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Archiv für die Kategorie „Die Frisurenpolizei“

Adiós Francisco!

Frans am Dienstag den 31. August 2010 um 16:00 Uhr

Acht Jahrzehnte nach dem ersten WM-Endspiel (Uruguay-Argentinien) ist der letzte Finalteilnehmer verstorben.

Varallo schwarz weissNach dem Schlusspfiff des belgischen Anti-Revolverhelden am 30. Juli 1930 hatte der argentinische Stürmer Francisco Varallo noch 80 Lebensjahre Zeit, um sich über die 2:4-Niederlage gehörig zu ärgern. Gestern verstarb der ehemalige Goalgetter, dessen Familienname bei der durchschnittlich etwas jüngeren Leserschaft dieses Fachblogs möglicherweise gewisse Randsporterinnerungen aus der eigenen Jugendzeit weckt.

Wir erheben uns nun virtuell und gedenken der Epoche, als pro Halbzeit mit je einem anderen Ball gespielt wurde, die Frisurenpolizei arbeitslos war und Fussballspieler noch echte Kerle waren, die ihre unepilierte Männerbrust zeigen durften, ohne dass sie deswegen beim Torjubel das Trikot ausgezogen hätten. So war das damals, in den guten alten Zeiten.

Psychologischer Haarschnitt

Frans am Montag den 16. August 2010 um 16:40 Uhr

Die Frisurenpolizei hat ein entspanntes Verhältnis zu privater Selbstjustiz.

Sie begrüsst deshalb das entschlossene Vorgehen des Trainers von PSV Eindhoven im Falle des finnischstämmigen Schweden Ola Toivonen.

toivonen seitlichetoivonen 3 goals de graafschap

Löblicherweise erreichte Privatpolizist Fred Rutten nach eigener Darstellung sein Ziel ohne Androhung von Gewalt oder anderer Nachteile:

“Ich habe ihm empfohlen, seine Haare zu schneiden. Manchmal haben gewisse Dinge einen psychologischen Effekt; ich kann darauf inhaltlich nicht näher eingehen. Wie alt ist Toivonen? 24? Manche Jungen benötigen einfach etwas Zeit.”

Ruttens Massnahme zeigte verblüffende Wirkung: In den ersten beiden Meisterschaftsspielen skorte der frisch frisierte Toivonen nicht weniger als fünf Treffer. Angeblich soll sich bereits der Alain Sutter-erprobte Liverpooltrainer Roy Hodgson für Toivonen interessieren.

Klarer Fall

Newfield am Sonntag den 15. August 2010 um 17:44 Uhr

Neulich im Frühling sprach das Magazin für Popkultur mit Mark E. Smith, der mit seiner Band The Fall im Herbst ein Heimspiel bei Herr Pauli haben wird, vorher allerdings noch auswärts in Lausanne antreten muss.

Smith:”Es ist nicht selbstverständlich, in einer auf Kommerz basierenden Kultur mit solcher Musik Erfolg zu haben, oder auch einfach nur Anerkennung zu bekommen. Viele meiner Freunde können nichts mit meiner Musik anfangen. Seit mir das bewusst geworden ist, spiele ich ihnen manchmal ein Album vor, bevor es veröffentlicht wird.” “Was sind das für Freunde?” “Leute, die ich in Pubs kennenlerne, Leute, die sich für Fussball interessieren, mit denen ich gemeinsam Ligaspiele gucke.” “Was gefällt denen nicht an Ihrer Musik?”

“Ich bin denen zu abstrakt. Sie verstehen die Abseitsregel, aber sie verstehen meine Musik nicht. Sie hören lieber Pink Floyd.”

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Vorverkauf für Bern ab 1. September. Diese Information wird Ihnen von uns präsentiert.

Resozialisiert

Frans am Samstag den 22. Mai 2010 um 16:00 Uhr

Ab und zu kann die Frisurenpolizei nachhaltige Erfolge feiern.

rijkaard.sneijder.bolbolfutbol Der grosse Frank und der kleine Wesley waren vor einigen Jahren weltweit zur Fahndung ausgeschrieben. Gott sei Dank können sie nun als resozialisiert gelten. Frank hat vermutlich von den Künsten der türkischen Frisöre profitiert, während Wesley aus Kummer über die lieblose Entsorgung durch Real Madrid den Rest seiner Haupthaare einbüsste. Was ihn wiederum mit Arjen verbindet.

