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Archiv für die Kategorie „Digital“

Elektronische Raucher sind Sieger

Lars: L am Samstag den 22. Juni 2013 um 13:45 Uhr

Djibril Cissé kann nun soviel rauchen, wie er will.

Nicht nur Hollywood-Promis wie Charlie Sheen oder Lindsay Lohan, Musiker wie Bruno Mars und Courtney Love, auch immer mehr Fussballer bevorzugen die elektronische Form der Zigarette. Der Franzose Djibril Cissé (Ex Liverpool, Lazio, QPR, heute in der Wüste) war letzte Woche in Ghana bei Michael Essien zu Gast, an dessen Spiel für die Hoffnung. Cissé paffte dabei auf seiner elektronischen Zigarette, was das Zeug hielt.

«Elektronische Zigaretten mit Tabakzigaretten zu vergleichen, ist wie ein Vergleich von Fussballspielen mit Handgranatenjonglieren», sagte Adrian Everett, E-Zigi-Hersteller, wie eine Google-Suche nach “Fussball” und “Zigaretten” ergab.

Aber aufgepasst! Während das Rauchen für Fussballer ganz in Ordnung ist, müssen Fans mit Konsequenzen rechnen.

Ruinöse Torwand

Herr Shearer am Montag den 17. Juni 2013 um 10:00 Uhr

Dany Ward ist doch nicht blöd.

Das hatte man sich in einer Aachener Filiale von Media Markt in den schlimmsten Albträumen nicht ausgemalt. Aber Dany Ward hätte den Elektronik-Fachmarkt früher oder später wohl in den Ruin geschossen, wenn die Verantwortlichen ihn nicht gestoppt hätten. In ganz Deutschland veranstaltete die nach eigenen Angaben komplett unblöde Kette ein Torwandschiessen. Wer traf, kriegte seinen ganzen Einkauf rückerstattet. Das schien ganz gut zu laufen, doch dann kam Dany Ward, 33, Verteidiger beim Siebtligisten Arminia Eilendorf.

Und Ward kaufte ein: TV, Stereoanlage, Kaffeemaschine und anderes packte er in seinen Einkaufswagen. An der Kasse bezahlte er jedes Gerät separat und marschierte mit fünf Kassenzetteln zur Torwand. Fünf Schuss hatte er zugute, drei davon versenkte er in das einzige Loch. Ertrag: 230 Euro, diese wurden auf einer zweiten Runde gleich wieder investiert. Mit vier weiteren Kassenbons schritt er erneut zur Tat, zwei Treffer waren zu verzeichnen. Langsam wurden auch andere Kunden auf ihn aufmerksam und reichten ihm ihre Zettel. Unter ihnen auch eine ältere Frau, die soeben 8 Tablet-PCs für 2400 Euro erstanden hatte. Ward lief an, traf für die Dame ins Glück und trat danach den Heimweg an. Das Management atmete tief durch.

Der Schock dürfte ziemlich gross gewesen sein, als der Scharfschütze einen Tag danach wieder bei Media Markt auftauchte, diesmal mit einer langen Einkaufsliste im Auftrag der Verwandschaft. Mit acht Quittungen wollte er seinen Coup vom Vortag wiederholen, wurde aber von Bodyguards rüde aufgehalten. Die behaupteten, dass er ein gewerbsmässiger Betrüger sei. Media Markt widerspricht dieser Version und spricht von einer ruhigen Diskussion. Man habe ihn nicht mehr schiessen lassen, weil er eben im grossen Stil, also quasi gewerblich, eingekauft habe. Ward sei angeboten worden, noch einmal zu schiessen, der Laden würde das Geld dann einem wohltätigen Zweck zuführen. Ob er sich darauf einlassen will, darüber ist sich Dany Ward noch nicht sicher: “Ich mache mit denen jetzt nicht auf Friede, Freude, Eierkuchen.” Wäre ja irgendwie auch blöd.

