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	<title>«KulturStattBern» &#187; Film &amp; Fotografie</title>
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	<description>Das Kulturblog des «Bund»</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 11:40:54 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Sendschreiben aus Neapel: Ciao Al!</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 04:42:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Fischer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film & Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Hin & Weg]]></category>
		<category><![CDATA[Wüsten & Oasen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir kennen das ja in Bern – Stadtpräsidenten mit Sendungsbewusstsein. Gegen den Showmann Luigi De Magistris nehmen sich Tschäppäts Auftritte allerdings geradezu blass aus. Der Sindaco von Neapel greift schon mal zur grossen Youtube-Keule, um seiner Stadt zu ein wenig Aufmerksamkeit zu verhelfen. Neapel hat zwar gleich zwei Filmfestivals (das grössere von beiden findet allerdings [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir kennen das ja in Bern – Stadtpräsidenten mit Sendungsbewusstsein.</strong> Gegen den Showmann Luigi De Magistris nehmen sich Tschäppäts Auftritte allerdings geradezu blass aus. Der Sindaco von Neapel greift schon mal zur grossen Youtube-Keule, um seiner Stadt zu ein wenig Aufmerksamkeit zu verhelfen. Neapel hat zwar gleich zwei <strong><a href="http://www.napolifilmfestival.com/" target="_blank">Filmfestivals</a></strong> (das <strong><a href="http://www.naplesfilmfest.com/" target="_blank">grössere von beiden</a></strong> findet allerdings dummerweise in Florida statt), doch mit Venedig oder Rom kann man sich natürlich nicht messen. </p>
<p><strong>Wäre aber doch schön, mal eine grosse Premierenkiste aufzutun,</strong> hat man sich im Palazzo San Giacomo wohl gedacht, und gleich mal eine hochoffizelle Anfrage an Al Pacino ins weite Web hinausgeschickt:</p>
<p><iframe width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/qbucCfPe4Tw" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Aber was hat De Magistris wohl mit den nach Norden gerichteten Augen gemeint?</strong> Dass die Jungen mit vernünftiger Ausbildung zwar im Herzen Neapolitaner bleiben, früher oder später aber samt und sonders in den Norden abwandern, wo es noch Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt gibt? Al Pacino hat übrigens <strong><a href="http://www.ilmattino.it/articolo.php?id=179970&#038;sez=NAPOLI" target="_blank">prompt geantwortet,</a></strong> allerdings klang das insofern fast schon ein wenig sarkastisch: «Napoli erinnert mich an die Bronx, wo ich aufgewachsen bin. Ich tue gern etwas für die Jugend der Stadt.» Grazie, Al!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Intouchables &#8211; herrlich unkorrekt</title>
		<link>http://newsnetz-blog.ch/kulturstattbern/blog/2012/02/03/intouchables-herrlich-unkorrekt/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 04:03:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gisela Feuz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film & Fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Wissen Sie, warum Stevie Wonder so gerne Mohnbrötchen isst zum Frühstück? Weil immer so lustige Geschichten drauf stehen. Haben Sie gelacht oder finden Sie, das gehe ja wohl gar nicht, denn über Behinderte mache man keine Witze? Falls Sie zur zweiten Sorte Mensch gehören, dann gehen Sie sich «Intouchables», die neue französische Komödie von Olivier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em>Wissen Sie, warum Stevie Wonder so gerne Mohnbrötchen isst zum Frühstück?</em><br />
<em> Weil immer so lustige Geschichten drauf stehen.</em></p>
<p><strong>Haben Sie gelacht oder finden Sie, das gehe ja wohl gar nicht, denn über Behinderte mache man keine Witze?</strong> Falls Sie zur zweiten Sorte Mensch gehören, dann gehen Sie sich «Intouchables», die neue französische Komödie von Olivier Nakache und Eric Toledano, besser nicht anschauen, denn darin wird ein Witz nach dem anderen über einen Tetraplegiker gerissen und das ist wunderbar und zum Brüllen komisch. Aber lassen Sie mich erklären.</p>
