Blogs


Archiv für die Kategorie „Beim Klubarzt“

Empörung pur

Rrr am Donnerstag den 2. Februar 2012 um 15:21 Uhr

Der “Blick” hat mächtig Ärger – wegen Ölilöli.

Ältere Leser erinnern sich: Nach dem YB-BP-Deal präsentierte das Runde Leder gestern exklusiv das neue YB-Maskottchen. Das gefiel auch der Fussball-Redaktion des “Blick”, die unseren Beitrag sogleich auf ihrer Facebook-Seite übernahm.

Die Reaktionen sind verheerend: Seit dem frühen Morgen regen sich die meisten Leser über den Beitrag auf, den sie als geschmacklos und tierfeindlich empfinden.

Die Redaktion des Runden Leders schliesst sich der weltweiten Empörung mit 12:0 Stimmen an. Auch wir finden Scherze über Ölkatastrophen total daneben. Gerade wenn man denkt, dass jede Sekunde irgendwo auf der Welt ein neues Tier ölverschmiert wird. Wenn Sie ölverschmiert wären, wären Sie auch froh, wenn wir nicht lachen. Pfui “Blick”!

Tauchen Sie nun ein in die wunderbare Welt von Blick-Fussball auf Facebook und geniessen Sie die kompetenten Kommentare.

Brasilianer ohne Biss

Herr Pelocorto am Montag den 30. Januar 2012 um 19:30 Uhr

Marcelinho pfeift aus dem letzten Loch.

Im Spiel Sport Club do Recife und Nautica musste der Ex-Bundesligist Marcelinho ordentlich einstecken. In einem harten Zweikampf verlor er seinen eben erst implantierten Eckzahn.

Noch während des Spiels schickte er Masseur Mema auf den Platz, um das im Rasen verschwundene teure Stück zu suchen. Aber auch ein schöner Finderlohn half nicht – der Zahn blieb auch bei der zweiten Suche nach dem Abpfiff verschwunden.

Über den aktuellen Verbleib des Eckzahns können wir Ihnen leider keine Angaben machen. Das Spiel? Marcelinhos Sport Club gewann 4:3.

Schlimmes Schluckaufschicksal

Rrr am Mittwoch den 25. Januar 2012 um 05:51 Uhr

Leandrão litt.

Der 27-jährige Verteidiger des brasilianischen Top-Klubs Caldense fiel zwei Wochen aus, weil er unter Endlos-Schluckauf litt.

Das Problem setzte nach einem Mannschaftsessen ein. “Zuerst war es lustig, die Kollegen haben noch Witze gemacht”, erinnert sich Leandrão. “Ich fand es ziemlich rasch nicht mehr lustig.”

Der Spieler hatte Probleme beim Essen, Trinken und beim Einschlafen. Der ständige Schluckauf verkrampfte die Brustmuskeln und wurde mit fortschreitender Dauer zur Qual.

Alle Heilungsbemühungen der Vereinsärzte waren vergeblich. Nach zwei Wochen war dann plötzlich Schluss. Am kommenden Sonntag will Leandrão sein Comeback geben, wenn nichts dazwischen kommt.

Es gibt übrigens noch weit ärmere Schlucker. Denken Sie nur an Charles Osborne.

Die Hand Messis

Rrr am Donnerstag den 19. Januar 2012 um 00:10 Uhr

Brutalo-Foul in Madrid!

Pepe spaziert gemütlich über den Rasen, da fährt Messi seine Hand aus.

So sah es jedenfalls der unparteiische Reporter Ihres Fachforums. Die Szene wird allerdings in Fachkreisen kontrovers berurteilt.

Wie auch immer: Real verlor das Viertelfinal-Hinspiel im spanischen Cup mit 1:2 und braucht nun ein 3:2 nächsten Mittwoch (22.00 Uhr) im Camp Nou.

Fragwürdiger Fall

Rrr am Mittwoch den 18. Januar 2012 um 10:00 Uhr

Facharzt Dr. Abdi Almen-Lafti referiert über aktuelle Themen. Heute: Viagra.

“Sie haben es sicher mitbekommen: Ein Profi des SC Freiburg hat seinen Klubarzt um 3 Uhr früh angerufen und gefragt, ob er Viagra zu sich nehmen dürfe.

Mein Kollege Dr. Andreas Aust hat vorbildlich reagiert und sofort grünes Licht gegeben. Schliesslich befindet sich das Medikament nicht auf der Doping-Liste.

Der Fall wirft aber doch Fragen auf. Freiburg im Breisgau liegt 278 Meter über Meer, da sollte ein Fussballer eigentlich nicht auf Viagra zurückgreifen müssen. Die Pille eignet sich ja vor allem für Spiele in höheren Lagen, wie südamerikanische Berufskollegen herausgefunden haben: Der Sauerstoffmangel in extremen Höhen kann mit dem Viagra-Wirkstoff Sildenafil wirksam bekämpft werden, denn Sildenafil senkt den Lungenhochdruck.