Die beiden Tulpenskins spielen heute um die Trophäe, die Real mit teurerem Personal gewinnen zu können glaubte. In Madrid braucht man sich wegen dieser Peinlichkeit keine grauen Haare wachsen zu lassen, denn es ist noch gar manche Perle zu kaufen. Beim Tabellenzweiten der Super League zum Beispiel gäbe es einen soliden Verteidiger aus Tunesien und einen kräftigen Stürmer aus dem Senegal. Beide preiswert und tadellos frisiert.

Neulich in Madrid

Frans am Donnerstag den 29. April 2010 um 08:00 Uhr

Es folgt ein aktueller Beitrag, den unser Hollandkorrespondent seit einem halben Jahr sorgfältig geplant hat:

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Bald in Madrid: Arjen Robben (Bayern München) versus Wesley Sneijder (Inter Mailand).

Höhö.

Herr Briger gewinnt die iCompetition!

Newfield am Freitag den 2. April 2010 um 15:11 Uhr

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Well done, Herr Briger. Ihre Adresse erreicht uns wie immer mittels elektronischer Post.

Und im Bayern-Training wird das dann von Aloysius Paulus Maria “Louis” van Gaal folgendermassen umgesetzt …
(weiterlesen…)

iCompetition

Newfield am Freitag den 2. April 2010 um 14:19 Uhr

In unserer Serie “Interessante Grafiken” präsentieren wir Ihnen heute auch noch ein Ei.

ei

Frage: Wessen Unter- bzw. Aufschrift? Preis: Eine Tafel 1. FC-Köln-Vollmilchschokolade.

Puma Product Placement

Rrr am Mittwoch den 3. Februar 2010 um 06:22 Uhr

Mohamed Zidan hat eine neue Einnahmequelle entdeckt: Das Haar-Tattoo.

zidanDer Ägypter von Borussia Dortmund liess sich in der Vergangenheit immer wieder bizarre Muster ins Haar rasieren, zum Beispiel so was, oder auch mal ein Vereinswappen oder eine neckische Ergänzung zum Nasenpflaster.

Aber nie hat jemand etwas dafür bezahlt. Das dürfte sich nun geändert haben: Vor dem Finale des Afrika-Cups bestellte Zidan ein Puma-Team aufs Hotelzimmer und liess sich vor laufenden Kameras eine deutliche Botschaft ins Haupthaar schneiden.

“Mohamed Zidan wollte uns zeigen, was wirklich zählt im Leben”, teilt Puma jetzt mit und erstellte in aller Eile einen Werbefilm. “Liebe ist Fussball!”

Perfekte Perücke

Lars: L am Mittwoch den 27. Januar 2010 um 11:59 Uhr

haarHeute präsentieren wir Ihnen gleich 2 Rätsel!

Gemäss dem altrömischen Medientrend «Amplius, plusculus, pluris» geben wir Ihnen den Rest (unserer gestrigen Redaktionsparty). Um 13:30 Uhr gehts um nebenstehende fan-tastische Perücke. Das Teil verwirrt Moskitos brutal, damit sind Sie für Südafrika gerüstet.

Zusätzlich und als Bonus präsentieren wir Ihnen heute ein weiteres kniffliges Rätsel. (weiterlesen…)

Das Spiel der letzten Chance

Frans am Mittwoch den 13. Januar 2010 um 12:00 Uhr

Im heutigen Spiel um die Frage der Woche (Anpfiff 13:30) erhalten Sie die letzte Chance, sich eine Agenda Füssball 2010 zu sichern.

fuessbal10webWie jeden Januar gilt die alte Bauernregel Blogregel: Wer sie nicht hat, dem fehlt sie. Wer sie schon hat, der verschenkt sie. Und wer sie schon verschenkt hat, der hat zu wenig (Füssball-)Freunde.

Die bemerkensweRrrte Agendaweisheit des laufenden Monats kommt übrigens aus dem schönen Ghana und lautet: “Wer Wein vedient, soll nicht Wasser bekommen.”

Prost.

Die Redaktion dieses Fachblogs wünscht Ihnen einen gesegneten Appetit und ein erfolgreiches Spiel.