Hauptstadtvereine, die Meister werden? Es gibt sie durchaus. Zum Beispiel am Öresund. Nehmen Sie Anschauungsunterricht!
Anreise und Unterkunft
Mit dem Nachtzug der City Night Line erreichen Sie Kopenhagen kurz nach 10 Uhr morgens. In der Nähe des Bahnhofs existiert auch gleich ein breites Angebot an Hotels. Bezüglich Preisklasse und gewünschter Verweildauer sollte für jeden was dabei sein, der sich auch in der Schweiz ein solches leisten kann.
Um zum Stadion zu gelangen, nimmt man eine S-Bahn zum Østerport und von da Bus 1A, 14 oder 15 bis Trianglen. Folgen Sie anschliessend den Menschenmassen bis zum Parken.
Stadion und Verein
Der Parken ist das Dänische Nationalstadion und liegt überraschenderweise in der Umgebung eines Parks. Eröffnet wurde es im Jahr 1992 und fasst rund 40’000 ZuschauerInnen. Damit darin auch regelmässig Spiele stattfinden können, entschlossen sich die beiden Kopenhagener Traditionsvereine Kjøbenhavn Boldklub – breite Fanbasis aber unterklassig – und Boldklubben 1903 – wenig Fans aber immerhin noch in der obersten Liga mitspielend – im selben Jahr zur Fusion. Da die Dänische Meisterschaft seither bereits acht Mal gewonnen werden konnte, kommt man nicht umhin, diesem Schritt eine gewisse Rationalität zuzusprechen. Äusserst löblich ist, dass sich die Vereinsleitung entschied, in den Farben Weiss und Blau aufzulaufen und wenigstens einen Löwen ins Klubwappen aufzunehmen.
Tickets
Da viele Plätze vorhanden sind, sollten Sie – ausser vielleicht beim Derby gegen den Lokalrivalen Brøndby IF – keine Probleme haben, auch kurzfristig noch eine Eintrittskarte für ein Heimspiel des FC Ko zu ergattern. Im Vorverkauf sind diese zum Beispiel in den Filialen von FONA erhältlich. Ansonsten benützen Sie eine der Stadionkassen. Die Preise richten sich nach dem Gegner, mit 25-35 Franken sind Sie normalerweise dabei. Begrænset Udsyn heisst beschränkte Sicht, man kann sich also wie zuhause fühlen.
Verpflegung
Vor dem Stadion sind Wurst und teures Bier erhältlich. Die Bratwurst ist nicht schlecht, vielleicht etwas fettig, und wird mit süsslichem Senf und einer interessanten Ketchupalternative serviert. Einmal drin, können Sie aus verschiedenen Menüs wählen. Besonders zu empfehlen ist das Menü 1: Fünf Bier Carlsberg zum Preis von 125 Kronen (CHF 25). Menü 2 dagegen, ein voller Becher für 10 Stutz, wird wahrscheinlich kaum verkauft.
Meister und so
Gold scheint hier die bevorzugte Farbe für Meisterfeierlichkeiten zu sein. Jedenfalls waren zahlreiche goldene F**n***tsperücken sowie, beim weiblichen Geschlecht, goldene Leggins auszumachen. Das Prädikat nachahmenswert konnte dafür allerdings nicht vergeben werden. Ein weiteres lokales Brauchtum besteht im Mitbringen von aufblasbaren Strandutensilien. Diese wurden während des Spiels dann wie wild auf den Tribünen rumgeworfen. Ein Riesenspass für Gross und Klein. Die Welle brandete dann aber erst später durchs Rund, wobei auch die angereisten Gästefans eines unbekannten Abstiegskandidaten löblich mitmachten. Zum Meisterschaftsgewinn spendierte ausserdem der Hauptsponsor ein Meisterbräu, welches nach dem Spiel abgeholt werden konnte. Für eine vorgängige Kühlung reichte das Engagement allerdings nicht aus.
