Tempus Fugit

Der Uhrenblog der Berner Zeitung

Artikel-Schlagworte: „Omega“

Cindy Crawford und George Clooney werben fĂĽr Co-Axial-Hemmung

Jon N. Mettler-Bennett am Donnerstag den 15. Oktober 2009

Am 19. Oktober startet Omega mit einer weltweiten Werbekampagne, um das 10-Jahre-Jubiläum der Co-Axial-Hemmung zu feiern. Als prominemente Werbebotschafter verpflichetete die Bieler Luxusuhrenmarke das ehemalige Topmodel Cindy Crawford und Hollywood-Schauspieler George Clooney. Die Kampagne hat Omega am Mittwoch in London vorgestellt.

Die Hemmung ist das Herzstück einer Uhr und sorgt vereinfacht gesagt für einen regelmässigen Gang der Uhr. Die neue Technologie von Omega beruht auf einem doppelten Hemmungsrad (Co-Axial), einem Anker mit drei Rubin-Paletten und Hebelstein auf der Unruhwelle, zusammen mit einer freien Unruh-Spiralfeder. Das Co-Axial System verringert somit die Reibung und sorgt so für eine bessere Ganggenauigkeit über längere Zeit.

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Dankesbrief an Omega von 1932

Jon N. Mettler-Bennett am Montag den 28. September 2009

Wie vom Uhrenblogger richtig vermutet, haben Omega und das Internationale Olympische Komitee die gemeinsame Partnerschaft verlängert. Somit bliebt die Bieler Luxusuhrenmarke bis zum Jahr 2020 offizieller Zeitnehmer der Olympischen Spiele.

Swatch-Group-Chef Nick Hayek übergab in diesem Zusammenhang dem Uhrenblogger ein Faksimile (originalgetreue Kopie) eines Briefes an Omega, datiert vom 18.August 1932. Mit dem Schreiben könne er schwarz auf weiss beweisen, dass Omega ein Erbe als offizieller Zeitnehmer der Olympischen Spiele aufweise, sagte Hayek.

Aus rechtlichen GrĂĽnden darf der Uhrenblogger aus dem Schreiben nur zitieren.

Im Brief bedankt sich William M. Henry, technischer Sportdirektor der Olympischen Spiele in Los Angeles von 1932, bei der Uhrenmarke aus Biel fĂĽr deren Mithilfe: “Die dreissig Stoppuhren, die Sie uns geliefert haben, waren die einzigen offiziellen Zeitmesser, welche dieses Organisationskomitee den Funktionären fĂĽr alle Sportarten im olympischen Programm von 1932 zur VerfĂĽgung gestellt hat”, schreibt Henry.

Die Uhren seien auf “jede erdenkliche Art äusserst befriedigend” gewesen und die Funktionäre hätten nur Gutes ĂĽber die offensichtliche Zuverlässigkeit der Uhren zu berichten gewusst.

1932 gehörte Omega noch nicht zum Schweizer Uhrenkonzern Swatch Group.

Omega dĂĽrfte olympischer Zeitnehmer bleiben

Jon N. Mettler-Bennett am Montag den 21. September 2009

Am kommenden Freitag lädt Omega kurzfristig ins Olympische Museum in Lausanne ein. Nicht nur Vater und Sohn Hayek, Präsident bzw. Chef des Mutterkonzerns Swatch Group, werden anwesend sein. Auch Jacques Rogge, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees IOK, hat einen Auftritt. Und ebenfalls Stephen Urquhart, Chef von Omega.

Die Vermutung liegt deshalb nahe, dass Omega eine Verlängerung der Partnerschaft mit dem IOK bekannt geben wird. Der seit dem Jahr 2001 laufende Langzeitvertrag für die offizielle Zeitmessung an den Olympischen Spielen durch Uhrenmarken der Swatch Group läuft nach Vancouver 2010 aus.

Noch in Athen 2004 trat die Marke Swatch als offizieller Zeitnehmer auf. Seither nimmt Omega diese Funktion wahr, zuletzt in Peking 2008.

Omega-Chef erinnert sich an die Mondlandung

Jon N. Mettler-Bennett am Montag den 20. Juli 2009

Vor genau 40 Jahren war Stephen Urquhart, heute Chef von Omega, 22-jährig und Mitglied der Kommunikationsabteilung der Luxusuhrenmarke. Als gebürtiger Schotte betreute er die angelsächsischen Länder und erhielt damals einen besonderen Auftrag: Er sollte am Hauptsitz in Biel die Liveübertragung der Mondlandung verfolgen und alles aufschreiben, was für Omega von Interesse sein könnte. Dafür konnte Urquhart auf eine direkte Verbindung ins Flugkontrollzentrum in Houston zurückgreifen.

