So sehen Helden aus.
Zen-za-zioneller Zanetti!
Javier Zanetti läuft heute Abend, also jetzt, zum 600. Mal für Inter auf. Das Runde Leder gratuliert ganz herzlich!
Zur Feier des Anlasses trägt Herr Zanetti ein spezielles Armband mit der Inschrift 600 Mal Inter und eine Liste aller gegnerischer Teams, bei denen der Argentinier Zanetti als Captain für Inter auf dem Platz stand.
Ich stelle mir da ein Aluminiumklemmbrett mit einem Sichtmäppchen und eine Liste aus fünf A4-Seiten vor.
Javier Zanetti ist phänomenal, er trägt vier verschiedene Übernamen: ‹El Pupi›, ‹Tractor›, ‹Il Capitano›, ‹Hombre con tres pulmones› (Mann mit den drei Lungen) und besitzt ein Restaurant, das überraschenderweise El Gaucho heisst.
Auch sehr schön ist das Tor, das er 1998 für die ‹Albicelestes› gegen England erzielt hat. Das Gesicht von David Seaman ist unbezahlbar. Film ab!






Oh ja. An dieses Tor kann ich mich noch sehr gut erinnern. Wie an den Rest des Ham-merspiels.
Zanetti oléolé. Vereinstreue olé. Gooolaazoooos olé!
(37773 – all in)
Wer könnte dieses Spiel vergessen haben, Herr Renz!
Ich.
(Während der WM’98 war ich im Sprachaufenthalt in einem Land mit 9 Std. Zeitverschiebung und hätte morgens früh Sportbars gebraucht. Ein grösstenteils erfolgloses Unternehmen. Gut, das ganze Sprachegelerne war eigentlich insgesamt recht erfolglos im 1998.)
Also das war ganz eindeutig kein Foul am argentinischen Stürmer.
Ich habe damals das Finalspiel in einem Land mit 9 Stunden (oder warens 8?) Zeitverschiebung in einer Bar gesehen. Wir haben die beiden grumpy old men, die sonst noch in der Bar waren sogar dazu überredet, auf ihr Nascar-Rennen zu verzichten.
“They do a lot of running…” war ihr einziger Kommentar während des Spiels.
In La Jolla hatten wir dann schliesslich doch eine Sportbar gefunden, die morgens live übertrug und dazu sogar Peroni servierte! Von den Eingeborenen gabs Verständnis im Minusbereich.
Fürs Finale war ich dann allerdinx wieder – überaus schadenfreudig inmitten einer Brasil-Modefans-Truppe – in heimischen Gefilden.
Halbzeit. Inter 0, Lecce 0. Italien.
Dann lassen Sie uns doch gschider entwedern deuschen Göp analüsieren oder sonst noch ebiz die WM’98 remembern:
Running-Gag bei uns war Ey, John, wäch äv ju biin läst neit?
John war aus Echallens, glöibi, und ja, auch der Rest der Schule mehrheitlich schweizerisch.
Damals mochte ich die US noch.
Das war aber bereits nach der Mondlandung, war es nicht?
Ich war damals ein Junge vom Lande, Herr Renz.
Ach so, damals war Ihnen das Ausmass der Verschwörung noch nicht bewusst.
Der WM-Titel von Frankreich hätte übrigens von diesen Illuminaten und Freimaurern verhindert werden sollen. Vier Jahre lang dieses et un, et deux, et trois zeeerooo zu ertragen war eine Qual! Franzosen können nerven, aber sowas von.
Vereinstreue olé.
*überleg*
Der Bericht ist schön, das Video auch.
Aber was mit David Seamans Gesicht speziell sein sollte, hab ich auch nach dem dritten mal Schauen des Tores nicht geschnallt.
Herr Seaman zeigt das passende Gesicht zum schönen englischen Ausdruck Pissed Off, Herr hans. Auf deutsch: Säuerlich dreinschauen.
Oder wie es, Herr hans, in Ihrem Lieblingsblog heissen würde:
*grmbl*!
Dieser Frei Alex hat heute wieder getroffen. In Gelb-Schwarz spielt es sich einfach besser als in Rot-Weiss.
Und die Bayern spielen nach ein paar Maas Bier wohl besser.
Danke Herr Pelocorto, danke Herr Natischer!
So, muss, mal in die Federn… *grmbl*!