschlen und Weiders Scheisse zu verzichten. Santé!

Kee­per, der vs. Goa­lie, Goa­li, der

Herr Baresi am Dienstag den 24. Januar 2012 um 13:03 Uhr


Kee­per, der
Bedeutung: (Fußball, besonders österreichisch und schweizerisch) Tormann, -hüter

Goa­lie, Goa­li, der
Gebrauch: Sport schweizerisch
Bedeutung: Torhüter

Lassen Sie sich nicht verwirren. Wenn das hochdeutsche Wort «Torhüter» in der Schweiz «Goalie» heisst, muss es in der Übersetzung vom Schweizerdeutschen ins Deutsche selbstverständlich Keeper heissen.

Was auch immer Koni Duden zu diesem Thema sagt, freuen Sie sich schon heute auf die Neuerscheinung des Lenzes Frühjahrs 2012. Das sensationelle Buch «Dr Goalie bin ig» von Pedro Lenz in einer Übersetzung auf Deutsch von Raphael Urweider. Herr Khathran vom «Wir sind allen Deuschen» e. V. hat sich den 29. Februar im Kalender bereits ganz dick angestrichen. Die Redaktion des Runden Leders empfiehlt Ihnen mit 18:93 Stimmen, es ihm gleichzutun.

Grosszügige Gastgeber

Herr Shearer am Freitag den 20. Januar 2012 um 13:03 Uhr

Aus den Erinnerungen eines englischen Allesfahrers.

Matchprogramm FCZ - Newcastle United, 1999“Zürich ist die grösste Stadt der Schweiz, sie liegt im Zentrum des Landes und an der nordwestlichen Spitze des Zürichsees. Die Menschen hätten nicht netter sein können und die drei Tage waren ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde. Das Nelson-Pub war das am wenigsten teure und der Wirt gab uns dazu auch noch Rabatt. Bevor wir die Heimreise antraten, kriegte jeder Geordie zum Andenken noch ein Nelson-Pintglas (welches ich immer noch zuhause aufbewahre).

Das Letzigrund war das wohl freundlichste Auswärtsstadion, das ich je besucht hatte. Die Heimanhänger fanden es offenbar sehr erheiternd, als wir sangen: your just a town full of germans!”

Aus: Kev Fletcher – Magpies in Europe, from Antwerp to Zurich (Eigenverlag, ISBN 978-1-14475-3018-3)

Das Spiel in Zürich fand am 21. Oktober 1999 statt und endete mit 1:2 (0:0) für den FCZ. Tore: 51. Maric 0:1, 60. Shearer 0:2, 68. Bartlett 1:2. Das Rückspiel in Newcastle am 4. November gewann die Heimmannschaft mit 3:1.

 

Berechtigte Preise

Rrr am Donnerstag den 12. Januar 2012 um 17:23 Uhr

YB erhöht die Preise für Einzeltickets – das Runde Leder hat nachgefragt.

Lesen Sie nun das packende Interview unseres Investigativreporters Herr Rrr mit YB-Medienchef Albert Staudenmann (im Bild links, der Typ daneben ist irgend ein Stalker).

Guten Tag Herr Staudenmann.

Guten Tag Herr Rrr.

Ich habe nur eine einzige Frage, von dem her geht es recht rasch.

Nur zu.

Also. YB verlangt ab sofort 5 bis 10 Franken mehr für ein Einzelticket. Warum?

(weiterlesen…)

Wertvolle Währung

Rrr am Donnerstag den 12. Januar 2012 um 13:01 Uhr

Glücklicher Geschäftsverkehr mit den Gebrüdern Degen!

CresqoDie Basler Fussball-Zwillinge legen ihr Geld im Immobilien- und Internet-Bereich an. “Das neuste Projekt heisst Cresqo”, verrieten sie der Aargauer Zeituung.

Philipp sagt wies funktioniert: “Der Kunde kauft bei Cresqo ein Produkt, bucht ein Hotel oder Restaurant. Im Gegenzug erhält er Cresqo-Punkte, eine Art eigene Währung. Damit kann er wiederum Produkte kaufen oder sie bei den Partnern einlösen. Ein Cresqo ist ein Franken wert.”

Rabattsysteme gibt es natürlich viele, “aber es ist eben kein Rabattsystem”, betont David. “Weil wir die Preise nicht kaputtmachen. In dieser Form ist das absolut neu. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass dieses Projekt mittelfristig eine grössere Sache wird. Der Kunde bekommt etwas, das er sonst nicht bekommt, und erst noch kostenlos.”

Philipp räumt ein: “Ob es wirklich hinhaut, wissen wir noch nicht. Aber man muss doch an das glauben, was man tut. Das ist Unternehmerspirit!”

Das Runde Leder ruft alle Leser auf, sofort ihr ganzes Vermögen in Cresqo anzulegen. Das ist beinahe so sicher wie dass die Degen-Brüder nächste Saison beim selben Klub spielen. “Ich fühle mich in Bern wohl, sehne mich aber nach mehr Erfolgen”, sagt David.

Unerlässliches Utensil

Rrr am Samstag den 7. Januar 2012 um 12:02 Uhr

Neu und sensationell: Das operative Opernglas!

Wer kennt das nicht: Man sitzt im Stadion, regt sich zu Tode über irgend einen Spieler (oder Schiedsrichter) (oder Trainer) auf und kann doch nichts unternehmen.

Damit ist jetzt vorbei: Aus England erreichen uns die Bilder einer rüstigen Dame, die mit Hilfe eines laserbewaffneten Opernglases den ihr nicht genehmen Liverpooler Luis Suarez zu Fall brachte.

Beim vorliegenden Modell handelt es sich nach unseren Informationen um einen Prototypen. Das operative Opernglas dürfte aber schon bald serienreif sein und kann dann vermutlich unter dieser zuverlässigen Adresse bestellt werden.

Bis dahin müssen Sie sich wohl oder übel mit dem laser-freien Standardmodell zufriedengeben. Immerhin sieht man damit besser, was auf dem Platz schief läuft.

Kopfkollekte (II)

Rrr am Samstag den 17. Dezember 2011 um 13:36 Uhr

Unser Redakteur Herr Shearer arbeitet jetzt offiziell bei der Heilsarmee.

Ältere Leser erinnern sich: Herr Shearer spendete letzten Mittwoch etwas in die Topfkollekte – ein zusätzliches Sujet zur aktuellen Kampagne der Heilsarmee.

Das hat die gemeinnützige Organisation sehr gefreut. “Danke für das Geschenk dieses Plakates”, schrieb uns Kommunikationschef Martin Künzi. “Wir teilten dies sogleich auf unserer Facebook-Seite mit.”

Es besteht noch eine andere Möglichkeit der Heilsarmee ein Geschenk zu machen: Singt ein Lied für uns! Mit deinem Beitrag zeigst du Solidarität zu Menschen am Rande der Gesellschaft.”

Lieber Herr Künzi, bei uns kann leider niemand singen, wir sind ja Fussballfans. Weil uns aber Ihre Zeilen so gefreut haben, spenden wir 100 Franken aus der Redaktionskasse in die Topfkollekte.

Im Gegenzug laden wir einfach Herrn Shearer vom Weihnachtsessen aus, dann haben wir das Geld wieder drin. Beste Grüsse und frohes Fest!