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Amauri am Ende

Von Herr Pelocorto am Freitag, den 27. Januar 2012, um 21:30 Uhr

Juventus-Spieler Amauri muss weg. Um jeden Preis.

Der Italo-Brasilianer Amauri Carvalho De Oliveira detto il Bidone hat bei Juventus Turin nicht richtig eingeschlagen. La ‹vecchia signora› hat deshalb alles probiert, ihren untauglichen Neffen loszuwerden. Allerdings ohne Erfolg. Jetzt hat ein Fan etwas nachgeholfen und den Spieler kurzerhand auf eBay angeboten. Der Scherzkeks versprach eine Gratis-Auslieferung innert vier Tagen und zusätzlich hätte man noch Paolo de Ceglie erhalten.

Leider ist das Angebot nicht mehr online. Als die Gebote 10 Millionen € erreichten, hat eBay das Angebot entfernt – das Inserat allerdings hat gewirkt, Amauri hat vorgestern einen Vertrag bei der Fiorentina unterzeichnet.

Eladio und der Esel

Von Rrr am Freitag, den 27. Januar 2012, um 16:10 Uhr

Nach dem Clásico läuft die dritte Halbzeit.

Und die besteht traditionell aus Polemik. Nach dem Cup-Aus von Real (2:2 im Camp Nou) nahm José Mourinhos Pressesprecher Eladio Parames den Barça-Verteidiger Dani Alves ins Visier.

“Was hat sich verändert, seitdem Alves nach Spanien gekommen ist?” fragte sich Parames auf Twitter. “Er hat seine Ohren einer Operation unterzogen, sie sind jetzt kleiner geworden. Und er trägt eine Brille, wie ein Intellektueller. Wie auch immer, ein Esel mit kleinen Ohren und Brille ist nicht plötzlich ein Doktor, er ist immer noch ein Esel.“

Alves entgegnete ebenfalls auf Twitter, es treffe zu, dass er aus armen – aber ehrlichen – Verhältnissen komme. Und sein Herz trage er am rechten Fleck.

Mourinho ist derweil immer noch sauer über den Referee. Laut Parames traf er Schiedsrichter Vitienes noch einmal auf dem Parkplatz, wo er ihm Folgendes gesagt haben soll: “Du hast keinen Respekt für Fachleute. Du wirst jetzt eine Zigarette rauchen und dich gut amüsieren, du Bastard.”

Der aktuelle Filmhinweis

Von Natischer am Freitag, den 27. Januar 2012, um 13:02 Uhr

Letzten Samstag konnte Lineli Solutions mit der Sitcom «Tschutter» an der Weltpremiere in Brig begeistern.

Lineli Solutions wurden damals weltberühmt durch diese wunderbare Neuvertonung. Nun haben sie sich des Themas ‘Fussball’ angenommen.

Bei der Produktion waren rund 35 Personen beteiligt gewesen. Auch Gaststars wie Christian Constantin, Lolita Morena und Michel Villa machten bei “Tschutter” mit. In den nächsten Monaten wird die Sitcom im Internet verfügbar sein. Es hänge nun auch vom Erfolg der 1. Staffel ab, ob es eine Fortsetzung gibt. Mehr.

Selbstverständlich bemühen sich die Macher der beliebten RL-Filmabende um eine Aufführung dieses zweifellos zeitlosen Streifens in einem Berner Kino unseres Vertrauens.

Für einen weiteren Besuch eines Films, wo es drin um Fussball geht, sollten Sie sich eh grad noch den Donnerstag 9. Februar reservieren.

365. Caption Competition

Von Newfield am Freitag, den 27. Januar 2012, um 10:00 Uhr

Wo und wie auch immer: Sie schreiben eine Überschrift oder eine Bildlegende oder reagieren sonstwie auf das Foto.

Spielabbruch ist heute um Mitternacht. Der Tatsachenentscheid fällt an der langen grünen Redaktionstheke. Am Sonntag letztendlich …

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Lockstoff

Von Herr Pelocorto am Freitag, den 27. Januar 2012, um 06:00 Uhr

Mit Bier gewinnt man neue Fans. Willkommen beim Free Beer Movement!

Amerikas Fussball, also Soccer, verträgt durchaus noch mehr Fans. Doch wie sollen die Unwissenden, Unglücklichen, Ignoranten und Desinteressierten für das schönste Spiel der Welt gewonnen werden? Hier kommt das Free Beer Movement mit einer bestechend einfachen Idee ins Spiel.

Die amerikanischen Fussballfans laden ihre willigen, aber noch nicht konvertierten Freunde, Familienmitglieder, Arbeitskollegen auf ein Gratisbier ein, um ihnen dann vor dem TV oder im Stadion die Schönheiten des Fussballs näher zu bringen.

Das Motto des Free Beer Movements lautet übrigens:
Beer is the medium. Soccer is the message.

Langer Abgang

Von Herr Pelocorto am Donnerstag, den 26. Januar 2012, um 14:48 Uhr

Ein italienisches Weingut ehrt drei legendäre Schweden. Prost!

