Der zweimalige Tour-de-France-Gesamtsieger Laurent Fignon ist im Alter von 50 Jahren in einem Pariser Spital seinem Krebsleiden erlegen.

Und kommen Sie mir jetzt nicht mit Randsport.
Der zweimalige Tour-de-France-Gesamtsieger Laurent Fignon ist im Alter von 50 Jahren in einem Pariser Spital seinem Krebsleiden erlegen.

Und kommen Sie mir jetzt nicht mit Randsport.
Es folgt nun der Rundes-Leder-Kino-Tipp: «Kick Off», Drama, Iran (2009), 81 Min. von Shawkat Amin Korki
Im Stadion von Kirkuk, im kurdischen Norden Iraks, leben etwa 300 Familien. In diesem Umfeld organisiert der junge Asu ein Fussballspiel, das kurdische und arabische Bewohner einander näher bringen soll.
Die Brasilianer konnten sich an der Blindenfussball WM am Royal National College for the Blind in Hereford, England mit 2:0 gegen Spanien durchsetzen.

Mannschaften von je vier Spielern und einem Torwart spielen nach den Regeln der IBSA (International Blind Sports Federation), die sich an die Regeln der FIFA anlehnen. Die Spieldauer beträgt zweimal 25 Minuten auf einem ca. 20 x 40 m grossen Spielfeld.
Die Spieler im Feld sind blind, die Torwarte dagegen nicht. Sie und die mannschaftseigenen Guides, die jeweils hinter dem gegnerischen Tor und zusätzlich auf Höhe der Mittellinie positioniert sind, dirigieren ihre Spieler mit Zurufen.
Der Ball der blinden Fussballer ist im Inneren mit Rasseln versehen und seine Position auf diese Weise “hörbar”. Alle Feldspieler müssen wegen Chancengleichheit eine Augenbinde und eine Dunkelbrille tragen.
Südafrika entledigt sich der WM.
Erstes Indiz: Das als “Soccer City” bekannt gewordene Finalstadion wird mindestens bis zum Jahr 2014 die Bezeichnung “FNB Stadium” tragen.
Und zweitens: Sogar in Südafrika hat man die Schnauze voll: fertig mit Tröööt.