Zu Risiken und Nebenwirkungen sollten sich Fussballer das Kleingedruckte auf dem Beipackzettel vorlesen und erklären lassen. Oder meinen Kollegen Dr. Aust anrufen. Oder Freiburgs Tabellenplatz berücksichtigen: Das ist nämlich ein Schwanzklub. Alles Gute und Hopp de Bäse, Ihr Dr. Abdi Almen-Lafti»

Herr Slomka hat Fragen

Herr Pelocorto am Montag den 16. Januar 2012 um 10:00 Uhr

«Ich bin das, was man sexuell zügellos nennt.» Das interessiert uns natürlich.

Wie erreicht man seine Spieler? Indem man sie gut kennt.
Wie kennt man seine Spieler? Indem man sie fragt.
Was fragt man seine Spieler? Alles.
Denn alles ist wichtig für den fussballerischen Erfolg!

Willkommen bei Mirko Slomka, Trainer bei Hannover 96, und dem clubeigenen Motivationsberater Peter Boltersdorf. Sie gehen dorthin, wo es wohltut, und fragen die Spieler in einem Persönlichkeitstest mit 128 Fragen auch über deren Sexleben aus. Auf einer Skala von -3 (stimmt nie) bis +3 (stimmt völlig) dürfen die Spieler die Karten auf den Tisch legen:
– Ich bin das, was man sexuell zügellos nennt
– Ich will jeden Sex, den ich bekommen kann
– Ich habe viele erotische Fantasien

Wozu das gut ist? Herr Slomka klärt uns auf:

Jeder Spieler braucht andere Bedingungen, um seine optimale Leistung auf Dauer zu bringen. Darauf muss ich eingehen. Jeder Spieler muss das Gefühl haben, dass seine Individualität berücksichtigt wird.

Damit die Spieler ihrem Trainer das Vertrauen in dieser doch delikaten Angelegenheit schenken, ist Slomka mit gutem Beispiel vorangegangen und hat den Fragebogen ausgefüllt. Die Spieler dürften ihn sehen, wenn sie wollen, erklärte Slomka gegenüber der Presse.

Selbstverständlich hat die Redaktion des Runden Leders die drei aufgeführten Fragen ebenfalls beantwortet. Wir liegen alle bei +9.

Raucher sind Sieger (Teil 6)

Herr Pelocorto am Freitag den 6. Januar 2012 um 13:00 Uhr

Möchten Sie wie John Terry werden? Rauchen Sie!

Als Abschreckung benutzt die indische Verwaltung auf Zigarettenpacks ein verfremdetes Bild von John Terry.

Ohne Erlaubnis des Chelsea-Captains? So geht das natürlich nicht, sagen Terrys Anwälte und wollen die Inder verklagen. Wir haben keine Ahnung, wie Terrys Bild auf die Gold Flake Packungen kam, sagen die Inder.

Meine Inder bleiben am Ball.

Erfolg beim Nachwuchs

Herr Pelocorto am Montag den 2. Januar 2012 um 10:00 Uhr

Englands Haartransplantationsindustrie jubelt: Die Auftragsbücher sind voll!

Die Nachfrage nach Haartransplantationen ist im letzten Jahr um 65% nach oben geschossen. Nach Nasenkorrekturen sind Haartransplantationen die zweithäufigste Schönheitskorrektur auf der Insel. Die Harley Street Clinic meldet, dass alleine in ihrer Filiale in Manchester sechsmal mehr Transplantationen durchgeführt worden sind als in 2010.

Die Nachfrageexplosion trägt einen Namen: Wayne Rooney.
Alle wollen auf dem Kopf so sein wie er.

Das Prozedere nennt sich Follicular Unit Extraction oder Haarwurzelextraktion. Vereinfacht gesagt wird dabei mit einem Stanzapparat ein komplettes Haar mit Wurzel aus der Haut gestochen und am neuen Ort wieder eingestanzt. Was vorher hinten oder auf der Seite wuchs, spriesst neu oben.

Ich spüre, Sie möchten einige Bilder dazu sehen. Bitte sehr:

Oben links sehen Sie die Entnahmefläche am Hinterkopf, wir Haarverpflanzer sprechen auch vom Ernte-Bereich, oben rechts die frisch verpflanzten Haare mit den Wurzeln. Dass die Entnahmefläche nicht zwingend auf dem Kopf sein müssen, das sehen Sie sehr schön in den beiden unteren Bildern.

In bewegten Bildern sieht das so aus – in unter 4 Minuten ist alles vorbei!

Nix verstehe

Herr Pelocorto am Dienstag den 27. Dezember 2011 um 20:30 Uhr

Trennung per 1.1.12: Sandro Wieser (19) wechselt vom FC Basel zur TSG Hoffenheim.

Trennung per sofort: Fortuna Düsseldorf und Karim Aouadhi verstehen einander einfach nicht.

Nach nur 6 Minuten Einsatz seit dem 1. Juli 2011 verlässt der Tunesier Aouadhi die F95 wieder.

Interessant ist der Trennungsgrund: An der Sprache lags. Aouadhi spricht arabisch und französisch, bei der Fortuna ist südniederfränkisch Amtssprache. Wegen der «grösseren sprachlichen Probleme» sieht Aouadhi seine sportliche Entwicklung gefährdet und will zu einem anderen Club. Welcher, das ist noch offen.

Volltreffer

Rrr am Montag den 26. Dezember 2011 um 04:23 Uhr

Juhui, Weihnachten ist vorbei! Wir haben den Videobeweis.