Tempus Fugit

Der Uhrenblog der Berner Zeitung

Archiv für Februar 2008

ETA erhält einen neuen Chef

Jon N. Mettler-Bennett am Donnerstag den 28. Februar 2008

Tempus fugit. Die Zeit flieht. Der Uhrenblog der Berner Zeitung.

Die Konzernleitung der Swatch Group nimmt auf den 1. März 2008 folgende personelle Änderungen im Produktionsbereich des Konzerns vor:

Thomas Meier, bisher Verantwortlicher für ETA SA, wird in die oberste Geschäftsleitung der Frédéric Piguet SA gewählt, die als Werkherstellerin im Topsegment tätig ist. Er bleibt Mitglied der erweiterten Konzernleitung der Swatch Group.

Seine Nachfolge als Verantwortlicher der ETA SA tritt Pierre-André Bühler, bisher operativer Chef der Nivarox-FAR SA, an. Bühler wird in dieser Funktion auch Mitglied der Erweiterten Konzernleitung der Swatch Group.

Die Verantwortung für Nivarox-FAR übernimmt Thierry Straehl, der bisher in der gleichen Unternehmung für den Finanzbereich zuständig war. Die engere Geschäftsleitung der Nivarox-FAR wird ausserdem durch die Aufnahme von Marco Verardo und Roger Juillet verstärkt.

M-Watch war schneller als Swatch

Jon N. Mettler-Bennett am Montag den 25. Februar 2008

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Die erste Billiguhr der Schweiz heisst nicht Swatch, sondern M-Watch von Migros und Mondaine (mit Produktionsstätte im solothurnischen Biberist): Am 24. Februar 1983 – also vor 25 Jahren – präsentierte die Migros den Journalisten anlässlich der Bilanzmedienkonferenz die ersten Uhren der Marke M-Watch.

20’000 Uhren setzte sich die Migros als Verkaufsziel im ersten Jahr. Rund 180’000 Uhren gingen dann effektiv über den Ladentisch.

Am 1. März 1983 schliesslich wurde die Swatch der Öffentlichkeit vorgestellt. Während sich M-Watch als “Volksuhr” positionierte, verkaufte sich die Swatch als Lifestyle-Produkt.

Übrigens kostete eine M-Watch vor 25 Jahren 38 Franken.

Keine Rezession in den USA

Jon N. Mettler-Bennett am Freitag den 22. Februar 2008

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Kommt es in den USA zu einer Rezession? Nein, meint der Uhrenanalyst der Privatbank Vontobel. Seine Begründung: Die Schweizer Uhrenexporte in die USA sind im Januar 2008 um 11,3 Prozent auf 186 Millionen Franken gestiegen.

Mit anderen Worten: Die US-Kunden kaufen weiterhin fleissig Schweizer Uhren und haben demnach offenbar keine Angst, dass es ihnen schlechter gehen wird.

Auch sonst gibt es in die anderen wichtigen Märkten wie Japan, Hongkong, Frankreich und Deutschland nur wachsende Exporte zu vermelden.

Logisch, dass Vontobel die Aktien von Swatch Group und Richemont weiterhin zum Kauf empfiehlt.

Hayek hat Geburtstag

Jon N. Mettler-Bennett am Dienstag den 19. Februar 2008

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Nicolas G. Hayek feiert heute seinen 80. Geburtstag. Von kürzer treten kann aber keine Rede sein: Hayek ist Verwaltungsratspräsident der Swatch Group und gilt dank der Swatch als Retter der Schweizer Uhrenindustrie. Er ist zudem Chef der Luxusuhrenmarke Breguet und derzeit daran, seine neue Umweltfirma Belenos aufzubauen.

Aufhören will Hayek (noch) nicht. In einem Interview, das der Uhrenblogger Ende 2006 mit ihm geführt hatte, sagte Hayek dazu:

“Mein Einsatz wird von der überwältigenden Mehrheit der Tausenden Aktionärinnen und Aktionären erwartet und erwünscht und mit der Hoffnung verbunden, dass ich diesen Auftrag akzeptiere – wie Sie das an jeder Generalversammlung sehen können. Solange ich wie heute denken, führen und schreiben kann und nebst der Generalversammlung auch meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter es wünschen und mir noch zutrauen, ein aktiver Verwaltungsratspräsident zu sein, mache ich weiter.”

Der Uhrenblogger gratuliert herzlich zum runden Geburtstag.

Broschüre zum Beruf des Polisseurs

Jon N. Mettler-Bennett am Montag den 18. Februar 2008

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Der Arbeitgeberverband der Uhrenindustrie (Convention patronale) startet eine Informationskampagne zu den vielen Berufen der Uhrenindustrie. Hintergrund ist der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften, den die Branche derzeit beklagt.

Den Auftakt der Kampagne bildet eine Broschüre zum Beruf des Polisseurs. Das Dokument ist leider nur auf Französisch erhältlich und kann hier runtergeladen werden.

Baselworld 2008 gibt erste Details bekannt

Jon N. Mettler-Bennett am Montag den 4. Februar 2008

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Vom 3. bis 10. April 2008 öffnet die Weltmesse für Uhren und Schmuck erneut ihre Tore in Basel. Erwartet werden an diesem weltweit wichtigsten Branchentreff über 100’000 Besucher. Auf einer Fläche von 160’000 Quadratmeter werden 2100 ausstellende Firmen ihre Produkteneuheiten präsentieren.

Mit der neu konzipierten “Hall of Fascinations” im Gebäude 2 erhalten die Uhrenaussteller mehr Raum, um ihre Marken und ihre Produkte präsentieren zu können.

Die neu eingerichtete “Hall of Impressions” im Gebäude 3 bietet den Schmuckausstellern zusätzliche 8500 Quadratmeter Ausstellungsfläche an.



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