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Kampf gegen Kantersiege

Von Rrr am Donnerstag, den 3. Juni 2010, um 13:07 Uhr

Vorsicht: Kantern in Kanada ist verboten.

footEine Junioren-Liga in Ottawa mit 3000 Aktiven führte eine neue Regel ein: Gewinnt eine Mannschaft ein Spiel mit mehr als 5 Toren Differenz, wird sie mit einer Forfait-Niederlage (0:3) bestraft.

Die Massnahme soll den Sportsgeist der Kinder stärken: Wer 5:0 führe und immer noch Tore schiessen wolle, habe es nur darauf abgesehen, den Gegner zu demütigen, erklärten die Verantwortlichen. Solche Niedertracht müsse bestraft werden.

Viele Eltern reagierten erbost. “Gott behüte, wenn diese Kinder einmal mit der wirklichen Welt in Kontakt kommen. Sie werden nicht bereit sein”, sagte der Vater eines Spielers. Der Trainer des Teams pflichtete ihm bei: “Wenn das eine Team stark überlegen ist und das andere hat keine Chance – nun gut, so ist eben das Leben.”

47 Kommentare zu „Kampf gegen Kantersiege“

  1. Gott behüte, wer einen Vater hat, der “Gott behüte” sagt. Meine Meinung.

  2. newfield

    gute meinung, herr Val der Ama, meine meinung.

    eine regel ganz im sinne von herrn Je: bei 5:0 das gegentor – und abpfiff.

  3. JimBobIII

    Wesley hat Hunger, ich auch.

  4. JimBobIII

    Entschuldigung, Herr Khäthy, Sie können ja kein holländisch, tut mir Leid.

  5. Durtschinho

    Gut, die Luzerner haben neulich diese Regel ja bereits sehr schön umgesetzt.

  6. Durtschinho

    Also angewandt.

  7. Tom Bombadil

    Der Sommer ist zwar kalt Herr Durtschinho trotzdem wird das Eis dünn.

  8. nadisna

    Diese Regel ist doch ideal für das RL-Team: 5:0 und dann ab ins Apéro, oder nicht?

  9. Durtschinho

    Ich gebe doch nur Fakten wieder. Nur so können wir etwas aus Vergangenem lernen und gemeinsam weiterkommen.

  10. Pipistrella

    Meine Güte, was für ein Quatsch.

  11. nadisna

    Und was, wenn das 0:5 zurückliegende Team äxtra noch ein paar Eigentörchen schiesst…?

  12. Zamorano

    man stelle sich vor, was passiert, wenn eine Mannschaft mit 5:0 führt: die unterlegene Mannschaft hat einen grossen Anreiz, um ein Eigentor zu schiessen. Die Führung liegende Mannschaft muss das gegnerische Tor verteidigen

  13. nadisna

    Oh, Herr Zamorano, in der gleichen Minute die gleichen Gedanken!

  14. G. Westerwelle

    So wird jedes Leistungsdenken abgewürgt – ich spreche hier von Denkverboten. Ich spreche auch von staatlichem Regulierungsübereifer. Gäbe es überhaupt eine spätrömische Fussballmannschaft, ihre Dekadenz hätte jede Teilnahme in Südafrika vereitelt.

    Gut, die Analogie sitzt etwas schief. Aber irgendwer musste das mal sagen.

    Es geht ja auch darum, einen Denkprozess anzustossen.

  15. Wi xeit

    Es ist ja nicht so, Frau nadisna und Herr Zamorano, dass es etwas Vergleichbares noch nie gegeben hätte.

  16. Pipistrella

    Glauben Sie wirklich, das so Knirpse dann einfach so umschalten können und ihre Strategie ändern? Respect.

  17. 24

    Ich wäre für folgende Regel:

    Wer gegen YB gewinnt oder unentschieden spielt wird automatisch mit einer Forfait-Niederlage (0:3) bestraft.

    Messi

  18. G. Westerwelle

    Gut, wer dem Protektionismus das Wort redet, wird auch solchen Regeln zustimmen.

  19. Rrr

    OT: Endlich ist in Bern fertig mit frauendiskriminierenden Ausdrücken.

    * überleg *

    Dann sagt Herr Tschäppät künftig korrekt “Mother- and Fatherfuckerinnen and -fucker”?

  20. nadisna

    Kaum zu glauben, Chaos pur! Danke für die Info, Herr Wi xeit.

  21. nadisna

    ..oder abgekürzt “Elternfi**ende”……

  22. nadisna

    Genderblüten olé!

  23. Genderblüten hatten wir auch schon bei uns. Und grad aktuell: die Archiblog WM. Unglaublich interessant.

  24. Breitfeld

    Als Kanadier bin ich natürlich komplett entsetzt. Es wird also in Ottawa Fussball gespielt? Und zwar von Buben?

  25. Danish Dynamite

    Die spinnen die Kanadier. Das Ziel des Spiels ist doch Tore zu schiessen? Je mehr, desto besser.

  26. Italien

    Das Ziel des Spiels ist doch Tore zu schiessen? Je mehr, desto besser.

