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Archiv für die Kategorie „Aufmachen“

Neulich in Mexiko

Rrr am Mittwoch den 23. Mai 2012 um 05:41 Uhr

Monterrey zeigt Stil.

Der mexikanische Erstligist verlor das entscheidende Spiel um die Meisterschaft gegen Santos Laguna mit 1:2. Nach der Finalissima war die Stimmung natürlich angespannt, Beobachter befürchteten Ausschreitungen.

Doch als Santos Laguna zur Siegerehrung schreiten wollte, formierten sich Monterreys Spieler vor dem Podest und standen Spalier für den Gegner.

Der Anlass endete ohne grössere Zwischenfälle. Bewegte Bilder vom Spalier sehen Sie hier.

Trikotwechsel

Herr Pelocorto am Samstag den 19. Mai 2012 um 11:45 Uhr

Herzlich willkommen zum dritten und letzten Teil der heutigen Kunst-Matinée. Wir wechseln das Tenü.

Die Schweizer Künstlerin Ingeborg Lüscher liess 2001 die Grasshoppers gegen den FC St. Gallen in Massanzügen antreten und hielt das Spiel im Video «Fusion» fest, das an der Biennale in Venedig gezeigt wurde. Gespielt wurde richtiger Fussball während zweimal 25 Minuten, Schiedsrichter war Urs Meier und kommentiert wurde das Spiel von Beni Thurnheer. Im Spiel geht es drunter und drüber, und das Ganze endet mit der Fusion der beiden Teams.

Ingeborg Lüscher erläuterte:

Ein Fussballspiel soll zur Parabel werden für die Managerkaste, die in Banken und Industrie Fusionen abwickelt. Fussballer und Manager verhalten sich offenbar ähnlich:
Sie brauchen hartes Training, Risikobereitschaft, Siegeswillen, Taktik, die Fähigkeit zum Foul, zu Tricks, aber auch zur Phantasie.

Leider existiert vom Film nur eine kurze Sequenz auf YouTube.
Trotzdem, Film ab und viel Spass mit alten Bekannten:


Ingeborg Lüscher, Fusion, Video 13’40”, 2001

Schädel

Herr Pelocorto am Samstag den 19. Mai 2012 um 09:45 Uhr

Herzlich willkommen zum zweiten Teil der heutigen Kunst-Matinée. Wir besuchen einen Katalanen, der es mit Köpfen hat.

Der Künstler Eugenio Merino hat definitiv keine Berührungsängste. 2009 stellte er in London eine Skulptur aus, die zeigt, wie sich der englische Künstler Damien Hirst in den Kopf schiesst. Hirst, das ist der mit dem grossen Hai und dem dimantantenbedeckten Schädel. Eine andere Merino-Skulptur zeigt den Kopf des hier bekannten Künstlers Maurizio Cattelan als Wandtrophäe.

Wir bleiben aber auf dem Teppich beziehungsweise auf dem Rasen und zeigen hier zwei Kunstwerke Merinos mit Fussballbezug.


A una patada de la extinción, Epoxidharz, Fiberglas und Decklack, 2008


Hooligans Anatomy, Polyester, Fiberglas und Decklack, 2009

Absurdes Spiel

Herr Pelocorto am Samstag den 19. Mai 2012 um 06:00 Uhr

Herzlich willkommen zur siebtzehnten Kunst-Matinée im Runden Leder. Wir gehen nach Italien.

Der Italiener Andrea Nacciarriti setzt sich mit dem physischen Raum auseinander. Er dekonstruiert ihn und baut ihn wieder neu auf. Das eröffnet überraschende Perspektiven. Auf italienisch tönt das viel schöner:

Lo spazio fisico che affronta viene concepito come territorio di formalizzazione e il progetto è come un momento di stasi in cui bloccare un flusso di trasformazioni ambientali.


Connesssione stadio di Como [traccia 5], 2005


untitled [Quelli di Cernauti], installation view – Torre Uguzzoni, Bologna, 2009

Grosse Gefühle

Rrr am Montag den 14. Mai 2012 um 18:59 Uhr

TV-Tipp: Heute um 22.55 auf SF1. Sepp Blatter bei Schawinski!