Sonstiges
Bier ist in Kopenhagen eher ein Luxusgut. Rechnen Sie mit 10 Franken für einen halben Liter. Eine Ausnahme bildet ein Pub mit dem etwas abschreckenden Namen “Wallstreet” in der Nähe des Boltens Gård. Hier ist das Grosse schon für CHF 5 zu haben. Als Nebenkosten muss man dafür damit rechnen, dass der Dänische Baschi von 1986 mehrmals pro Stunde abgespielt wird. Falls Sie hingegen nach wie vor von alternativen Lebensformen und Hanferzeugnissen fasziniert sind, ist ein Abstecher nach Christiania wohl das Richtige. Für Sightseeing-Angefressene gibt es momentan irgendwo am Wasser eine Live-Videoinstallation. Gezeigt werden Chinesen in Shanghai, die an einem dunklen Fleck vorbeigehen, welcher entfernt an eine kleine Meerjungfrau erinnert. Freaky.






Fantastische Reportage!
Haben Sie nach Marseille eigentlich einen Fotokurs besucht?
Weltklassestmöglich, Horr Hetz!
Sehen Sie, Herr Lars, diese Weiterbildungskurse bringen eben doch etwas. Da bin ich doch zuversichtlich, dass Ihnen das Migros-Klubschulmodul “Weniger umständlich formulieren I-III” auch etwas bringt. Ich hab Sie auf jeden Fall mal angemeldet.
Genau. Kann mich aber nur noch an die erste Lektion erinnern: “Laden Sie Ihre Kamera auf, bevor Sie verreisen, dann müssen Sie nicht mit dem Handy fötelen.”
Olé.
Kleine Anmerkung: Das Bier in Dänemark ist in etwa gleich teuer wie in der Schweiz (25 Kronen aktuell Fr. 4.65). Vielfach wirds mit Schweden und Norwegen verwechselt, wos dann schon mehr kostet.
Naja, normalerweise kostet es 48 Kronen. Natürlich kriegen Sie an vielen Orten in der Schweiz ein Grosses für 9 Stutz. Im Tramways kostet es allerdings nur die Hälfte.
Sensationellestmöglichst. Bravo Horr Hetz.
Noch eine Frage an den Textchef hier.
Es geht um folgendes Problem: Im Text heisst es: “Der Parken ist das Dänische Nationalstadion…….” Nun ist es ja so, dass Parken ja eigentlich der Park heisst und der Parken ja dann logischerweise der der Park heisst. “Aber Parken ist das Dänische Nationalstadion”, klingt auf Deutsch ja auch dumm. Wie löst man das Problem am besten. Damit Grammatik und auch Verständlichkeit ideal ist?
Bedankt.
In Zürich, Horr Hetz, In Zürich.
Sie möchten auch noch am Migros-Klubschulmodul “Weniger umständlich formulieren I-III” teilnehmen, Herr imi?
Hauptstadtvereine, die Meister werden? Es gibt sie durchaus.
Wüstes Nachtreten vom ollen Horr Hetz! Scholze, Sie Bern Östler, Sie!
Vielleicht “Das Parken beim dänischen Nationalstation ist gebührenpflichtig”, Herr imi?
Ein Grosses für 9 Stutz gibts auch in diversen Bernischen Lokalen, fürchti.
Im Tramdepot gibts das schon für 7.10 zurzeit, jedoch ist der Service daneben derewäg unsäglich, dass ich letzten SA beschlossen hab, wirklich nie mehr hinzugehen. Bier hin oder her.
Überhaupt kann in der Schweiz bekanntlich gar niemand Hauptstadtverein sein.
Noch eine Frage an den Textchef hier.
Herr Natischer, Sie sind gefragt.
Überhaupt kann in der Schweiz gar niemand Hauptstadtverein sein.
Herr Natischer ist Besserwisser des Monats! Bravo!
Herr Sick würde vermutlich vorschlagen, Das Stadion Parken zu schreiben und das Problem zu umschiffen, Herr imi.
Andererseits sagt Herr Sick ja auch, man dürfe zwar ‘Pizzas’ sagen aber niemals ‘Visen’. Was weiss Herr Sick also schon?
das ist ja eine üble kleinkrämer-vereinigung hier. bei dem gejammer über bierpreise vegesse ich ja glatt, alles positiv zu sehen. gottlob ist bald apéro.
Ich hole das Bier jeweils im Tramdepot ab in so 2 L Gutteren. Weil der Service der ist unsäglich.
Ich trinke überhaupt nur noch zuhause, das ist nämlich billiger. Meine Meinung.
Aha, Herr Pelocorto kommt wieder mit seinen Agar-Pornos.
ich hole das Bier jeweils im Tramdepot ab in so 2 L Gutteren
Am 3. reichen 2L wohl nicht.
