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Archiv für die Kategorie „European Must-have-drunk-theres“

Die Schnüdel von Schweinfurt

Rrr am Sonntag den 5. Mai 2013 um 12:15 Uhr

Herr Rrr in der Bayernliga Nord.

Alle sprechen vom deutschen Fussball. So schön, so modern, so erfolgreich! Unser rasende ReporteRrr wollte deshalb auch einmal deutschen Fussball sehen und begab sich zu diesem Zweck ins Willy Sachs Stadion in Schweinfurt.

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Nordwestschweizer Fussball

Natischer am Freitag den 12. April 2013 um 13:08 Uhr

Kanton SolothurnViele Schweizer Fussballfans wissen: Die Saison 2012/13 ist gelaufen.

Dies nehmen wir als Grund für eine einmal mehr legendäre Rundeslederleserreise in untere Ligen in weniger regelmässig besuchte Regionen.

Praktischerweise lässt sich das am Samstag 27. April aufs Idealste verbinden mit einem Besuch einer Messe über Getränke, wo nach landläufiger Meinung ganz gut zum Fussball passen. Sie habens längst bemerkt: Die Solothurner Biertage finden demnächst statt.

Wir verlassen Bern mittels RBS-Zügli um 11.35 Uhr. In Solothurn empfängt uns unser des lokalen Idioms mächtige treuer AAA-Leser Herr exexMitarbeiter und führt uns in ein nahegelegenes Restaurant, wo wir währschaft unterlegen wollen, bevor wir pünktlich zur Eröffnung um 14 Uhr zur örtlichen Rythalle begeben und dort testen, was es ausserhalb der Schweizer Fussballstadien für richtige Biere gäbe.

Um 17 Uhr findet dann im altehrwürdigen Stadion Brühl zu Grenchen der 1.-Liga-Classic-Knüller zwischen Grenchen und Münsingen statt. Der Besuch des Fussballspiels ist wie immer fakultativ.

Ja, auch solche Spiele sind gut für den Schweizer Fussball. Tun Sie Ihre Teilnahmeabsicht in den Kommentaren kund.

Au Coeur du Sud Ouest

Rrr am Donnerstag den 7. Februar 2013 um 16:00 Uhr

Was viele nicht wissen: Auch in Frankreich gibt es Fussball.

Unser unerschrockener Sonderkorrespondent Max Power berichtet für Sie aus Toulouse.

Anreise
Toulouse kann dank einer Billig-Airline per Direktflug von Basel oder Genf erreicht werden. Eine weitere Möglichkeit bietet das Auto: Mit dem Gefährt auf vier Rädern benötigt man etwa 8 Stunden, um nach Toulouse zu gelangen. Empfehlenswert ist die Reise mit dem Zug, ein angenehmes und auch nicht teures Vergnügen. Via Genf – Lyon – Montpellier dauert die Reise etwa 8 Stunden und 30 Minuten. Vom Bahnhof fährt eine U-Bahn alle 2 Minuten in die Nähe des Stadions.

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Ostern in Baden

Natischer am Mittwoch den 6. Februar 2013 um 16:05 Uhr

Unser Rundeslederleserreisereiseleiterlernender, Herr Briger, hat die Rundeslederleserreisereiseleiterabschlussprüfungen mit Bravour bestanden und führt Sie demnächst nach Deuschland:

«Ende März ist bereits wieder Ostern (Übrigens auch dieses Jahr wieder an einem Sonntag, Sachen gibt’s!). Bevor es aber ans sonntägliche Eiertütschen und Osternestsuchen geht, verlederreisen wir am Ostersamstag 30.03. nach Freiburg im Breisgau, wo sich der heimische Sport Club um 15:30 Uhr mit Lucien Favres Borussia aus Mönchengladbach duelliert.

Da das Stadion schon recht gut besetzt ist, und es nur noch Stehplatzkarten auf der Nord- (entspricht dem Sektor D im Wankdorf) und der Südtribüne gibt, begibt sich unsere Reisegruppe auf die Stehplätze im Süden neben dem Gästesektor (Preis: 11.50 €). Die Sicht von dort ist prima und zum Teil besser als von der Haupttribüne (siehe Fotos).

Da ich auf Grund der Ticket Situation gerne rasch bestellen möchte, würde ich Sie bitten, mir Ihre Anmeldung bis am Freitag 8.2.2013 14:00 Uhr per Mail zukommen zu lassen, damit ich Tickets bestellen kann.

Infos betreffend Treffpunkt, Anreise und allfälliger kultureller Aktivitäten folgen nach eingetroffener Anmeldung. Bahntickets nach Freiburg (Breisgau) Hbf bekommen Sie mit Halbtax für um die CHF 78.- im löblichen SBB Web Shop

«Come on, Charl’on»

Natischer am Freitag den 11. Januar 2013 um 13:01 Uhr

Unser treuer Leser Herr Choio besucht in seiner Freizeit auch mal Fussballspiele in England.