    Hahaha, der ist gut, Herr Dynamite. Weiter so, HA! HA! HA!

  27. Tom Bombadil

    Eine tolle Regel, ich kann mich noch an eines meiner Juniorenspiele erinnern, das wir mit 15:0 verloren haben. Damals musste ich als grösster Spieler den Mittelstürmer geben (wo ich doch lieber Mittelstürmer gefällt hätte). Nach verlorener Schlacht wurde ich zu Hause nach dem Resultat gefragt und erhielt den lakonischen Kommentar, ich solle mich nicht beklagen immer hin hätte ich 16 Ballberührungen gehabt.

  28. Pwei

    Zuerst Intimrasur, dann Baschi, Zürich, SP Bern-Nord, Gigi Oeri, der Tieranwalt, dieser Morten mit einer iPhone App, der EHC Biel, TheHardyz243, Erlebniskerzen, Polo Hofers WM-Song und jetzt noch dieser Sprachleitfaden. Dieses Blog geht wirklich vor die Hunde. Rhododendron motherfucker!

  29. Axel Tsch.

    Mother- and fatherfucker. Soviel Korrektheit muss es sein, Herr Pwei.

  30. Zöisler

    hmm, müsste da nicht noch eine Form von …fucker auftauchen, so politisch ganz korrekt? ich hoffe nicht.

  31. nadisna

    A propos Zebrastreifen statt Fussgängerstreifen: ich bin für YB-Streifen.

  32. galoppa

    Also eigentlich sollte so ein Leitfaden kein Gespött hervorrufen. Wenn die im Stadtrat keine anderen, grösseren Probleme als diese paar Ausdrücke haben, gehts uns wohl sehr gut. Da sollten wir uns in Bern doch eigentlich sehr glücklich schätzen.

    __________________________________
    genau, einzig korrekt heisst es ab sofort, ich geh über den YB-Streifen.

  33. Tom Bombadil

    YB-Streifen olé olé.

    Vielleicht kann man ja im Lichte dieses Leitfadens die Bezeichnung BSC Young Boys Frauen noch einmal überdenken. Vielleicht?

  34. swaartenbracker

    voilà, herr b:

  35. Baresi

    Gewinnt eine Mannschaft ein Spiel mit mehr als 5 Toren Differenz, wird sie mit einer Forfait-Niederlage (0:3) bestraft.

    Und wenn eine Mannschaft, äh, ein Team in der Meisterschaft, äh, im Championat dreimal hintereinander den zweiten Platz, äh, zweiter wird, dann gibt das auch einen Schweizermeister, äh, Schweizsieg Titel?

  36. imi

    Und wenn eine Mannschaft, äh, ein Team in der Meisterschaft, äh, im Championat dreimal hintereinander den zweiten Platz, äh, zweiter wird, dann gibt das auch einen Schweizermeister, äh, Schweizsieg Titel?

    Ein ziemlich hinkender Vergleich, wie mir scheint. Sie sollten eine Fussballpause einlegen und sich der Kunst widmen, Herr Baresi.

  37. kules

    Ist denn die Bezeichnung “Young Boys” überhaupt noch literarisch Zeitgemäss? Ich bin mir nicht ganz sicher, ob alle Spieler unserer Mannschaft (Falsch, Herr Kules, es heisst “Team”) als maskulin genug gewertet werden dürfen….

  38. kules

    im übrigen finde ich den Begrif “Schweizsieg Titel” hervorragend…

  39. kules

    darf ich noch nachtragen? : “f”…. der hat nämlich gefehlt….

  40. flYBoy

    Vielleicht kann man ja im Lichte dieses Leitfadens die Bezeichnung BSC Young Boys Frauen noch einmal überdenken
    Müsste es in dem Fall “BSC YOUNG GIRLS&BOYS” heissen? Irgendwie gewöhnungsbedürftig, dafür politisch korrekt. Und eventuell würde so eine Namensänderung dann den lang ersehnten Titel bringen.

  41. Frans

    So, den Bomber der deutschen Nation haben wir heute in diesem Fachblog genügend gesehen.

    * Überleg *

    Oder sollte ich meiner beliebten Serie Bayer des Tages endlich eine Fortsetzung geben?

  42. Khathran, «Wir sind allen Deuschen» e.V.

    Hm, ich dachte Sie sind entlassen, Herr Frans.

  43. Frans

    Erstmals genau wegen dieser tollen Serie. Stellen Sie sich das vor, Herr Khathran!

  44. Tom Bombadil

    Neu auch die Nachzügler jetzt als Panini-Helgen erhältlich und Nein ich muss nicht wissen wie sie heissen, dass steht unten drann.

  45. nadisna

    Und eventuell würde so eine Namensänderung dann den lang ersehnten Titel bringen

    Der Namen allein kanns nicht sein Herr FlYBoy:

    BSC Young Boys Landhockey Frauen:

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  46. Natischer

    Nein ich muss nicht wissen wie sie heissen

    Lassen Sie sich bei Gelegenheit ein Bier von mir offerieren, Herr Bombadil.