



Liebebe Rurundes Leder-Leleser
Im Nachhineinein ist maman immer schlalauer. Die Tour nanach München stand vovon Anfafang an unter eieinem schlelechten Stern. Angegefangen hat es mit eieiner Streckenenstörung in Schlierenen mit dem Potentialal, den Anschlusszug verpapassen zu können. Eiein erstes Zeieichen! Wir habenen ihn aber erreieicht.
Imim Zug ab Züririch dann diesese Urner Efcebebe-Fans aus Uri. Der Eindruck im Erelel ist total trügerisch. Wir hababen Fans in der ganzen Schweieiz. Mit eiein bisschen Glülück sind wir die nun wieder los.
Imim Stadion dann weieit und breit kein Herr Süßbrich, dafür jede Mengege seiner Mitarbeiter. Und ab der zezehnten Minute der Anfang vom Endede. Dieses kam allererdings erst sieben Gegentotore und gefüfühlte drei Stunden später. Ist vererlieren immer so? Ich muss beiei Gelegenheit einen YB-Fan fragagen.
Nach dem Spiel im Bierkekeller enendlich ein Starkbiebier mit richtig Strom. Setzt sich ein Zürcher FCB-Fan mit seieiner gegen das Verwelken kämpfenenden Begleiterin zu uns an den Tisch und erklälärt mir inin Dr. Klöti-Manier, warum wir verlorenen haben. Dabeiei wurde er gagar nicht gefragt. Ich war umgehend gezwungen, die Starkbierdosierung stark zu erhöhöhen.
Die Heimreisese habe ich mit Sonnenenbrille, Kaputze und eieiPod ohne weieitere Zwischenfällele hinter mich gebracht. Malal abgesehen von diesem Bayernfan aus Fribourg bei mimir im Abteil. Fribourg-Gottéron und Bayern, es gibt wirklilich nichts, was es ninicht gibt.
Nach dieser Tortour bin ich nun heueute so weit, den Starkbierkonsum stündlich umum ein Glas reduzieren zu kökönnen.
Heherzlich, Ihr Baresisi
Stell Dir vor, es ist Gemeindeversammlung – und keiner geht hin.
Die 3800-Seelen-Gemeinde Lostorf im Kanton Solothurn lud gestern abend zur Gemeindeversammlung, doch nur der Gemeindeschreiber und einige wenige Stimmbürger tauchten auf. Sogar mehrere Gemeinderäte schwänzten den Anlass. Die Stimmbeteiligung betrug rekordverdächtige 0,425 Prozent, wie Radio DRS meldete.
Der Gemeindeschreiber führt das Desinteresse der Bevölkerung auf den FC Basel zurück: Alle hätten unbedingt den Jahrhundert-Match in München sehen wollen.
Die Traktandenliste war offenbar auch nicht geeignet, um die Massen anzuziehen. Haupttraktandum war ein unbestrittener Kredit für die Kreisschule Mittelgösgen.
Das Geschäft wurde einstimmig gutgeheissen. Die paar Anwesenden, die das Jahrhundertspiel Bayern-Basel (7:0) verpassten, können die ausführliche Analyse hier nachlesen.
Bayern schiesst den Vogel ab.
Die Münchner qualifizierten sich mit einem 7:0 über einen heillos überforderten FC Basel für die Viertelfinals der Champions League. Es ist das zweithöchste Resultat in der Geschichte der Königsklasse.
Der FC Basel konnte nicht an die vielen starken Europacup-Auftritte in dieser Saison anknüpfen und hatte dem Tempofussball der Bayern und der individuellen Klasse von Robben, Ribéry und Gomez nichts entgegen zu setzen. Allein Mario Gomez schoss vier Tore.
Nach dem Achtelfinal-Aus der Basler steht fest, dass sich die Schweiz im UEFA-Ranking nicht mehr verbessern kann und der Schweizer Meister 2013 damit die direkte Qualifikation für die Champions League verpassen wird. Das ist allerdings nicht die Schuld von Basel, sondern Sion – die Forfait-Niederlagen gegen Celtic wirken sich verhängnisvoll aus.
Hallöcheno liebe Rundes Leder-Leser
Ich bin es noch einmal, Euer Ihr Baresi. Bevor ich losdüse noch schnell ein Update aus dem Mannschaftshotel. Die Mannschaft des FC Basel 1893 ist gut drauf. Gestern Abend gab es noch eine Runde Terminator von Williams. Nein, nicht wie Sie denken. «Terminator» ist natürlich kein Starkbier und «Williams» keine Münchner Brauerei. Sondern ein Flipperkasten mit den perfekten Attributen zur Vorbereitung auf das Spiel von heute Abend. Botschaft, Farbe, Aufgabe, Spassfaktor – alles passt perfekt. Beim FCB denkt man einfach an alles. Ich bin begeistert.
