Fanbeobachter Schärer meldet sich aus London.
Deeskalation heisst das Stichwort. Wir internationalen Polizeikräfte sind angewiesen, uns auf die Beobachtung von Randalierern rund um diese Sportveranstaltung zu konzentrieren und eine passive Schutzfunktion einzunehmen. Zurückhalten, Beobachten, Melden. Aber nicht nur. Die Schweiz und insbesondere der Kanton Bern beteiligen sich mit einem wichtigen Beitrag an der Verbrechensbekämpfung: Wir nutzen modernste Technologie, denn unser Fahndungsmittel ist das Internet mit diesen Prangern.
Sehen Sie hier also schockierende Bilder aus dem Alltag eines Hooliganexperten im Auftrag der Kantonspolizei, der zur Verbrechensprävention bei Tottenham – YB zum Rechten schaut.
Hemmungsloser Billigbierkonsum um 8.00 Uhr morgens im Barwagen des Fliegers: Solche Szenen wollen wir nicht sehen.
11. 50 Uhr: Tankzwischenlandung in Paris. Sofort schreiten ein paar Unverbesserliche aus. Viele sind maskiert, vermummt, verkleidet.
15.15 Uhr: Endlich da. Hervorragend: Konsequente Fantrennung mittels mobiler Rollzaunsysteme bereits am Flughafen Ebbsfleet International. Die teils fanatische Anhängerschaft wird direkt ins Stadion gelenkt.
Soweit alles in Ordnung. Gleich treffe ich meine englischen Vermittlungsbeamten. Bis später, bleiben Sie aufmerksam.
17.40 Uhr: Erstes Meeting mit Vertretern der hiesigen Metropolitan Police oder auch Met, wie wir Fachkräfte unter uns zu sagen pflegen. Kurzes Briefing, ein paar Entscheidungen strategischer Art. Mein Auftrag: Kontaktaufnahme mit den so genannten “Fans” zwecks Erhebung von Informationen über die Planung und Begehung von Straftaten und Störungen.
Zu Ihrer Information: Der Einsatz solcher zivilen Kräfte ist Bestandteil der Deeskalationsstrategie und dient ausschliesslich der beweiskräftigen Feststellung von Gewalttätern.
18.20 Uhr: Aller Bemühungen zum Trotz: Rudelbildung, Massenbesäufnis, wüstes Gerede und atonale Gesänge. Die Lage droht ausser Kontrolle zu geraten. Im Namen Ihrer Sicherheit: Meiden Sie den Grossraum London und wenn schon drin: Keinen Augenkontakt mit den Hooligans, erregen Sie keine Aufmerksamkeit, umgehen Sie Ansammlungen von mehr als 2 Personen. Ich melde mich kurz vor dem Spiel wieder, alles Gute und bis bald. Ihr Wachtmeister Schärer.
21:20 Uhr: Nicht korrektes Verhalten, Respektlosigkeit. Keine idealen Voraussetzungen für einen geordneten Ablauf des Abends. Doch auch die lokalen Behörden haben einiges dazu beigetragen, dass die Stimmung lärmig und übertrieben ausgelassen blieb. Angefügtes Bildmaterial beweist, dass Versammlungen der mitgereisten Hooligans fahrlässig toleriert wurden.
Ebenso skandalös fahrlässig die dann Berner Verteidigung. Eine harmlos erscheinende Ungelenkigkeit eines
Tottenham-Stürmers mit zweifelhaften Verhältnis zu Treue führte zum 1:0, eine verbotende Handlung unsanktioniert zum 2:0. Es wird nicht einfach. Für uns alle.
21:30 Uhr: Ein nicht unwichtiger Aspekt der Fanbeobachtung ist die Preisüberwachung und eine aktive Marktkontrolle. Fazit “mangelhaft”, auch nach Prüfung des Caterings: die Organisatoren und die lokalen Behörden sind zu tadeln.

21:45 Uhr: Übertriebene Freundlichkeit des holländischen Sicherheitspersonals.






Ist das wirklich Billigbier? Sieht mir eher wie überteuertes gelbes Wasser mit Alkohol drin aus
Dieser Schugger ist eine Nuss, kann nicht mal richtig deutsch.
Verbindungsbeamte heisst es, nicht Vermittlungsbeamte.
Eine Schande für Bern, so etwas.
Muss man für diese Job nicht ein gescheiterter Trainer sein?
Was machen eigentlich Georges Bregy, Roger Hegi, Martin Andermatt und Bidu Zaugg?
“Man werde Gilbert Gress einen Mann zur Seite stellen …”.
Heisst das jetzt, Andy Egli ist eigentlich eine Frau?
Interessant. Das wusste ich bis jetzt nicht.
Hemmungsloser Billigbierkonsum
Heineken – die Krone niederländischer Bierbraukunst! Und erst noch preiswert.
* Schwelg *
Sie wünschen, Herr Moeff?