 

Neymar-Cam

Herr Pelocorto am Donnerstag den 30. Mai 2013 um 06:00 Uhr

Neymar da Silva Santos Júnior, das brasilianische Frisurchamäleon wechselt zum FC Barcelona und nimmt schöne Erinnerungen mit.

Vergangenen Samstag trainierte Neymar zum letzten Mal mit seinen alten Teamkollegen vom Santos FC in deren Trainingsanlage mit dem wunderbaren Namen Centro de Treinamento Rei Pele. Damit er die Kollegen nicht so schnell vergisst, hat sich Neymar eine Kamera auf den Kopf geschnallt und das letzte Training gefilmt – Dogma 95 e futebol, sozusagen.

Erleben Sie hier zum ersten Mal in diesem Blog und exklusiv ein Fussballtraining aus der Spielerperspektive.

Ist Ihnen aufgefallen, wie kurz das Training ist?

Madrid

Val der Ama am Donnerstag den 9. Mai 2013 um 22:21 Uhr

7. Mai 2013

Grand Final des FIFA Interactive World Cup 2013. Der Kolumbianer Andres Botero gewinnt mit einem Treffer von Cristiano Ronaldo das Spiel gegen den spanischen Titelverteidiger Alfonso Ramos mit 1:0> und wirft diesen damit aus dem Turnier.

Fussball in Nicht-Fussball-Büchern (H)

Newfield am Dienstag den 30. April 2013 um 13:07 Uhr

Foto typähnlich

«Und so einsam, wie es ihm zuerst vorgekommen ist, ist es gar nicht gewesen. Weil er hat jetzt schon die längste Zeit einen Riesenlärm gehört. Zuerst hat er geglaubt, Einbildung, weil es hat fast geklungen, als ob gleich hinter dem Weinhügel ein Fußballstadion wäre, wie so ein Orkan von Tausenden Stadionbesuchern. Und was soll ich sagen, hinter dem Hügel ist wirklich ein Fußballstadion gewesen, und bestimmt ein paar tausend Zuschauer auf der Holztribüne, daß man geglaubt hat, jetzt und jetzt kracht sie zusammen, und Klöch auf einen Schlag ausgerottet.

Wie der Brenner das Plakat bei der Kassa gelesen hat, hat er erst verstanden, wieso die Mannschaft von so einem Kaff derart viele Zuschauer haben kann.

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Bitteres Twittergewitter

Rrr am Montag den 22. April 2013 um 21:50 Uhr

Onkel Sepp wurde gehackt.

“Was solls, wenn ich das Geld des Katar-Prinzen angenommen habe? Ich bin der Brotverdiener der Familie.” Mit diesen unerwarteten Worten richtete sich FIFA-Chef Sepp Blatter heute abend via Twitter an die Welt. Die FIFA selber twitterte, Blatter habe seinen Rücktritt gegeben, und verbreitete auch sonst allerhand erstaunliche Meldungen.

Erst nach einer guten Stunde kam die Korrektur: Die “wahre” FIFA teilte mit, sie sei Opfer eines Hacker-Angriffs geworden.

Zu der Attacke hat sich die Syrian Electronic Army bekannt, eine Gruppe von Anhängern des syrischen Staatspräsidenten al-Assad. Sie hat auch schon die Website der Arabischen Liga geknackt und den Nachrichtensender al-Dschasira manipuliert.

Die falschen FIFA-Tweets wurden inzwischen gelöscht.

Motivationshilfe

Natischer am Freitag den 19. April 2013 um 13:03 Uhr

Sind Sie schon so richtig heiss auf Sitten vs. YB vom Sonntag? Wir helfen nach!

Diese von den Urhebern offenbar als zeitlos eingeschätzte Zote stammt aus dem Hause «Wallisär Memes». Exklusiv drüben bei Facebook.

Sie haben weiterführende Fragen? Verpassen Sie auch keinesfalls das diesbezügliche Investigativ-Interview der RZ.

Ausgezwitschert (III)

Herr Shearer am Mittwoch den 9. Januar 2013 um 10:00 Uhr

Der Bolton Wanderers FC ist ein fürsorglicher Club.

