Italien kämpft gegen Gotteslästerung auf dem Fussballplatz.
Der Verband stört sich seit langem daran, dass den Spielern im Eifer des Gefechts bei jeder Gelegenheit ein “Porco Dio” entfährt. Jetzt hat der Verband den Referees nahe gelegt, solch derbe Flüche künftig mit Rot zu ahnden.
Selbst wenn der Schiedsrichter die Gotteslästerung überhört, ist der Übeltäter noch nicht aus dem Schneider: Die Verbandsjustiz hat Zeit bis Montag 16 Uhr, allfällige Sünder mit Hilfe der Fernsehbilder zu überführen. Lippenleser helfen bei der Urteilsfindung.
Als erster Übeltäter wurde ausgerechnet Nationalgoalie Gianluigi Buffon ausgemacht. Nach einem ärgerlichen Gegentor am letzten Sonntag rief er den Schweinegott nachweislich fünf Mal an. Buffon drohte eine saftige Sperre, doch konnte er das Unheil gerade noch abwenden mit folgender Begründung: Er habe nicht Dio gesagt, sondern Zio (Onkel).
Das macht es für Buffons Onkel jetzt nicht besser, aber immerhin: Die gestrengen Funktionäre sahen von einer Strafe ab.











Eigentlich ist der italienische Fussball ja 