Sssso, ich muss. Herzlich und bis unlängst, Euer Ihr Baresi
Hallo liebe Rundes Leder-Leser
Ich weiss nicht, wie es Ihnen geht, ich bin nach einer ruhigen und erholsamen Nacht seit halb sechs Uhr auf den Beinen und parat für den Tag. Der frühe Vogel fängt den Wurm, wie wir in Basel seit je zu sagen pflegen.
In München ist alles parat für das grosse Spiel des FC Basel 1893 in der Champions League gegen den FC Bayern München heute Abend in der Allianz Arena. Wir hatten es gestern schon davon, das brauche ich Ihnen nicht zu sagen. Selbstverständlich bin ich wie alle in diesem Fachblog über die Ignoranz der Deutschschweizer Medien empört. Mühsam muss man sich alle Informationen zu diesem Spiel der Spiele zusammensuchen. Kaum ein Medium, das auch nur annähernd adäquat über sämtliche wichtigen Aspekte dieses Jahrhundertspiels berichtet.
Im Runden Leder ist das anders. In meiner Funktion als Leiter der Basler Lokalredaktion des Runden Leders bringe ich Ihnen die Fakten, Fakten, Fakten. Wussten Sie zum Beispiel, dass in München passend zur Ausgangslage eine Festzeit ausgerufen wurde? Eben sehen Sie.
Unter dem harmlosen Titel «Starkbierzeit» werden in München zurzeit an verschiedenen Orten Starkbiere ausgeschenkt, mit dem Ziel die fussballerische Fastenzeit der Bayern erträglicher zu machen. Auch wenn der fussballerische Aspekt in allen Berichten eher verschwiegen wird, so können die Namen der Starkbiere doch nicht über diesen Umstand hinwegtäuschen.
Der «Salvator» von Paulaner, der «Maximator» von Augustiner und der «Animator» aus dem Hause Hacker-Pschorr sprechen Bände! Und das ausgerechnet die vor allem im Ausland angesehene Brauerei Löwenbräu den «Triumphator» braut, ist ein überdeutliches Zeichen.
So, nun wissen Sie alles Wissenswerte über das Spiel heute Abend. Ich muss mich langsam auf den Weg nach München machen. Machen Sie es gut und Proscht! Was haben Sie eigentlich so vor heute Abend?
Herzlich und bis bald, Euer Baresi
Hallo liebe Rundes Leser-Leser
Die Aufmerksamen unter Ihnen werden es bereits gemerkt haben, morgen Abend spielt der FC Basel 1893 in der Champions League gegen den Stern des Südens, den FC Bayern München.
Selbstverständlich werde ich bei diesem Basler Leckerlibissen (na ja, kleine Wortspielreferenz an Bruno) als Leiter der Basler Lokalredaktion des Runden Leders live vor Ort sein. Herr Rrr hat mir fast wortlos das VIP-Package in die Hand gedrückt und nur gemeint, dieses Mal sei es an mir, mit grossen Hoffnungen an ein Auswärtsspiel zu reisen. Die anderen Berner Redaktionskollegen haben dazu nur so komisch gequält gelächelt. Keine Ahnung was die damit meinen, aber egal.
Begleitet werde ich von Herr Zidane, einem alten Freund aus Nati B-Zeiten und DEM Fussballconnaisseurs schlechthin. Er wird mich in allen Fragen des Stils beraten, und zwar im Falle eines Weiterkommens aber auch bei einem Ausscheiden. Ein erstes Mal konnte er mir schon mit einem wertvollen Link beim Zusammenstellen der Packliste helfen.
Zudem hat mich ein Brief von Herr Süßbrich erreicht. Er arbeitet für eine Organisation mit einem Stern im Logo. Wenn ich alles richtig interpretiere, sagt Herr Süßbrich zwischen den Zeilen, dass die Grundlage für ein unvergessliches Fest eine strikte Selbst- und Fremdkontrolle ist. Wenn das stimmt, müsste man beim FC Bayern München eher vom Sheriffstern des Südens sprechen. Wir in Basel sagen in solchen Fällen immer «schaun mer mal dann sehn mer schon», alles andere wird sich weisen.
So oder so, die Vorfreude ist riesig. Wenn Sie sich noch mehr über das Spiel von morgen erfahren wollen, finden Sie hier, hier und hier weitere interessante Informationen.
Herzlich und bis bald, Euer Baresi
Seit dem sensationellen 1-0 des FC Basel in der Champions League gegen den FC Bayern ist klar, am 13. März 2012 wird es in der ganzen Schweiz ab 20:45 Uhr keine freien Plätze mehr vor den TV-Geräten geben.
Alle drücken dem sympathischen FC Basel 1893 die Daumen, jeder will das Spiel der Spiele live sehen. In Basel organisiert das Präsidialdepartement des Kanton Basel-Stadt zusammen mit erlebnisbehinderung.ch ein Public Viewing auf dem Barfüsserplatz und schafft so Platz für weitere Zuschauer.
«Wer Runde für Runde die Flughöhe halten kann, muss sich nicht wundern, wenn die Spatzen den Gewinn der Meisterschaft vom Dach pfeifen.»