Soeben ist ein neues Buch wo es drin um Fussball geht erschienen.
Das handliche Büchlein «4:2. Einwürfe und Fussnoten» des Luzerners Fritz Michel erinnert bei kursorischer Durchsicht formal zunächst an Peter Bichsels Doppelpanorama von Cherubin Hammer und Cherubin Hammer. Doch inhaltlich verfolgt der Autor ein gänzlich anderes Ziel: die Exegese des spontan Gesprochenen nämlich. Mithilfe von 453 Fussnoten expliziert Michel extensiv die impliziten Bedingungen des Livekommentars, den das Schweizer Fernsehen anlässlich des WM-Qualifikationsspiels Türkei – Schweiz im November 2005 flächendeckend verbreitet hat.

Insgesamt ist das alles sehr belesen und sehr klug, zumal sich die Wortlawinen von Beni Thurnheer und die Sidekick-Ergänzungen Karl Heinz Riedles für Gedichte vermutlich weniger gut eignen als die feine präreflexive Poesie eines Dani Wyler. Kaufen Sie dieses Buch, und aber auch jenes. Vielen Dank.
Fritz Michel, 4:2. Einwürfe und Fussnoten, edition taberna kritika 2008. Paperback, 102 Seiten, 22 Franken.






Ich verstehe kein Wort. Weder vom Beitrag, noch von Michels Leseprobe.
Guten Morgen.
Kaufen Sie dieses Buch
Nein.
Sie sind ein Wortkünstler, Herr Noz!
…feine präreflexive Poesie…
Ich muss mir die Formulierung für eine spätere Beleidigung merken. Ich habe manchmal einfach die plumpe Umschreibung Logorrhoe verwendet. Sie hingegen sagen das sehr kultiviert.
Logorrhoe finde ich auch sehr fein, Herr Haku.
Guten Morgen.
Guten Morgen allerseits. Im selben Literaturverzeichnis wie Baudrillard, Kant und Haas, dass ich das noch erleben darf!
Shearer
2008-05-12 10:20:38
Guten Morgen.
Kaufen Sie dieses Buch
Nein.
Die Leserschaft muckt wieder einmal auf, muckt sie nicht? Sie haben es schon nicht einfach, Herr Noz.
Nun gut, Herr Noz, dieser Haas hat sich in letzter Zeit nicht gerade ausgezeichnet. Baudrillard und Kant werden bei transfermarkt.de nicht mal mehr geführt…
… aber auch im selben Literaturverzeichnis wie Seppe Hügi, Lämmli und Thurnheer, Herr Noz.
… aber auch im selben Literaturverzeichnis wie Seppe Hügi, Lämmli und Thurnheer, Herr Noz.
*überleg*
Und aber auch Kierkegaard und Marcuse, Herr haku!
Im Übrigen halte ich «Fritz Michel» für ein Pseudonym. Aber ich lasse mich gerne des Gegenteils belehren.
Ganz schön viele Fremdwörter für einen Montag, findi.
Kaufen Sie dieses Buch
Nein.
Herr Pelocortos Inder, sperren Sie bitte Herrn Shearers IP-Nummer. Besten Dank.
jetzt aber:
Endlich Sommerferien! Gut 2 Monate ohne Fussball-Emotionen und Aufgeregtsein und alles. Einfach ein bisschen Kicken gucken, und wer gewinnt, ist egal. Herrlich!
schön, wenn der erstclub bis zum schluss um den titel mitspielt, weil so zweitclubs wie Fulham und Betis sind jetzt mal nervlich gesprochen suboptimal.
aber alle olé.
erinnert bei kursorischer Durchsicht formal zunächst an Peter Bichsels Doppelpanorama von Cherubin Hammer und Cherubin Hammer
Oder an meine Lizarbeit.
Sie benutzten folglich nicht die Harvard-Zitierweise, Herr L?
Harwart my ‘ars!
Ich bin Historiker, kein Sozi. Unter Vollbeleg läuft gar nichts.
Ja, eben, dafür sieht Ihre Liz dann entsprechend aus.
Die zweite Lieferung ist übrigens unterwegs, dies nur zu Ihrer konspirativen Information, Herr L.
Endlich! ein Zitierweisen-Blog.
Harvard-Zitierweise ole ole. Fussnoten sind blöd!!
Ich kann mit vielem leben, mit sehr vielem sogar, aber bestimmt nicht mit Diskussionen über Zitierweisen an einem Pfingstmontag!!
Fussnoten sind blöd!!
Quatsch, Herr imi, Fussnoten sind super. Aber doch nicht für Belegstellen!
Okay, Herr georges, dann schalte ich gleich mal den nächsten Beitrag auf. Wala.