<p><strong>Ein höchst ungleiches Gespann wird in «Intouchables» vorgestellt, der übrigens auf einer wahren Begebenheit beruht.</strong> Da ist zum einen der vermögende und gebildete Tetraplegiker Philippe, der gerne liest, klassische Musik hört, in die Oper geht und schwülstige Liebesbriefe an eine Unbekannte verfassen lässt. Zum anderen ist da der kräftig gebaute Afro<del>amerikaner</del>franzose Driss, der gerade 6 Monate im Knast abgesessen hat, aus ärmlichen Verhältnissen stammt, zu Hause rausgeworfen wurde und nun Unterschriften sammelt, damit er Arbeitslosengeld ausbezahlt bekommt. Philippe ist dermassen angetan von Driss&#8217; frecher Klappe, seinen Sprüchen und von der Tatsache, dass er sich von Philippes Behinderung offenbar keinesfalls beeindrucken lässt, dass Philippe Driss sogleich als seinen Pfleger einstellt.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/COiqxqkm-Ow" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><strong>In unserer Zeit von (teilweise absurd übertriebener) political correctness</strong> ist es höchst wohltuend, dass hier in einem Film auch mal hemmungslos über eine Behinderung Witze gerissen werden. Und genau das ist es ja auch, was Philippe an Driss so schätzt. Dadurch, dass dieser Philippes Tetraplegie mit solch unbekümmerter Neugier gegenübertritt, diese unverfroren kommentiert und gar Zoten reiss, zeigt er Philippe ja auch, dass er ihn als vollwertigen Menschen wahr- und ernstnimmt. Eine herzerwärmende Freundschaft wird einem da auf der Leinwand gezeigt, die im realen Leben offenbar bis heute gehalten hat. Frau Feuz kann sich der allgemeinen Euphorie um «Intouchables» also nur anschliessen und den Film mit ruhigem Gewissen wärmstens weiterempfehlen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>«Super»-Filme</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 05:12:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt Sartorius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film & Fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Was macht eigentlich das Genre des Superhelden-Films? Nun, dieses schwächelt. Besser: Es zeigt Schwächlinge und scheue Buben ohne übersinnliche Kräfte, die sich doch einmal stark und super fühlen möchten und sich deshalb ein närrisches Kostüm überziehen. Sehr gut gefallen hat mir da der Film «Kick-Ass», den ich nach dem verpassten Kino-Termin nun doch noch gesehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was macht eigentlich das Genre des Superhelden-Films?</strong> Nun, dieses schwächelt. Besser: Es zeigt Schwächlinge und scheue Buben ohne übersinnliche Kräfte, die sich doch einmal stark und super fühlen möchten und sich deshalb ein närrisches Kostüm überziehen. </p>
<p><strong>Sehr gut gefallen</strong> hat mir da der Film <a href="http://www.youtube.com/watch?v=r-RPpWCUc-g" target="_blank"><b>«Kick-Ass»,</b></a> den ich nach dem verpassten Kino-Termin nun doch noch gesehen habe. Lustig zuerst, zieht «Kick-Ass» Richtung «Kill-Bill»-Rache-Fantasien, und vergisst nur haarscharf nicht, dass er eigentlich ein lieber Film ist, der mit popkulturellen Anspielungen kaum geizt und nebenbei den Sparks-Song <a href="http://www.youtube.com/watch?v=QAzESJ62irI" target="_blank"><b>«This Town Ain&#8217;t Big Enough for Both of Us»</b> </a>superb einsetzt. Hier gab es denn auch zahlreiche Parallelen zum tollen Michel Gondry-3D-Machwerk <strong>«Green Hornet»</strong> zu entdecken, denn in diesen Superhelden-Abenteuer nimmt das Cruisen in tollen Schlitten einen nicht geringen Anteil ein.</p>
<p><a href="http://newsnetz-blog.ch/kulturstattbern/files/2012/01/bub.jpg"><img src="http://newsnetz-blog.ch/kulturstattbern/files/2012/01/bub-300x200.jpg" alt="" title="Der Bub, der einst den John Lennon spielte, bevor er ins Superhelden-Kostüm schlüpft" width="300" height="200" class="aligncenter size-medium wp-image-22192" /></a> </p>
<p><strong>Überaus ärgerlich </strong>empfand ich dann den Film, der da heisst <a href="http://www.youtube.com/watch?v=eL57ncw2jr8" target="_blank"><b>«Super»,</b> </a>und der verspricht, «besser als Kick-Ass» zu sein. Nun, das ist er überhaupt nicht. Eher ist es der Versuch, alles richtig auf Independent-Kino zu machen, und dabei so ziemlich alles falsch macht. Freikirchliche Tendenzen, schlechter Soundtrack, komisches Drama, gewollte Handkamera, kurz: Bei der Sichtung des Films wusste ich, wieso dieser Streifen nie in die hiesigen Kinos gekommen ist und schaltete unverzüglich um.</p>
<p>Und zwar zu den ewigen Buben von <a href="http://www.youtube.com/watch?v=MNpoTxeydiY" target="_blank"><b>«Superbad»:</b></a> Hier hat es zwar keine Superhelden mehr, aber minderjährige Teenager mit «Girl Troubles», die zwar Autofahren können, aber noch keinen Alkohol kaufen dürfen. Grossartiger Schwachsinn ist das natürlich, aber ein grossartiger und schlussendlich rührender Spass auch.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Weltuntergang mit den Aeronauten</title>
		<link>http://newsnetz-blog.ch/kulturstattbern/blog/2012/01/30/weltuntergang-mit-den-aeronauten/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 11:20:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gisela Feuz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film & Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Rock & Pop]]></category>