Diese drei Flaschen sagen Ihnen nichts? Gut, Sie sind noch jung, darum drücken wir ein Auge zu. Aber etwas ältere Anhänger des AC Mailand zucken beim Kunstwort GreNoLi zusammen. Gunnar Gren, Gunnar Nordahl und Nils Liedholm bildeten in den 50er Jahren den legendären schwedischen Sturm bei den Rossoneri.

Nordahl wechselte 1949 als erster schwedischer Profi nach Mailand, erzielte im ersten Spiel für den AC Mailand zwei Tore, dem 16 weitere in den nächsten 15 Spielen folgten. Dann wechselten auch Nordahls ehemalige Teamkollegen Gren und Liedholm nach Mailand. Das schwedische Trio spielte alle Gegner schwindlig, Nordahl wurde bis 1955 fünfmal Torschützenkönig der Serie A.

Jetzt werden diese drei Grössen mit einem schönen Wein geehrt, den Sie vermutlich hier erwerben können.

Ein Bomber für Bern

Von Dr. Rüdisühli am Donnerstag, den 26. Januar 2012, um 11:49 Uhr

YB holt Raúl Bobadilla.

Die Berner einigten sich mit Mönchengladbach über den sofortigen Transfer des 24-jährigen Argentiniers, wie YB in einem Communiqué mitteilte. Angaben zur Ablösesumme wurden keine gemacht.

Bobadilla verlangte angeblich einen Jahreslohn von einer Million Franken. Nun gut, manche Leute im Wankdorf verdienen mehr, aber für einen Spieler ist es schon ein fettes Gehalt.

Raúl Bobadilla spielte seit Sommer 2009 für Borussia Mönchengladbach. In der vergangenen Vorrunde wurde er 15 Mal eingesetzt (1 Tor, 2 Assists). Vor einem Jahr bestritt er die Rückrunde für den griechischen Klub Aris Saloniki (7 Spiele/2 Tore). Zuvor schoss er für GC in 47 Spielen insgesamt 26 Tore.

Zu Gast bei Randsportlern

Von Herr Shearer am Donnerstag, den 26. Januar 2012, um 10:00 Uhr

BREAKING NEWS: YB-Ausverkauf, nächste Runde – Scott Sutter aus Trainingslager abgereist und unterwegs zu Test bei den Blackburn Rovers

Erneut führt uns der Fussball in eine Randregion Europas.

Einfachstmögliches EintrittsticketZiel der Reise ist diesmal das südliche Wales. Es kann nämlich vorkommen, dass ein Spiel der walisischen Premier League an einem Donnerstagabend das einzige Profispiel auf der Insel ist. Und weil der geneigte Fussballfan, wenn er schon von weit her anreist, in seiner knapp bemessenen Zeit möglichst viel Fussball sehen will, macht er auch gerne einen Abstecher nach Neath, nordöstlich von Swansea.

Ein mögliches Nachtquartier dort ist das Castle Hotel. Die altehrwürdige Herberge ist für die Waliser ein sporthistorisches Heiligtum; genau hier wurde 1881 die Welsh Rugby Federation gegründet. Rugby ist in diesem Teil denn auch Nationalsport, dass wird dem Besucher schnell bewusst. Darunter leidet der Fussball. Swansea spielt seit dieser Saison in der englischen Premier League, Cardiff in der Championship. Beide Clubs (wie auch der  Wrexham FC, welcher aber in den Niederungen des englischen Fussballs angesiedelt ist) tun dies dank einer Vereinbarung mit der englischen FA. Die walisische Premier League fristet dagegen ein Schattendasein, das muss man leider so sagen.

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Kopf-an-Kopf-Rennen

Von Herr Baresi am Donnerstag, den 26. Januar 2012, um 06:00 Uhr

Auch im Diversity-Management ist der englische Fussball führend.

Eine Mannschaft nur aus Engländern? Die gewinnen nie einen Titel. Wer im modernen Fussball Erfolg haben will, der integriert bewährte Managementmethoden. Das ist beim Diversity-Management nicht anders; wer soziale Vielfalt richtig nutzt, wird punkten. Dazu entwickelt sich im aktuellen Transferfenster in der Premier League ein äusserst spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen.

Herr Pelocortos Arsenal umfasst einen Kader von 25 Spielern aus 17 verschiedenen Ländern. Damit liegen die ‹Gunners› nur eine Nationalität vor Blackburn und zwei Nationalitäten vor Manchester United. Nur noch theoretische Chancen hat Herr Shearers Newcastle United mit 8 Nationalitäten auf dem Rang 17. Das Transferfenster schliesst in England am 31. Januar.

Die Titel für «weniger Engländer als eine andere Nationalität» und für «am wenigsten Engländer aller Premier League-Mannschaften» scheint bereits vergeben. An Arsenal.

Die ganze Grafik in gross inklusive dem Hintergrund dafür finden Sie hier.

Damals als …

Von Newfield am Mittwoch, den 25. Januar 2012, um 18:30 Uhr

Die Vintage-Variante der zumeist bunt bebilderten Serie mit Fussballfotos.
Heute: Als das Runde noch aus Leder war
und manchmal in coolem Weiss auftrat.

Ein Click aufs Foto verdoppelt das Erlebnis.