Was macht man an einem verregneten Samstag, wenn man nach einer 2-stündigen Wanderung durch Liverpool mit zwischenzeitlichem Fussballspiel an geschichtsträchtiger Stätte schlussendlich in London landet? Klar, man schaut sich ein Fussballspiel an.

Da ausser Chelsea vs. Man City & Tottenham vs. West Ham nur noch Charlton Athletic zuhause in London spielten (PL & CS, untere Ligen standen nicht direkt im Fokus), war ticket-technisch die Wahl des Spiels bereits entschieden (Tickets, die per Post nach Bern verschickt wurden!).

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Welcome to Wanderland

Natischer am Mittwoch den 2. Januar 2013 um 13:10 Uhr

Unser treuer Leser und Rundeslederleserreisender Herr Wayneswiss weilt derzeit ausserkontinental. Grund genug, vor Ort ein Fussballspiel zu besuchen.

«Nach dem nächtlichen Spektakel mit diesem Feuerwerk rund um die Harbour Bridge in Sydney machten wir uns zu dritt (Reto-war-noch-nie-an-einem-Match, Tabea-kennt-die-YB-Ostkurve-von-innen und ich) am ersten Tag des Jahres 2013 mit der ferry auf in die Agglo von Sydney nach Paramatta. Dort spielten nämlich in einem schmucken Stadion die Western Sydney Wanderers gegen Melbourne. Dabei handelte es sich um einen kleinen Spitzenkampf um Tabellenplatz 3 in der 14. Runde der obersten australischen Liga, der Hyundai A-League. Dort spielt übrigens auch ein Team aus Neuseeland mit. Die Liga ist in einem Franchisesystem organisiert, was aber gar nicht schlecht sein muss, wie das konkrete Beispiel zeigte.

Die Wanderers gibt es zwar erst seit dem 25. Juni 2012 in dieser Form, aber der Aufmarsch und die Stimmung entsprach dem eines Traditionsklubs in der Superleague. Über 13’000 Zuschauer fanden sich bei über 30 Grad um 18.15 Ortszeit (08.15 MEZ) im Stadion ein. Sehr viele Zuschauer waren auch registrierte “Foundation Member” mit entsprechend nummerierten “Chäppi”! Das Catering war erstaunlich gut: Neben Pie gab es auch Fish & Chips und andere lokale Köstlichkeiten. Auch die Getränkeauswahl entsprach den Temperaturen. Neben einem lokalen Bier und den üblichen Softgetränken war auch Jim Beam & Cola erhältlich.

Das trotz der hohen Temperaturen angeregte Spiel endete 2:1 für die Wanderers und damit dem derzeit dritten Tabellenplatz, was die Fans Red-Black-Bloc schon während des Spiels zu engagiertem Wechselgesang mit Gegen- und Haupttribüne animierte. Den kompletten Matchbericht gibts hier.

Schlussendlich ist zu sagen, dass auch in einer sogenannten Profiliga eine ausgezeichnete Stimmung entstehen kann und sich ein Besuch eines Fussballspiels in Australien definitiv lohnt – zumindest ein Spiel der Western Sydney Wanderers!»

Oléolé, Herr Wayneswiss! Wenn auch Sie, geschätzte Ledernde, an dieser Stelle von Reisen auf andere Fussballkontinente berichten möchten, wenden Sie sich bitte jederzeit an unsern zuständigen Redaktör.

Sportbar im Untergrund

Natischer am Freitag den 23. November 2012 um 13:03 Uhr

Unser treuer Leser Herr Rapid-Andi hat Liverpool vs. YB gestern abend in dieser Fussballbar «Goal» verfolgt.

Ältere LederInnen erinnern sich: Früher ging man im Sous Soul aus. Dann wurde es dort zu laut. Jetzt gibts dort Passiv-Sport.

«Mit einem guten Gefühl betrete ich 20 Minuten vor Spielbeginn das „GOAL“ in der Junkergasse 1. Rapid führt zu diesem Zeitpunkt zur Rapid-Viertelstunde bei Rosenborg mit 2:1, es riecht endlich mal nach Punkten, das kann nur ein guter Abend werden…!

Im GOAL riecht es zuerst mal nach Enttäuschung. Ein Lokal von der Grösse einer Schuhschachtel mit zwei Taschenfernsehern ausgestattet, das soll eine Fussball-Bar sein? Naja, immerhin stimmt das Ambiente einigermassen. Ein paar Fans haben sich eingefunden und die wenigen Tische bereits besetzt, eingerahmte und signierte YB-Autogrammkarten und Trikots englischer Teams dominierten das Bild. Als ich schon beherzt zum Frustbier greifen möchte und mich auf eine Stehpartie einstelle, entdecke ich die Nachricht meines Kollegen: Er schreibt, er kämpfe hartnäckig um meinen Sitzplatz.