Mein Tip für heute Abend ist übrigens:
Tottenham-YB 0:14
14x Raimondi
Besten Dank
Guten Abend aus London. Schöne Kaserne haben die da, sogar mit Einzelzimmer, tiptop.
So, ich werde an den Covent Garden gerufen. Dort gebe es offenbar eine unbewilligte Zusammenrottung von Hooligans.
Das wäre der richtige Moment, um Gärtner Gröbli zu reaktivieren.
Und um Petkovic zu ersetzen, weil Andy jetzt die Hände Frei hat.
Bitte schreiben Sie Tip(p) nach neuer deutscher Rechtschreibung, Herr 24. Sonst wird Ihnen ein möglicher Sieg aberkannt. Ich spreche aus Erfahrung. Ich danke Ihnen.
Sie verhalten sich recht parteiisch, ungenau und besserwisserisch, Herr FatB, Sie passen also hervorragend im Runden Leder, bravo!
Ich wollte nur wissen, ob Sie nun der neue Mann von, eh neben Gress sind, Herr b.
Heineken – die Krone niederländischer Bierbraukunst!
Jetzt gehen Sie bitte, Herr Anonymous, und waschen sich Ihre Tastatur kräftig mit Seife aus.
Unglaublich …. *kopfschüttel* …
Letzten SA hab ich gezwungenermassen die Radio-Konferenz der ARD auf SWR1 gehört, Herr Moeff. Da sind obige Herren Fachleute, sag ich Ihnen.
Ich finde Amstel noch gerade itselibitzeli besser, aber ansonsten können wir Niederländer neben Weltmeisterzweiter werden schon wirklich verdammt gut Bier brauen, das stimmt schon so.
Ha, Herr Natischer! Sie kommen mir gerade recht. Rauschen ab in die Ferien ohne einen Ersatz für das Nachfüllen des Heineken im Redaktionskühlschrank zu organisieren.
Tipp natürlich!
Merci Herr fatB
Sehr schön, Herr Shearer.
Herr Pelocorto, danke für das erste Posting. Den Herrn Egli sehe ich noch so oft in Bern und verfolge daher seine Karriere. Man könnte schon sagen, er hat einen Lauf.
Da diskutiert ihr hier in aller Ruhe über Egli, kaun zu glauben. Ich hab im Moment andere Sorgen.
Hättens die Berühmten gegen Fenerbace in gewohnter Weise veryoungboyst – oder wenigstens im Hinspiel gegen die Totten – müsst ich jetzt nicht derart zittern und bangen…Beni T. wird wieder fänen, dass es nicht mehr normal ist und unsereiner wagt kaum hinzuschauen. Ich glaub ich geh ins Bett. Gute Nacht.
Ihr Optimusmus hat Ihnen bis jetzt nicht viel weiter geholfen, Herr Optimist, versuchen Sie es doch mal mit Pessimismus, hahaha.
Wir diskutieren hier natürlich nicht nur über Herrn Egli, Herr Optimist, sondern auch über Bier.
Es sind recht zwiespältige Gefühle, wenn man – nach 10 Tagen Tour durch Belgiens Brauereien und Klöster und Kauf von Kleinsteinheiten in den jeweiligen Häusern – am Ende in den überraschend grossen Laden des Trappistenklosters Achel tritt und dort feststellt, dass man all die Trouvaillen auch einfach hier hätte kaufen und sich 1000km durch die Pampa hätte sparen können.
Aber bon, was hätt ich sonst tun sollen?
Und ja, Herr Optimist: Hopp YB!
Nehmen Sies easy, Herr Optimist. Es kommt, wie es kommt, es ist, wie es ist.
Herr Wachtmeister, in der letzten Zeit fällt ein unsorgfältiger Umgang mit dem Begriff “veryoungboysen” auf. Das Verb passt lediglich auf Situationen, in denen eine günstige Ausgangslage nicht ausgenützt wird. Sollte YB beispielsweise – entgegen gewisser Erwartungen – die Champions League-Trophäe verpassen, wäre dies nicht zwingend unter die Kategorie “veryoungboysen” abzubuchen. Könnten Sie bitte Ihre Kollegen von der Sprachpolizei entsprechend instruieren? Bedankt.
A.C.A.B. Meine Meinung.
Nein – ich bin noch nicht eingeschlafen.
@Natischer: Bier könnte eine Alternative sein (zum wegschlafen) allerdings ist im Moment nur “Albertus” von egger greifbar. Geht das?
@Danish Dynamite. Easy? Keine Ahnung wie das klappen könnte.
@ JimBobIII. Ich begreif ihren Sarkasmus mal als Unterstützung. Bedankt.
Herr Frans, sie haben natürlich recht. Wie immer.
Die Sonntagszeitung kolportierte übrigens, veryoungboysen sei eine Wortschöpfung Ilia Känzigs. Sagen sie mir, dass das nicht stimmt und dass das Wort erstmals in diesem Blog auftauchte. Wer hat es übrigens geschöpft?
