Was ist bei Ihnen aus ihren allerersten Französischlektionen hängen geblieben, Mesdames et Messieurs? Bei Frau Feuz sind es «Moi, toi et le roi, nous sommes trois, nous sommes trois, mois, toi et le roi» und «Le (la?) soleil brille, mais pas fort.» Und irgendetwas war da doch auch noch mit dieser Katze bei den Châtelains, zut alors. Item.
Gestern Abend wären diverse Damen und Herren im ISC froh drum gewesen, hätten sie damals in den Französischlektionen ein bisschen besser aufgepasst. Les Mecs de Tequila hatte zum soirée francaise geladen und vergnügten sich mit Hits und Gassenhauern aus dem Reich der Grande Nation: Chansons von Johnny Halliday, Plastic Betrand, Brigitte Bardot, Serge Gainsbourg und wie sie alle heissen wurden vorgetragen, wobei dazwischen in allerschönstem Français fédérale parliert wurde. Oui.
Wer der Schnapsriege vom Dienst insgeheim Unprofessionalität und Nichtüben vorwirft, der hätte gestern beim Abendessen dabeisein sollen und wäre dort umgehend eines besseren belehrt worden. Fleissig beugte man sich da über I-Pods, um Songs noch einmal durchzuhören, Einsätze zu diskutieren («wie zeut me dert das huere Intro?»), Abläufe zu bespreche («Was, bevor si vö afe räppe?») und Grundsatzfragen zu klären («Was spiusch du dert?!»). Jegliche Unsicherheiten waren dann allerdings beim Konzert «disparu» bzw. wurden mit Schnaps und Charme wettgemacht. Selbst Ersatzsänger Dominik Gysin, der gerade mal am Mittag erfahren hattte, dass er kurzfristig für Diens einspringen müsse, meisterte seine Aufgabe mit Beret auf dem Kopf, Foulard um den Hals und Baguette unter dem Arm eiwandfrei.
Die Tequila Boys spielen immer am ersten Donnerstag pro Monat im ISC ein Set zu einem bestimmten Thema. Am 2. Mail widmen sich die Herren schwedischen Gardinen und werden entsprechend Knastsongs zum besten geben.




















