Herr Shearer am Mittwoch den
19. Juni 2013 um 18:19 Uhr
Steve von Bergen verlässt Palermo und wird ein Young Boy.
Dies vermeldete der Verein soeben. Von Bergen wird in Bern einen Vertrag über fünf Jahre unterschreiben, über die Transfersumme legen die Parteien wie immer das Tuch des Schweigens. Der BSC YB ist nach Xamax, dem FC Zürich, Hertha BSC Berlin, Cesena, Genua und Palermo die siebte Station des Neuenburgers als Profi.
Interessant wird natürlich sein, wer in der kommenden Saison neben dem prominenten Transfer in der YB-Innenverteidigung rumstehen spielen wird.
Herr Shearer am Sonntag den
26. Mai 2013 um 19:55 Uhr
…Vladimir Petkovic und Senad Lulic?
Die beiden ehemaligen YB-Angestellten haben soeben die traditionsreiche Coppa d’Italia gewonnen. Senad Lulic schoss das spielentscheidende 1:0 gegen den Erzfeind AS Roma in der 71. Minute.
Val der Ama am Donnerstag den
25. April 2013 um 00:00 Uhr
Wie immer um Mitternacht: Wenns stimmt, dann gut erfunden.
Hier sehen Sie Lecces Teilzeitstürmer Ousmane Dramé und über ihn ist uns folgende Geschichte zugetragen worden: Herr Dramé hatte unlängst Lust auf ein wenig Sexy-Time, beispielsweise mit einer Prostituierten. Doch dann dort allerdings akute Frustrationsgefahr, denn der Franzose hatte kein Geld dabei. Dafür aber so ein neues iPhone 5.
Geht auch. Und es ist dann auch gegangen aber leider wohl nicht gut genug: Denn Dramé machte sich flugs darauf und undankbarerweise mit seinem, dem unlängst versprochenen Mobiltelefon aus dem Staub (jetzt hier fügen einige hinzu, es hätte grad auch noch die Handtasche der Dame mitgemusst) und zwar mit einem zufällig anwesenden Fahrrad.
Absurd? Noch nicht vollständig, weil es geht ja erst richtig los! Und zwar: Die Tat wurde von einer transsexuellen Kollegin der Dirne beobachtet und diese erboste erst und alarmierte dann die Polizei und konnte den Täter nach Verfolgung gar stellen.
Nun ja, mehr Details wahrscheinlich in der heutigen Gratispresse. Sein Verein hat den Spieler derweil suspendiert.
Herr Maldini am Mittwoch den
20. März 2013 um 05:55 Uhr
Francesco Totti erzielte gegen Parma sein 226. Tor in der Serie A.
Damit liegt er nun auf Platz 2 der ewigen Torschützenliste der höchsten italienischen Liga. Die Roma gewann mit 2:0 und ist neu auf Platz fünf klassiert.
Das ist aber gar nicht das Tor, der war nämlich nicht drin. Versuchen wir es noch einmal:
Et voilà, geht doch. Der Twitter-Account der Roma sah nach dem Treffer übrigens so aus (ein Klick vergrössert das Erlebnis):
Herr Baresi am Samstag den
9. März 2013 um 16:30 Uhr
Joo Ho Park erklärt heute in der Blocherasler Zeitung, wie er nach seiner Krise Ende letztes Jahr wieder den Weg zurück zu konstanten Leistungen gefunden hat und was ihn stark macht.
Wie verbringen Sie Ihre Freizeit?
Ich bin keiner, der verrückte Sachen macht. Ich liebe es ruhig, dann kann ich mich gut erholen. Lange hatte ich hier kein richtiges Hobby. Das ist nun anders: Seit ein paar Wochen habe ich einen kleinen Hund. Mit ihm gehe ich oft spazieren.
Wie heisst er denn?
Milan.
Milan?
Ja, Milan. Ich war schon immer ein grosser Fan dieses Fussballclubs und bewunderte seine grossartigen Spieler wie Nesta, Maldini, Schewtschenko oder Pirlo. Also habe ich meinen Hund schliesslich Milan genannt. Er ist nun mein Glücksbringer: Seit ich ihn habe, ging es bei mir nur noch aufwärts.
Die Basler Aussenredaktion des Runden Leders freut sich mit dem sympathischen Südkoreaner über sein gelungenes Comeback in der Stammelf des FC Basel 1893 und wünscht ihm und sich, dass sein grosser Traum schon morgen gegen den BSC YB in Erfüllung gehen möge:
… wenn ich es mir allerdings so recht überlege, dann würde ich gerne ein Tor erzielen, indem ich von ganz hinten bis ganz nach vorne renne und alle ausdribble (lacht).
PS. Wenn Sie bei dieser Geschichte mit dem Hund und der AC Milan spontan an Mario Balotelli gedacht haben, sollten Sie sich schämen.
Herr Pelocorto am Sonntag den
10. Februar 2013 um 18:15 Uhr
Was tun, wenn der Schuh verloren geht?
Diesen Samstag in der Juventus Arena in Turin. Es läuft die 41. Minute im Spiel zwischen Juventus Turin und AC Florenz. Juves Matri erhält den Ball, verliert den Schuh und erzielt barfuss das 2:0 (im Video ab 00:55).
