Rrr am Sonntag den 15. November 2009 um 14:23 Uhr

Krawalle in Kairo

Ägypten und Algerien setzen Massstäbe in der Abteilung “Skandalspiele”.

algerienIm Vergleich zu dem, was sich gestern in Kairo ereignete, war die “Nacht von Istanbul” (Türkei-Schweiz, November 2005) eine laue Sonntagsschule.

Schon bei der Ankunft der Algerier in Kairo kam es zu schweren Randalen. Drei Spieler traten sichtbar lädiert zum Match an. Ägypten brauchte ein 2:0, um ein Entscheidungsspiel zu erzwingen. In der 96. Minute traf Emad Meteb zum 2:0.

Nach dem Spiel gingen die Unruhen weiter. Drei algerische Fans in einem Bus wurden durch Steine verletzt. Die ägyptische Polizei soll demonstrativ zugeschaut haben. Die Ägypter entgegneten, die Algerier hätten die Steine selber durch den Bus geworfen. Zu Unruhen kam es übrigens auch in Lyon und Marseille – dort randalierten algerische Immigranten aus Frust über die verpasste WM-Direktqualifikation.

Wie auch immer: Wiedersehen macht Freude. Am Mittwoch kommt es im Sudan zum entscheidenden Spiel um das freie WM-Ticket.

7 Kommentare zu „Krawalle in Kairo“

  1. Je:

    Zählt die Auswärtstoreregel im Sudan auch?

  2. Noz:

    Krawalle im Kairo?

    Hat der olle Lars Lucky mal wieder betrogen?

  3. Solche ausschreitungen haben nichts mehr mit Sport zu tun,da muß die Fifa harte Strafen aus sprechen.

  4. jenny:

    ich bin auch der meining ich kann nur sagen das alles wird leider in einem krieg aenden was soll das

  5. Lars L:

    Hat der olle Lars Lucky mal wieder betrogen?

    Sie lasse ich nie mehr gewinnen, Herr Noz.

  6. Ehrlich gesagt war das ein Skandal. Würde mich nicht wundern, wenn bal herauskäme, dass das Spiel (respektive die Schiedsrichter) gekauft wurde(n). Mehr unter: http://blog-fussball.de/wm-2010-in-sudafrika/relegationsspiele-zur-wm-2010-in-sudafrika-1-runde

  7. [...] Europa sind hierzulande nur zwei am Free-TV zu sehen. Dafür verwöhnt uns Eurosport auch mit der Afrika-Barrage zwischen Algerien und [...]

Kommentieren

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.



© Tamedia AG 2010 Alle Rechte vorbehalten