Am 3. gibts lecker Ankerbier vom Coop.
hohoho.
danke, herr Pelo, fühle mich gleich besser.
danke, rindsleder-meister.
Ich hab in Basel letzthin zwei Weissbier bestellt und als der Kellner “acht zehn” gesagt hat, eine Zehnernote hingestreckt. Bis ich gemerkt habe, dass 18 gemeint war.
war abzusehen, dass es vom Traktor- zum Bierblog ein kurzer Weg sein wird.
Genau, diese Mutation hatten wir bereits um 09:14.
Am 3. gibts lecker Ankerbier vom Coop.
JUHUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUU.
Das muss nicht zwingend so sein, HeRrr.
Und auch Sie, Herr der Ama, wollen Ihre Partyfässer Bier bitte ausschliesslich bei Biergott Toni posten.
*überleg*
OK, Sie haben eine Ausnahmebewilligung. Aber nur für Schwarzenburg.
Eigentlich eine gute Idee, Herr Natischer. Eigentlich ist das mit den Drei Damen eine verdammt gut Idee, Herr Natischer.
HerrK, wollen Sie bitte 3 Fässli auf Archiblogrechnung kaufen?
3 Fässli?
Hahaha, der war gut.
Gut, eventuell ist ein Fässli 20 Liter gross, herr georges.
Es gibt hier einen Hauptstadtverein, der Meister geworden ist.
SCB OLÉ!
Schöner Bericht Horr Hetz.
Nach Kopenhagen sollte ich auch mal wieder gehen.
Lokalrivalen Brøndy IF
Und ich dachte immer der Club heisse Brøndby.
Brandy heisst der, nämlich.
…und Monica?
Gibt es die noch, Herr Lars?
Nerr Newfield erhält einen neuen Verteidiger.
has great aerial presence at both ends of the field
Hat Herr Hodgson die Vorbereitungsspiele auch gesehen?
Damit kann natürlich auch gemeint sein, “an den Seitenlinien im Schilf stehen”, Herr Natischer. Das Spielfeld hat bekanntlich vier Enden.
danke herr imi. hoffen wir, dass es herr Schwarzer noch eine weile macht, wenn sie verstehen, wo der Wolf auch heulen könnte.
im übrigen habe ich vorhin Pe-netrante diskussionen und traktortraktate nachgeledert: sie haben alle vuvumässig einen an der waffel und … was wollte ich eigentlich schreiben? achja, ich liebe sie (fast) alle!
Das haben Sie sehr schön gesagt, Herr Newfield. Meine zwei Kollegen in Kapstadt würden Ihnen jetzt zum Dank gern eins blasen.
Als ob dieser AD/AC-Krach heute abend nicht schon Lärm genug wär.
Bon, dann lenke ich halt die paar Kunden vom Herr Shearer …
ukuleligen dank herr Rrr (und herr Natischer)!
apropos farbe von den gebläsen und wo herr Hetz derart in form zu sein scheint. der FCZ trainiert ja schon – und unsere beginnen erst übermorgen, dafür am richtigen ort, deshalb mache ich mir jetzt mal keine sorgen vonwegen vorbereitungsrückstand :
Donnerstag, 10.06.2010, Trainingsstart 10:00 (Neufeld)
Genau, weil das Wankdorf ist ab morgen in den Händen von Jesus.
Müssen Sie da auch den SBB-Verkehr lenken, Herr Natischer?
Schön das Herr Pe auch mal etwas zu suchen hat im Wankdorf Stade de Suisse.
Ach so, sie möchten einen Pe-losen Abend? Tut mir leid.
das leben ist kein ponyhof mit traktoren, meneer JimBobIII …
… und schönen abend noch. das nenn ich eine mauer.
Oh, wir könnten Herrn Lars ein neues Kaffeekässeli basteln.
Ist das im Hintergrund vom Kässeli der neue Rasen?!
Der Herr in Rot auf Bild 1 kam direkt aus dem Schützengraben aufs Spielfeld?
Respect.
nein, dort muss ich nicht lenken, diese christen kennen ja den einzig wahren weg …
nein, dort muss ich nicht lenken, diese christen kennen ja den einzig wahren weg …
Gelb gegen Herrn Natischer wegen F5.
Hoppla! Mit dem Natel zu surfen kann auch suboptimal enden …