Das nehme ich zum Anlass um mich nochmals umzusehen, und tatsächlich entdecke ich einen Seitengang, der mich in ein Kellergewölbe führt. Von wegen ‘ein paar Fans’ – dort drinnen ist es dicht gedrängt! Mein Sitzplatz ist eine gepolsterte Fussstütze. Gepolstert – in diesem Moment kann ich mir nichts besseres vorstellen. Bei dem Gedränge verwundert mich anfangs, dass so viel Platz den Unterhaltungsgeräten eingeräumt wird, die weder TV noch Bier sind: Hier hat man die Gelegenheit zu flippern, zu töggelen, zu darten oder eine Partie Pool-Billard zu spielen. Im nächsten Gedankengang stellt sich aber ein gewisses Verständnis ein, schliesslich ist nicht jeden Abend Liverpool, und dann hat der geneigte YB-Fan genügend Gelegenheiten um sich vernünftig vom Spiel abzulenken.

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Zu Besuch beim Lord

Natischer am Freitag den 9. November 2012 um 13:01 Uhr

Unser punktuell aktiver Leser Herr Cousin von Herr Natischer und ihm seine Frau haben letzten Sonntag in Moskau Seydou Doumbia besucht. Also sie wollten zumindest.

«Eigentlich auf dem Weg in die Tretyakov-Galerie, sozusagen dem Louvre Moskaus, sehe ich plötzlich ZSKA-Fans in der Metro stehen. Da muss ein Spiel sein! Es stellt sich heraus, dass das Stadtderby ansteht, ZSKA gegen Loko. Der Entscheid zu Gunsten von Bier&Wurst und zu Ungunsten der russischen Kunst ist schnell gefallen! Ab zur Metrostation, die so treffend Sportivnaya heisst und von der aus sich das Lushniki-Stadion in fünf Minuten Fussmarsch erreichen lässt.

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Herbe Schlappe

Herr Maldini am Donnerstag den 25. Oktober 2012 um 10:03 Uhr

Es war Swiss Futsal Premier League im Neufeld.

Mobulu Futsal Uni Bern empfing am letzten Sonntag Futsal Minerva zum ersten Berner Derby der Saison. Stattgefunden hat das spannende Duell in der Turnhalle des Zentrums Sport und Sportwissenschaft im Neufeld-Quartier. Dieses erreichen Sie bequem mit dem 11er-Bus (bis Endstation), per Velo oder wie auch immer Sie wollen. Den Weg dorthin fanden übrigens zirka 350 Zuschauer, eine den zuständigen Redaktor beeindruckende Zahl.

Obwohl sich Mobulu von Beginn weg der Gestaltung des Spiels annahm und phasenweise dominierte, war es schlussendlich doch chancenlos. Minerva bestach durch eine kaum übertreffbare Effizienz und liess sich zusätzlich noch einige kuriose Tore notieren. Zur Pause stand es 0:5, am Ende sogar 1:9.

Beide Berner Teams sind nur mässig in die Saison gestartet. Minerva verschaffte sich mit dem Sieg etwas Luft und hält den Kontakt zur Tabellenspitze, Mobulu hingegen steht nun am Tabellenende und unter Siegzwang.

Und bevor ich es vergesse: Verpflegen konnte man sich natürlich vor Ort. Es gibt Sandwiches, Hot Dogs und Toast, Mineral und Kaffee. Bier und Pyros müssen Sie selber mitbringen.

Regionaler Benchmark

Natischer am Dienstag den 25. September 2012 um 16:12 Uhr

Was das Eine wert ist, merkt man ja oft erst, wenn man auch Anderes kennt.

Aus diesem Grund haben wir unsern für die 1. Liga Classic zuständigen Redaktör grad nochmal in die Prärie geschickt, und zwar vergangenen Samstag ins freiburgische Düdingen zum Spiel des dortigen Sportclubs gegen den FC Oberwallis aus Naters.

Anfahrt
Düdingen erreichen Sie bequem mit der S1 der Berner S-Bahn. Vom Bahnhof sinds dann etwa 10 Minuten zu Fuss. Sollten Sie aber wegen zeitlicher Abhängigkeiten ausnahmsweise ein Auto bei Mobility gemietet haben – oder gar selber so etwas besitzen – dann sei Ihnen folgendes ans Herz gelegt: Lassen Sie sich bei der Ansicht Düdingens bei Fam. Search nicht von der überzeugenden Optik des Sportplatzes unten rechts im Bild locken. Dies ist ein Randsportstadion! Wenn Sie samstagabends da hinfahren, sind Sie alleine dort. Wenn Sie anschl. bei Herrn Google nach ‘Sportplatz Düdingen’ suchen, dürfen Sie sich auch nicht vom ersten Suchresultat irreführen lassen, denn sonst kann es sein, dass sie wegen wiederholten Im-Gaggo-Rumfahrens erst zur 2. Halbzeit auf dem Sportplatz Birchhölzli ankommen. Der liegt übrigens direkt an der Autobahn – biegen Sie einfach bei der Ausfahrt Düdingen rechts ab und schon wären sind Sie da. Andernfalls zahlen Sie dann statt 10.- nur noch 7.- Eintritt.

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