Tempus fugit. Die Zeit flieht. Der Uhrenblog der Berner Zeitung.
Ständig flattern Medienmitteilungen von Unternehmen aufs Pult des Uhrenbloggers, die in irgendeiner Form mit einem Segelteam des America’s Cup verbandelt sind. Das jüngste Communiqué kam vom Taschenmesser-Hersteller Wenger, der neu mit Alinghi liiert ist. Doch am meisten reiten derzeit die Uhrenfirmen auf der Welle des America’s Cup.
Das hat zwei Gründe: Mitte April beginnt in Basel die internationale Uhrenmesse. Der America’s Cup bietet da eine hervorragende Werbeplattform.
Aber noch viel wichtiger: In 32 Tagen beginnt der America’s Cup in Valencia. Der Anlass ist quasi die Formel 1 des Segelsports. Und mit Alinghi verteidigt erstmals ein Team aus einem Land ohne Meeresanschluss – der Schweiz – den begehrten Titel.
Die Präzision des Segelsports passt PR-mässig sehr gut zur Präzision der Uhrmacherkunst. Deshalb sind fünf Uhrenmarken als Sponsoren der Teams am diesjährigen America’s Cup dabei.
Anbei hat der Uhrenblogger die Teams und die dazugehörenden Uhrensponsoren aufgelistet:
Alinghi (Schweiz) – Audemars Piguet
BMW Oracle (USA) – Girard-Perregaux
+39 Challenge (Italien) – keine Uhrenmarke
Team Shosholoza (Südafrika) – keine Uhrenmarke
Emirates Team New Zealand (Neuseeland) - Omega
Luna Rossa (Italien) – keine Uhrenmarke
Areva Challenge (Frankreich) – keine Uhrenmarke
Victory Challenge (Schweden) - keine Uhrenmarke
Desafio Espanol 2007 (Spanien) – keine Uhrenmarke
Mascalzone Latino Capitalia (Italien) – Sector
United Internet Team Germany (Deutschland) – keine Uhrenmarke
China Team (China) – TAG Heuer