Die Eiszzeit zwischen Libyen und der Schweiz hat auch Folgen für die Schweizer Uhrenindustrie. In den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres gingen Schweizer Uhren im Wert von 4,8 Millionen Franken nach Libyen. In der gleichen Vorjahresperiode betrug der Wert noch 6,4 Millionen Franken.
Der Maghreb-Staat gehört aber von seiner Bedeutung her nicht einmal in den 30 wichtigsten Exportländern der Branche. Im vergangenen Jahr exportierte die Uhrenindustrie Zeitmesser im Wert von 10,1 Millionen Franken nach Libyen. Zum Vergleich: Hongkong, der wichtigste Absatzmarkt für Schweizer Uhren im Jahr 2008, importierte Produkte im Wert von 2,7 Milliarden Franken.
Ohne Schweizer Uhren mag Oberst Ghadhafi trotzdem nicht auskommen: Wie das Westschweizer Fernsehen TSR meldete, soll er für die Revolutionsfeier bei der Genfer Uhrenfirma Chopard Schmuck und Uhren im Wert von rund acht Millionen Franken gekauft haben.
Schlagworte: Libyen, Uhrenexporte











Wo kann ich die äusserst intelligente (habe selten so was Intelligentes gelesen in der letzten Zeit…) und typisch “afrikanisch” ausholende Rede von Gaddafi vor der UN im Detail nachlesen?
Obama als Sohn Afrikas – Afrika ist die Zukunft!
Wahrscheinlich wird diese historische Rede von Gaddafi aber eh bald im Westen gedruckt werden und ein Bestseller im Jahr 2009 in Europas Buchläden werden (denn etwas anderes kann der Westen ja nicht: der Westen denkt immer nur ans Geld machen).
Wer hat eigentlich schon mal das Grüne Buch von Gaddafi (aber nicht: Weisse Buch, wie die Charta der UN) gelesen?
Gaddafi ist äußerst transparent – und er gibt auch an, was er gemacht hat (Lockerbie).
Der Westen macht alles im “Versteckten”… (auch Auftragsmorde durch Geheimdienste und Blackwater).
Alles in allem: das ist eben alte afrikanische (beduinische) Weisheit und Gastfreundschaft (denn er hat ja in seiner Rede niemanden beleidigt). Ganz im Gegensatz zum “persischen” (indoeuropäischen) Achmadinedschad, der oft beleidigend wirkt.
Wenn ich da an die Politiker-Gartenzwerge überall denke wird mir schlecht…
Geht bei Gaddafi mal in die Schule und lernt Anstand und Format (und nicht Bomben auf Afghanistan).
Gaddafi hat Recht: die repräsentationale Demokratie ist ein Unsinn (siehe die Lobbyisten im Parlament), denn nur die Basisdemokratien sind sinnvoll.