Der Tri-Nations-Cup ist das sportliche Grossereignis, dem Südafrika seit dem Finale der Fussball-WM entgegenfiebert. Dabei treffen die drei besten Rugby-Nationen (also Australien, Neuseeland und Südafrika) der Welt im jährlichen Turnus aufeinander. Letzte Station war eben letzten Samstag das FNB Stadium: Südafrika gegen Neuseeland.
Und dieses Spiel war ein ganz besonderes: Man hörte!! Die Fans, den Applaus, aber keine Vuvuzelas. Denn auch am Kap zeigen sich nach der WM ein paar Überdosis-Symptome.
Rugby-Liga-Präsident Kevin de Klerk entschied deshalb, Vuvuzelas vom historischen Event gänzlich auszuschliessen: “Wir haben Untersuchungen angestellt und herausgefunden, dass Vuvuzelas beim Rugby mehr stören als beim Fussball. Wir wollen, dass die Leute die besondere Stimmung im ausverkauften Nationalstadion spüren.”
Eines noch: Auch im dritten und letzten Spiel gegen die All Blacks reichte es für die Springboks nicht zum Sieg. Recht unglücklich mussten sich die Südafrikaner mit 29:22 geschlagen geben. Und Neuseeland hat damit das Turnier bereits gewonnen.
Werder Bremen hat einen neuen Stürmer.
So. Pizarro, Frings, dann Micoud, später Klose, Diego und Özil: Werder Bremen engagiert immer wieder Spieler, die aus der Reihe tanzen. Ein heisser Kandidat für die Fortsetzung dieser Tradition ist Marko Arnautovic, 21 Jahre alt, österreichischer Nationalspieler und ein ziemlicher Stinkstiefel. 
Als “verhaltensauffällig” bezeichneten ihn seine Jugendtrainer, sein Trainer bei Inter, José Mourinho, beschrieb die Einstellung seines Schützlings als die “eines Kindes” und bei Werder tönt’s auch nicht besser: “Er muss schauen, dass er weniger arrogant erscheint, das kommt hier nicht so gut an”, sagte Kapitän Torsten Frings nach ein paar gemeinsamen Tagen.
Andere Geschichte: Wegen Ballwegschlagens im Training ordnete der Bremer Trainer Schaaf Liegestütze zur Disziplinierung an. Als Arnautovic die Strafe nur missmutig ableistete, schickte er den aufmüpfigen Angestellten halt noch zusätzlich auf den Nebenplatz zum Runden laufen. “Nach den Liegestützen hatte er es noch nicht so ganz verstanden”, erzählte Schaaf. “Deshalb ist es dann ganz gut, wenn man mal ein bisschen Zeit für sich bekommt.”
Wachtmeister Schärer richtet sich heute mit einer dringlichen Warnung an Sie.
“Werte Mitbürgerinnen und Mitbürger. Erneut gehen in unserer schönen Stadt zahlreiche Taschendiebe um. Die Trickbetrüger gehen dabei äusserst geschickt vor. Unten sehen Sie ein Video aus einer Überwachungskamera, dass Ihnen aufzeigen soll, wie die – vorwiegend aus Osteuropa stammenden – Täter Profit aus alltäglichen Situationen ziehen. Hier lenkt ein ukrainischer Trickdieb sein Opfer mit einem jovialen Schulterklopfer ab und entwendet ihm mit der anderen Hand derweil die Brieftasche.
Also, wie gesagt, seien Sie wachsam und melden Sie umgehend alles Verdächtige. Besten Dank für Ihre Kollaboration.”
Der genossenschaftliche Gedanke bringt auch im Fussball den ganz grossen Erfolg.
Von den elf Spielern, welche in der Startaufstellung der spanischen Weltmeistermannschaft standen, spielen zehn für einen Verein, der nach genossenschaftlichen Prinzipien organisiert ist. Dies behauptet zumindest die äusserst löbliche “Newcastle United Supporters Trust” auf ihrer Homepage. Wir haben diese Aussage jetzt natürlich nicht kontrolliert, denn das hätte ja Recherchierarbeit ausgelöst. Item, besagte Stiftung kämpft für eine Übernahme des Vereins durch die Anhängerschaft. Als Vorbild dazu dient der FC Barcelona, welcher seit Jahren demonstriert, dass ein Fussballclub auch mit demokratischen Strukturen auf höchstem Niveau konkurrenzfähig sein kann.
Der englische Genossenschafts-Dachverband “Co-operatives UK” präsentiert nun eine interessante Studie, welche die Chancen dieses Geschäftsmodells für insulanische Clubs untersuchte und zu einem positiven Befund kam. Sie wissen ja: in Grossbritannien liegt die Mehrzahl der Vereine in den Handen von geldgierigen, bösen und dazu oftmals auch noch stark übergewichtigen Kapitalisten, welche nur am schnellen Geld (zum Beispiel der Vermarktung in Fernost) interessiert sind und sich um die Interessen der lokalen Anhänger foutieren.
Sie möchten diesen Bericht sicher jetzt gleich an Ihrem Arbeitsplatz lesen und den bösen Kapitalisten, die Sie Tag für Tag ausbeuten, etwas schaden. Da bieten wir doch gerne Hand!
Eine Sonnenbrille macht noch keinen Drogendealer. Kaufen Sie jetzt eine Vuvuzela.
Mit einer Vuvuzela kann man Kindern grosse Freude machen, auch ohne Lärm auf ihr zu erzeugen. Das haben auch zwei peruanische Drogendistributeusen erkannt. Sie wurden in Lima von der Polizei auf frischer Tat beim Dealen ertappt. 100 Säckchen mit Marihuana hätten die Gesetzeshüter in einem der auch in Südamerika sehr beliebten Plastikblasinstrumente gefunden, wie die Nachrichtenagentur “Reuters” berichtet.
So, und jetzt gehen Sie hin und suchen Sie weitere praktische Anwendungen für die ab Sonntag arbeitslos werdenden Hörner. Ihre Vorschläge dürfen Sie gerne in den Kommentaren anbringen. Sie müssen aber nicht.
Ein Panini-Album macht noch keinen Sommer. Starten Sie sofort Ihr nächstes Sammelprojekt.
Sie wissen ja: vom 20. bis 22. August findet im schönen Frauenfeld das eigenössische Schwing- und Älperfest statt. Im Hinblick auf dieses Stelldichein heimatlicher Tradititonen gibt der Eidgenössische Schwingerverband, in Zusammenarbeit mit dem Sportmuseum Schweiz, das tolle Sammelalbum “der König” heraus. Wenn Sie also mit ihrem Panini- oder Tschuttiblidlialbum fertig sind, können Sie sich gleich auf die Jagd nach den nächsten 176 Bildern machen. Dargestellt werden die Geschichte des Schwingsports und die 80 aussichtsreichsten Kranzanwärter. Letztere übrigens – im Gegensatz zu unseren Fussballern – ohne Migrationshintergrund.

Hiermit ergeht von der Redaktion des Runden Lesers ein klarer Kaufbefehl. Wer dieses Sammelalbum nicht kauft und komplettiert, schadet der Heimat. Über Bezugsquellen und die Daten der nächsten Tauschbörsen können Sie sich auf der Heimseite des Produktes ins Bild setzen, und beim Wettbewerb auch gleich noch ein Muneli gewinnen.
In unserer Serie “Raucher sind Sieger” präsentieren wir Ihnen heute Cuauhtémoc Blanco.
Der mit 37 Jahren älteste Spieler der mexikanischen Nationalelf bereitet sich derzeit mit seinen Kameraden in Deutschland auf die WM vor. Und weil man es in diesem hohen Alter den Körper ja eh nicht mehr lange für den Spitzensport gebrauchen kann, darf man sich abends vor dem Zubettgehen noch rasch ein Zigarettchen reinpfeifen.
Okay, man sollte natürlich vorher sicherstellen, dass keine Paparazzi mitfilmen.