So, jetzt tun Sie mal anders. Biertrinken Sie gefälligst was Sie wollen, das ist heute egal und nebensächlich. (Albertus ist olé, geht in Ordnung übrigens). Und ja, stimmt, Herr Frans, heute wird nicht veryoungboyst. Unmöglich.
Danke der Nachfrage, Herr Optimist: Veryoungboysen ist mein Wort. Ich danke Ihnen allen.
Egger-Bier ist eher 2. Wahl. Es macht nämlich – im Gegensatz zu Felsenau übrigens – Kopfschmerzen. (Ja, natürlich basiert diese Aussage auf persönlicher Erfahrung.)
Jajaja Herr Talinatischer.
Und übrigens: WACHTMEISTER SCHÄRER MITAUSLÄNDISCHENBEHÖRDENVERTRETERNFRATERNISIERUNGSGOTT!!!
Indertat war unsere Belgien-Reise meinem Bierfundamentalismus wenig abträglich …
Bei mir gibts hina Rulles zu YB.
In London regnet es? Wissen Sie was wir in Bern für Wetter haben?
Und ist das jetzt einer dieser Sherriffs auf dem oberen Bild?
Fragen über Fragen…
Hoffentlich müssen die bei dem Wetter nicht auch noch Häinecken trinken!
YB und CL? Eine Mariage parfait!
Hässlicher Teppich, Herr Natischer.
Es riecht bis nach Bern nach einer Sensation. Ich bin ganz entspannt.
Habe ich leider keinen einzigen hier, Herr Pelocorto. Aber Stream ist auch ok.
Guten Abend. Noch ist nichts entschieden.
Werder wir schon schaukeln.
Tami
Aber Hoooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooop
YBeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee!
HAAAAAAAND. TAMI.
Da können Sie noch lange schreien, der Schiri hat das Kommunikationssystem weggeworfen!
Der grüne Tisch lässt grüssen!
Dieser “Yeswekaenzig” soll mal sein Fussballwissen zeigen und sofort Protest einlegen.
Für eine Woche Matterhorn inklusive, sagt sicher jeder Torschiri er hätte das Hands deutlich gesehen und zu kommunizieren versucht.
Diese Torschiris sind für die Füchse. So eine opportunistische Sepp-Massnahme.
Vielleicht wären diese nützlich, aber das hie war eine RIESENSAUEREI!
So jetzt Pizza-Hut Halftimeshow. Sensationell.
Gopferdeckel und Nein, ich blogge nicht locker, hueretamisiechnonemau!
*überleg”
2 Tore und alles i.O.
Französische Schiris haben halt eine Bringschuld (oder wie auch immer das der Känsieg ausdrückt)….
Warum muss dieser blöde Henry auch nur die Hand brauchen? Dann dürfen Luis Fabiano und Defoe halt auch…..
Tami, da kann man die Schiedsrichter ja auch gleich abschaffen, wenn nicht mal 5 ein Hands sehen.
Ah und noch was YB Support klingt gut am Fernsehen.
Wahrscheinlich hat der Wilhelm dem Walti auch voll in den Kopf geschossen und der Franzose hat entschieden, dass es doch nur der Apfel war.
Aber eben, damals gab es keine Hutschiris.
nur ruhig blut. irgendeinsich finds glück eim…
Wir brauchen nicht Glück, sondern zwei Tore. Hü!
word Herr Briger!
Aber damals gabs kein TV_Replay und CSI.
Blatter aber war wahrscheinlich auch dort dabei.
Herr Renz einemaufdenbodenzurückholrealistvoneinemanderenstern *grlmpf
vielleicht würde es helfen, einen neuen beitrag mit einem weniger negativen titel für die 2. halbzeit aufzuschalten?
Gute Idee, Herr granting. Was hätten Sie denn gern?
überraschen sie uns doch bitte chef!
ach wissen sie was: vergessen sies… *hrmpf
Sie geben auf?
Das mit dem Protest habe ich nun mal weitergeleitet, aber 2 jetzt und 1 in der Verlängerung reicht ja auch. Hoooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooop YBeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee!
YB-Viertelstunde. Immerhin.
Ok, dann halt 3 jetzt
*gmbl”
Ups, jetzt kann man getrost von kalter Dusche sprechen.
4:0 ok, jetzt wird sich nach 3 yb goals die auswärtstore regelung doch noch als vorteil für yb erweisen
oh jetzt schon ohne herr degen und herr lulic im ersten gruppenphasen spiel gegen christiano
Das 5:1 ist noch möglich.
Ist das jetzt die versprochene 3. Stufe, die wir zünden?
ist herr koller auch gesichtet worden? vielleicht gar neben yeswekaenzig?
Herr Petkovic meint auch das 2. Tor war entscheidend….
*überleg”
Nächste Woche hätte ich Zeit, wer kommt mit zum Wiederholungsspiel?
[...] Mitbürgerinnen und Mitbürger”. Infolge des grossen Erfolgs in London hat der Chef beschlossen, dass ich auch heute wieder, anlässlich des Europa League-Spiel zwischen [...]