Soeben erreicht uns folgende Anfrage:
Lieber Dr. Rüdisühli, war ich bisher für die Zuneigung unter Fussballern blind – oder ist tatsächlich auf diese Saison hin das Einschwörungs-Ritual auch in der Süper League angekommen? Falls ja, können Sie mir erklären weshalb? Hat es etwas mit der heutigen Gesellschaft zu tun, in der Fussballer oft sozial isoliert in ihren Mietwohnungen Playstation spielen? Bestens grüsst Ihr L. L. aus der L.
Lieber Lars, in der Tat ist die freundliche Rudelbildung stark im Vormarsch. Wir haben uns deshalb entschlossen, bei einem Sportsoziologen eine fundierte Untersuchung zu den Hintergründen in Auftrag zu geben.
Das Resultat dürfte 2014 vorliegen und besagen, dass die Umarmungen Ausdruck davon sind, dass bei aller Individualisierung des sozialen Lebens die Menschen weiterhin ein Bedürfnis nach Gemeinschaft und kollektiver Zugehörigkeit haben. Sie sind vermutlich ein Ersatz für erodierende traditionelle Bindungen zu Grossgruppen wie Verwandte, Dorfgemeinschaften, Arbeitermilieus oder Kirchenreligionen.
Aber wir wollen der Studie nicht vorgreifen. Bleiben Sie am Ball! Herzlich, Ihr Dr. Rüdisühli








Sehr geehrter Dr. Rüdisühli, beim letzten Heimspiel im Wankdorf gab es nur vielleicht mehr Senf zur Wurst, aber ganz sicher mehr 