Auf dem Weg zum Mond waren nämlich nicht nur drei Menschen, sondern auch drei Uhren von Omega. Als Edwin «Buzz» Aldrin als zweiter Mensch den Erdtrabanten betrat, trug er eine «Speedmaster» ums Handgelenk. Neil Armstrong hatte seine Omega zur Sicherheit in der Mondlandefähre zurückgelassen. In Blindtests der US-Raumfahrtbehörde Nasa hatte sich  Schweizer Qualität gegen amerikanische Produkte durchgesetzt. Noch immer ist Omega offizieller Uhrenlieferant der Nasa.
Die Nasa hatte den Astronauten aus psychologischen Gründen Uhren mitgegeben. «Einmal auf dem Mond, stellte die Uhr eine Verbindung mit zu Hause, der Erde, her», sagt Urquhart. «Zudem betrachteten die Astronauten die Uhr als Absicherung, sollte die Bordelektronik ausfallen.»
An die Mondlandung erinnert sich Urquhart noch genau:

«Es war in vielerlei Hinsicht unglaublich. Erst einmal wurde das Ereignis in Echtzeit im Fernsehen übertragen. Ich sehe die flimmernden Bilder noch jetzt vor mir. Wir sprechen hier nicht von einer Fussballübertragung, sondern von Menschen, die auf dem Mond gehen! Zweitens war es ein Erfolg für die Marke, weil Omega die erste Uhr war, die überhaupt auf dem Mond getragen wurde.»

Omega nutzte dies für eine weltweite Werbekampagne – was Ende der 60er-Jahre ziemlich ungewöhnlich war: «Einige Tage später haben wir unsere wichtigsten Vertriebspartner nach Biel eingeladen. Vor ihnen breiteten wir 160 Zeitungen aus, in denen wir ein Inserat geschaltet hatten: Darin gratulierten wir der Mannschaft von ‹Apollo 11› zur geglückten Mission», sagt Urquhart. Auch 40 Jahre später ist die Mondlandung ein wichtiger Pfeiler der Werbekommunikation von Omega.
Die Stimmung und das politische Umfeld, in denen  die Mondlandung stattgefunden haben, prägten den jungen Stephen Urquhart:

«Was ich jetzt sage, mag viele erstaunen. Aber damals wurde die Mondlandung nicht als wirklich aussergewöhnlich wahrgenommen, wie das in späteren Jahren der Fall sein sollte. Die 60er waren eine sehr bewegte Zeit. Es herrschte der Kalte Krieg, beide Blöcke hatten Atomraketen aufeinander gerichtet. Hinzu kamen viele ereignisreiche Vorfälle: die Ermordung von John und Robert Kennedy sowie von Martin Luther King, die 68er-Bewegung, Woodstock und der Vietnamkrieg. Da war ‹Apollo 11› nur ein turbulentes Ereignis unter vielen.»

Blick hinter die Kulissen eines Fotoshootings

Jon N. Mettler-Bennett am Donnerstag den 4. Juni 2009

Die Luxusuhrenmarke Omega hat ihre Markenbotschafterin Zhang Ziyi fĂĽr eine internationale Kampagne aufgeboten. Die chinesische Schauspielerin trat auch in Hollywood-Produktionen auf, unter anderem in “Rush Hour” und “Geisha”.

Das Fotoshooting fand an einem nicht genannten Raum in New York statt. Hinter der Kamera stand Mario Sorrenti, der fĂĽr “Vogue” Kate Moss fotografiert hat. Omega stellte dem Uhrenblogger einige Bilder zu, die einen Einblick des Fototermins vermitteln.

Wie die Fotos zeigen, standen Ziyi jederzeit ein Friseur, ein Maskenbildner und ein Uhrmacher zur Verfügung.

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Omega wirbt mit John F. Kennedy

Jon N. Mettler-Bennett am Montag den 25. Mai 2009

Die Uhrenmarke Omega hat diesen Monat eine neue weltweite Werbekampagne für ihre Speedmaster Chronograph lanciert. Werbebotschafter ist US-Präsident John F. Kennedy (1961 bis 1963). Die Erlaubnis für die Verwendung des Fotos hat Omega bei der „John F. Kennedy Library Foundation“ eingeholt, welche die Rechte am Namen und am Bildmaterial des verstorbenen Präsidenten verwaltet.

Es gibt eine zweifache Verbidnung zwischen Kennedy und Omega. Einerseits trug er selber eine “Ultra Thin”, die ihm ein Freund im Jahr 1960 geschenkt hatte. Auf der anderen Seite gab Kennedy das Mondlandeprogramm in Auftrag. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa wählte Omega als offizielle Uhr.

jfk



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