Von Rrr am Freitag, den 14. August 2009, um 13:01 Uhr

Beni und der Boulevard

Prominente erklären den Sportjournalismus. Heute: Benjamin Huggel.

beninational“Es läuft so: Die Spieler, die bei Homestories mitmachen, bekommen gute Noten. Eine Geschichte hier, eine Information da, und schon heisst es: XY ist in bestechender Form. Die Medien können Leistungen überhöhen und aus einem guten Spiel ein hervorragendes machen. Das kann eine Karriere zumindest beschleunigen. Auf die Länge gesehen setzt sich Qualität aber durch”, sagt Huggel im Interview mit dem Medienmagazin Klartext.

Und weiter: “Journalisten haben leider die Tendenz, kein ausgesprägtes Fachwissen zu haben. Ein Journalist, der selber Trainerkurse besucht hat und versucht, Fussball wirklich zu verstehen – das wäre was. So aber wird das Spiel immer reduziert auf das Resultat und die Torschützen. Das finde ich störend.”

22 Kommentare zu „Beni und der Boulevard“

  1. Herr Noz:

    Morgen in der NZZ: «Huggel – der neue Ergic?»

  2. georges b.:

    Tami, will sich der Huggel jetzt plötzlich sympathisch machen?

  3. Shearer:

    Sehen Sie, mich hätte es damals glaub gar nicht gross gestört, wenn dieser Huggel zu YB gekommen wäre.

  4. Herr Noz:

    will sich der Huggel jetzt plötzlich sympathisch machen?

    Wieso plötzlich, Herr b? Wir Experten finden den ollen Huggel schon lange ok.

  5. Harry Schlender:

    Abgesehen vom optischen Aspekt, ist Herr Huggel Inder Tat sehr ok

  6. Herr Noz:

    Die Optik interessiert uns Experten halt nicht, Herr Schlender.

    *überleg*

    Also zumindest die Optik von Fussballern.

  7. imi:

    Ja sonst ist die Optik natürlich sehr interessant. Vor allem die Quantenoptik. Gellen Sie Herr Noz.

    Und der Huggel ist ja schon noch eher einer der intelligenteren und eigentlich sümpathischen Fussballer.

  8. :newfield:

    So aber wird das Spiel immer reduziert auf das Resultat und die Torschützen.

    vor allem torschützen.
    grad auch im radio. “Yongboys Züri eins zu null, das tor für YB erzielte Schneuwly in der vierungsiebzigsten minute.”
    weil der erwähnte beim goal angeschossen wurde und sonst nichts zustande brachte, wäre besser:
    “Yongboys Züri eins zu null, überragender spieler war YBs Yapi.”
    nur so als beispiel, zusammenhang mit lebenden spielern rein zufällig.

    nicht radio losen? stimmt. aber fernseh und print gehen, wenn auch subtiler, ebenfalls in diese richtung. vor allem resultat gut – alles gut und umgekehrt. dann kann mann als tv-kommentator sogar während des spiels arschkalt die meinung wechseln. oder schafft es nicht, von den notizen wegzukommen und erzählt bis am schluss irgendwelche klischierten floskeln.

    oho, ich ginge glaub gscheitr ins apéro …

  9. 24:

    zusammenhang mit lebenden spielern rein zufällig.

    Hihi

  10. Harry Schlender:

    das haben sie schön gesagt herr noz. immer wieder toll was ich von den experten noch so alles lernen kann.

  11. Rrr:

    Mich interessieren nur Resultate, Resultate, Resultate. Ich danke Ihnen.

  12. Lars L:

    Mich interessieren nur diese Tierberichte am Ende vom 10vor10. Ich danke Ihnen.

  13. Tom Bombadil:

    Mich interessieren nur Resultate, Resultate, Resultate. Ich danke Ihnen.

    Sie sind einfach der geborene Präsident Herr Rrr, mit dem obligaten Blick für die relevanten Dinge.

  14. Das ist richtig, Herr Bombadil. In der Freizeit interessiere ich mich übrigens auch noch für Sex und Drogen, aber eben, Freizeit und Beruf sind zwei Paar Schuhe.

  15. Antonius:

    Sex und Drogen

    Mich interessieren auch da nur die Resultate.

  16. JimBobIII:

    Hihi, meneer Antonius.

  17. Modefans (vielleicht ausser Herr Modefan):

    Wir wollen spannende Spiele sehen. Aber 90 Minuten sind zu lang.

  18. zarathustra:

    herr huggel, ich spreche mir aus ihrer seele. dann und wann.

  19. Pipistrella:

    HUGGEL: Ich musste lernen, mich für nichts mehr zu schämen. Mein Schamgefühl tendiert gegen Null.

    Aha. Es spielt sich wahrscheinlich angenehmer ohne in Basel…

  20. Datolo und Maradona:

    Uns interessieren vor allem Sex und Fussball.

  21. Herr Raul:

    wo er recht hat, hat er recht, der huggel.

  22. People deserve wealthy life and business loans or just collateral loan will make it much better. Just because freedom bases on money.

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