Darf der das?
Ja, der darf das. In den Auslegung der Spielregeln und Richtlinien für Schiedsrichter der FIFA zu den offiziellen Spielregeln steht zu Regel 4 (Ausrüstung):
Verliert ein Spieler aus Versehen und unmittelbar vor dem Spielen des Balls und/oder dem Erzielen eines Treffers einen Schuh, gilt dies nicht als Vergehen. Der Treffer zählt, da der Spieler den Schuh ungewollt verloren hat.
Herr Pelocorto am Sonntag den
23. Dezember 2012 um 14:25 Uhr
Diese rotschwarzen Feiern sind einfach etwas Besonderes!
Wer mit so viel Leidenschaft bei der Sache ist, der verdient neben dem Titel auch viele Geschenke unter dem Baum. Erleben Sie Kevin-Prince Boateng, Mario Yepes, Alexandre Pato und den Nachwuchsverteidiger De Siglio in einer Glanzrolle!
Wham – I calciatori rossoneri si improvvisano cantanti per augurare a tutti i tifosi nel mondo Buon Natale e Felice Anno Nuovo!
Herr Baresi am Donnerstag den
20. Dezember 2012 um 06:00 Uhr
Wie Herr Gygax und Baresi aus Schaden nicht klug wurden und so zu den bisher besten Plätzen im Mailänder Giuseppe Meazza-Stadion kamen.
Es war am 23. März 2000, ein Freitag, als Herr Gygax, Herr Thomaso (der Juve-Fan) und ich nach Mailand reisten, um bei der Schlagerpartie AC Milan gegen Juventus Turin live dabei zu sein. Das Spiel war weit im Voraus ausverkauft und wir hatten wie immer keine Eintrittskarten. Es mussten also einmal mehr welche vom Schwarzmarkt sein.
100’000 Lire für eine Karte im Secondo Anello Arancio war zwar nicht gerade billig, aber das Ticket perfekt: Originalpapier mit Wasserzeichen, einwandfreier Sicherheitsdruck und aktuelle Werbung auf der Rückseite, wie wir uns vom Verkäufer im Licht der Strassenlaterne genau zeigen liessen.
Um so grösser war dann die Überraschung, als Herr Gygax kurz vor der ersten Eingangskontrolle das Datum genauer anschaute. Der 23. März 1999 war auf den Tag genau ein Jahr früher und auch sonst war plötzlich einiges seltsam. Mit anderen Worten, wir liessen uns reinlegen und hatten ungültige Tickets.
Was uns aber nach kurzer mentaler Sammlung nicht hinderte, mit den Karten zwei Eingangskontrollen zu passieren, in unserem Sektor die besten Plätze zu wählen (drittunterste Reihe auf der Höhe der Mittellinie) und abzuwarten, was als Nächstes passiert. Einmal mussten wir uns umsetzen (eine Reihe höher), weil die rechtmässigen Besitzer mit gültigen Tickets ihre Plätze beanspruchten. Kurz darauf war der Sektor aber so hoffnungslos überfüllt, dass niemand mehr rein oder raus, geschweige denn auf seine Plätze kam und wir unsere hervorragende Position behalten konnten.
Es war eine famose Partie der AC Milan (gut, für Herr Thomaso nicht) vor deutlich mehr als der zulässigen 80’000 Zuschauern und wir gewannen verdient mit 2:0 durch die Tore von Andriy Shevchenko.
Ich spüre genau, Sie möchten eigentlich viel lieber bewegte Bilder der Rossoneri sehen statt lange Ticketgeschichten lesen. Bitte, das waren noch Zeiten:
Natischer am Sonntag den
18. November 2012 um 19:31 Uhr
Sie erinnern sich vielleicht an Zlatan Ibrahimovics 4. Tor neulich an so einem Freundschaftsspiel.
Ein Jahrhunderttor, meinen Sie? Mitnichten. Richtige Männer schiessen solche Goals nämlich an Ernstkämpfen und mit Gegenspielern und mit Torhüter. Film ab!
Wir danken unserm potenziellen Leser Herrn @FootyMemes für den Hinweis.
Herr Maldini am Freitag den
28. September 2012 um 16:00 Uhr
Miroslav Klose gibt Hands-Tor zu (auf SF verpixelt, hier in HD).
Lazio Rom verlor vor 2 Tagen gegen Napoli nach einer Show von Cavani mit 3:0. In der 4. Minute traf Klose zum 0:1, erzielte das Tor allerdings mit der Hand. Die Spieler des Gegners beklagten sich beim Schiedsrichter lautstark, Klose gab schliesslich zu, das Tor irregulär getroffen zu haben. Dafür erntete er sogar Applaus von den gegnerischen Fans.
Es war zweifellos eine starke Aktion von Klose (auch wenn er sich vielleicht nur dem Druck des Gegners und der Zuschauer gebeugt hat). Die Art und Weise der Berichterstattung in den Medien hinterlässt bei mir allerdings einen schalen Nachgeschmack. Sollte diese Art von Fairness im Fussball nicht absolut selbstverständlich sein? Dass Klose jetzt Sonderlob erntet, ja dass es überhaupt gross erwähnt werden muss – schade eigentlich.