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Gefällt dem VfB nicht

Von Val der Ama am Montag, den 13. Februar 2012, um 10:00 Uhr

Facebook kann Ihre Karriere gefährden.

Oder die von Stefano Celozzi.

Doch von vorn: Bruno Labbadia, Trainer des VfB Stuttgart, hatte Celozzi für das Pokalspiel am Mittwochabend gegen Bayern München nicht berücksichtigt. Da Celozzis Freundin zufällig grad krank war, wollte der 23-jährige lieber zu Hause bleiben, um sich dort rührend um seine Partnerin zu kümmern. Und es war ja auch sehr kalt draussen. 

Beim VfB erhalten sogar Spielerfreundinnen so VIP-Tickets und damit diese nicht ungenutzt verfallen, schrieb Celozzi auf seiner Facebook-Seite an seine 260 Freunde folgenden Aufruf: “Möchte jemand zwei VIP-Karten für heute Abend – sind for free.”

Die VfB-Verantwortlichen reagierten daraufhin recht ungehalten, weil VIP, das ist ein geschützter Bereich der Hauptribünen und dort sitzen wichtige Leute und Spieler und Spielerfrauen. Heikel!

Also griff Sportdirektor Bobic schon am nächsten Tag durch: Celozzi wurde suspendiert und bis auf Weiteres in die zweite Mannschaft verbannt.

7 Kommentare zu „Gefällt dem VfB nicht“

  1. swaartenbrakker sagt:

    bravo, richtig so, man muss bisweilen hart durchgreifen, damit nicht einfach jeder macht, was ihm grad passt. sonst läuft schnell mal alles völlig aus dem ruder.

  2. Baresi sagt:

    Stefano Celozzi.

    Sie meinen DEN Stefano Celozzi? Verrückte Geschichte.

    *flüster* Herr Rrr, sind meine beiden Tickets eigentlich auch VIP-Karten?

  3. swaartenbrakker sagt:

    Felix Kartongo

    sehr schöner fussballername. ça cartonne!

  4. Tom Bombadil sagt:

    Es gibt Menschen, die müssten vor sich selber geschützt werden und aus diesem Grund müssten ihre Kommunikationsmittel eingeschränkt werden.

  5. übersaxo sagt:

    darf ich diesen artikel jetzt noch einmal auf facebook gogen lesen? ich meine… jetzt grad?!

  6. Herr Maldini sagt:

    Sie müssen, Herr übersaxo. Die Stasi-Abteilung des Runden Leders kontrolliert sie.

  7. Herr Lich sagt:

    Da hätte ich mal eine Frage an den Herrn Doktor: Stimmt es eigentlich, dass man gar nicht existiert, wenn man kein Facebook hat?

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