Vielleicht haben Sie auch schon davon gehört oder gelesen: Twitter und Facebook sind für die jungen Leute das, was noch vor etwa 20 Jahren das Heroin war. Manche werden rasch und in schwerem Mass süchtig von dem ganzen Internetzeugs und brauchen rechtzeitig professionelle Hilfe. Eines der jüngsten Opfer: Marvin Sordell, 21, von Beruf eigentlich Stürmer bei den Bolton Wanderers. Trotters-Trainer Dougie Freedman konnte nicht länger zuschauen, wie der hochtalentierte Spieler immer tiefer im Online-Sumpf versank und sah sich zum Handeln gezwungen: kurzerhand konfiszierte er Sordells Fixerbesteck. Das Handy bleibt also bis auf weiteres gut unter Verschluss.

Marvin Sordell habe nach seinem Transfer aus Watford einfach Mühe bekundet, in Englands Norden heimisch zu werden, sagte sein Trainer dem “Mirror. “Es gab neben dem Spielfeld Probleme mit seinem Getwitter, und es grenzt an eine Online-Sucht. Wir versuchen jetzt, ihm zu helfen – indem wir ihm sein Telefon abnehmen. Auf dem Platz gibt es hingegen gar keine Probleme mit ihm. Er arbeitet sehr hart im Training und ist absolut fit”.

Wir nehmen jetzt einfach an, dass sich Sordell jedesmal, wenn er mit seinen Lieben im Süden plaudern will, genügend Münzen organisiert, eine schöne englische Telefonkabine aufsucht und dabei feststellt, wie Prepaid früher funktionierte.

Falls Sie jetzt also die Funkstille geniessen möchten, gehen Sie hierhin. Und wenn Sie schon grad dort sind, dann abonnieren Sie doch auch gleich noch das hier.

Oha Lätz (LII)

Lars: L am Donnerstag den 3. Januar 2013 um 16:01 Uhr

ENDLICH AMTLICH: Murat Yakin erhält seinen Wunschspieler. Raul Bobadilla hat einen Vertrag beim FC Basel unterschrieben.

Wer findet die fünf Unterschiede?

Heute präsentieren wir Ihnen: Raul Bobadillas Facebook-Seite im Januar 2012 (links) und im Januar 2013 (rechts):

Fast wie dabei

Herr Pelocorto am Sonntag den 30. Dezember 2012 um 16:30 Uhr

Manchmal möchten Sie am Spiel dabei sein, können aber nicht. Was tun?

Sie kennen das vielleicht: Aus irgendwelchen Gründen können Sie nicht selber im Stadion am Spiel Ihres Clubs teilhaben. Dennoch möchten Sie natürlich dabei sein. Die moderne Technik hält für Sie eine höchst interessante Lösung bereit? Nein, wir sprechen nicht vom Fernsehen und der Live-Übertragung. Wir meinen Double!

Der Robotor Double fährt für Sie ins Stadion und liefert Ihnen die Bilder, als seien Sie selber dort! Das minimalistische Design und die intuitive Steuerung erlauben Ihnen, Double frei zu bewegen, ohne andere zu stören. Sie können die Höhe verstellen, so dass Sie zum Beispiel mit Ihrem Sitznbachbarn im Stadion ein paar Worte fachsimpeln können. Die Batteriekapazität reicht für einen Tag und die Steuerung erfolgt über iPad. Double wiegt nur 7 kg und kostet nur $2’000. Sie können jetzt vorbestellen!

Leider wird im Double-Demonstrationsvideo nur auf die Nutzung im Zusammenhang mit standortübergreifender Zusammenarbeit eingegangen; eine unverständliche Beschränkung der Anwendungsmöglichkeiten, die ich sehr bedauere.

Falls Sie mit diesem Artikel überhaupt nichts anfangen konnten, weil Sie sich für schwere Maschinen interessieren, dann empfehle ich Ihnen den Beitrag über den Traktor New Holland T7.