Zuerst gabs Spott, dann kam noch Häme hinzu.

Der Chemieriese Evonik, Hauptsponsor von Borussia Dortmund, hat heute seine neue Werbekampagne gestartet.

Details hier. Merci für den Hinweis, Herr Baresi!

Ergänzendes Emblem

Rrr am Samstag den 12. Mai 2012 um 17:14 Uhr

BREAKING NEWS: Meister Dortmund holt das Double – 5:2 im Pokalfinal gegen Bayern

Randsport, aber interessant.

Eishockey-Natigoalie Tobias Stephan schmückt den Helm an der WM mit dem Emblem seines Klubs Servette.

Das eröffnet auch der Fussball-Nati neue Perspektiven, wie sich das Publikum besser mit den Spielern identifizieren könnte.

Massen

Herr Pelocorto am Samstag den 12. Mai 2012 um 11:45 Uhr

Herzlich willkommen zum dritten und letzten Teil der heutigen Kunst-Matinée. Sie ist Milroys Massen gewidmet.

Der englische Maler James Milroy besuchte 2008 die olympischen Spiele in China. Dort inspirierten ihn die sich synchron bewegenden Menschenmassen zu einer Serie von Bildern, die er Crowding About nannte.


Marathon Run, Acrylfarbe auf Leinwand, 60 x 60 cm, 2009
(Dieses Bild widme ich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern am GP von Bern.)


Painting Lowrys, Acrylfarbe auf Leinwand, 60 x 60 cm, 2011
(Im Bild sehen Sie den vielfachen Maler L. S. Lowry, der seine bekanntesten Bilder malt.)


Supporting Manchester, Acrylfarbe auf Leinwand, 91 x 60 cm, 2011

Kunst aus Greater Manchester (II)

Herr Pelocorto am Samstag den 12. Mai 2012 um 09:45 Uhr

Herzlich willkommen zum zweiten Teil der Kunst-Matinée. Wir schauen Fotografien an.

Am 6. Juli öffnet das National Football Museum in Manchester seine Tore. Die Eröffnungsausstellung ist Stuart Roy Clarke gewidmet, dem grossartigen englischen Fussballfotografen. Die Times hat Clarkes Bedeutung treffend umschrieben:

Wenn Nick Hornby in den Neunzigern den Fans eine Stimme gegeben hat,
so hat Stuart Roy Clarke den Fans ein Gesicht gegeben.

Kunst aus Greater Manchester (I)

Herr Pelocorto am Samstag den 12. Mai 2012 um 06:00 Uhr

Herzlich willkommen zur sechzehnten Kunst-Matinée im Runden Leder. Wir blicken nach Manchester.

Am Sonntag um 17:45 geht der Titel in der Premier League in der Nordwesten Englands nach Manchester. Zu den ‹Red Devils› oder zu den ‹Citizens›. Atmen wir noch einmal durch vor dem Anpfiff und entspannen uns beim Betrachten von Bildern. Wir beginnen mit dem zeitgenössischen Maler Liam Spencer, der 1964 in Burnley geboren wurde und heute in Manchester lebt. In Spencers Malerei tauchen Alltagsszenen aus Manchester auf; dazu gehört natürlich auch der Fussball.


Stadion Studie, Öl auf Leinwand, 2009


Old Trafford, Öl auf Leinwand, 2003

Sunday Football, Öl auf Leinwand, 2004

Turf Moor, Öl auf Leinwand, 2004 (das Stadion des Burnley FC – sozusagen Spencers Geburtsort. Anm. d. Verf.)

Seltsame Plätze (II)

Herr Pelocorto am Samstag den 5. Mai 2012 um 11:45 Uhr

Herzlich willkommen zum zweiten Teil der Kunst-Matinée. Wir stolpern weiter.

Priscilla Monge, Untitled, Teil des Biennial Festivals 2006 in Liverpool