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		<description><![CDATA[20 Kerzen auf der Geburtstags-Torte können die Aeronauten dieses Jahr auspusten. Wer die Schaffhauser-Truppe nicht kennt, hat ja wohl so richtig überhaupt keine Ahnung von guter Schweizer Musik dem kann man nur schwer beschreiben, was den Charme dieser Mannen ausmacht, zumal sich deren Musik nicht recht in eine Stilschublade packen lassen will. Lüpfiger Pop gehört [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>20 Kerzen auf der Geburtstags-Torte können die <a href="http://aeronauten.ch/" target="_blank">Aeronauten</a> dieses Jahr auspusten.</strong> Wer die Schaffhauser-Truppe nicht kennt, <del>hat ja wohl so richtig überhaupt keine Ahnung von guter Schweizer Musik</del> dem kann man nur schwer beschreiben, was den Charme dieser Mannen ausmacht, zumal sich deren Musik nicht recht in eine Stilschublade packen lassen will. Lüpfiger Pop gehört nämlich genau so in das Repertoire der Aeronauten wie Punk und zwischendurch wird auch mal ein Abstecher in den Swing, eine Country-Parodie oder in die New Wave-Ecke gewagt.</p>
<p><strong>Ein weiteres Wahrzeichen, nebst dem Stilmix, sind die deutschen Texte</strong> von Sänger Olifr Maurmann (einigen wohl auch als <a href="http://www.myspace.com/guzmusik" target="_blank"><strong>Guz</strong></a> bekannt), der seine manchmal charmant banalen, manchmal bizarren Alltagsbeobachtungen auf herrlich unaufgeregte und lakonische Art zum Besten gibt.</p>
<p><strong>Lakonisch kann ja nun der Herr <a href="http://www.kulturagenda.be/admin/dbproxy.php?table=rubric_article&amp;column=image&amp;id=30" target="_blank">Matto Kämpf</a> auch gut,</strong> das wissen wir nicht erst seit seinen <a href="http://newsnetz-blog.ch/kulturstattbern/blog/2011/10/28/matto-kampf-tiergeschichten-2/" target="_blank"><strong>Tiergeschichten,</strong></a> und drum passt das ganz wunderbar, dass er den Herren Aeronauten zum Geburtstag ein Video gebastelt hat. Passend zum angekündigten Weltuntergang wird hier das Ende von allem vorausgesagt, wobei als Steckenpferd offenbar eine überdimensionierte Weisswurst mit Lametta hinhalten muss und die Schutzanzug-Tanzchoreographie an Dynamik kaum zu überbieten ist.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/yp7RvzR1R8I" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Das Resultat der Aeronauten-Kämpf Kooperation kann wohl durchaus als <strong>ironischer Kommentar auf die 21.12.2012-Hysterie</strong> verstanden werden und dass die ganze Weltuntergangssuppe dann vielleicht doch nicht so heiss gelöffelt wird, wie sie gekocht wurde. Und falls doch: Soll sie doch untergehen, die doofe Welt. Hauptsache die Schreiberin darf vorher ein Mal mit dieser Lametta-Weisswurst ausreiten.</p>
<p><em><a href="http://aeronauten.ch/" target="_blank">Die Aeronauten</a> spielen diesen Freitag 3. Februar im <a href="http://www.mokka.ch/" target="_blank">Mokka Thun</a> und am 8. März im <a href="http://roessli.be/" target="_blank">Rössli </a>der Reitschule.</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Formfetischismus</title>
		<link>http://newsnetz-blog.ch/kulturstattbern/blog/2012/01/29/formfetischismus/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 09:11:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruth Kofmel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film & Fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich muss mich wohl dazu bekennen «Formfetischistin»  (e.c. palermo) zu sein und wir verkommen hier noch zu einem Kino-Blog &#8211; aber donnernochmal schon wieder so ein umwerfender Film. Diesmal romantisch, nostalgisch, musikalisch und was weiss ich noch alles. Herr Fischer, Sie wollten doch mehr dazu erzählen? Bis dahin auf jeden Fall ein guter Plan für regnerische Sonntage. Wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Ich muss mich wohl dazu bekennen<a href="http://newsnetz-blog.ch/kulturstattbern/blog/2012/01/24/coolster-kitsch/#comment-22186" target="_blank"> «Formfetischistin» </a> (e.c. palermo) zu sein und wir verkommen hier noch zu einem Kino-Blog &#8211; aber donnernochmal schon wieder so ein umwerfender Film.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://newsnetz-blog.ch/kulturstattbern/files/2012/01/theartist1_article.jpg"><img class="size-full wp-image-22162 aligncenter" title="the artist" src="http://newsnetz-blog.ch/kulturstattbern/files/2012/01/theartist1_article.jpg" alt="" width="590" height="343" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Diesmal romantisch, nostalgisch, musikalisch und was weiss ich noch alles. Herr Fischer, Sie wollten doch mehr dazu erzählen?</p>
<p style="text-align: left;">Bis dahin auf jeden Fall ein guter Plan für regnerische Sonntage.</p>
<p><strong>Wir schalten kurz nach Neapel, für eine Zweitmeinung:</strong><br />
<span id="more-22161"></span>Besten Dank für die Vorlage, Frau Kofmel, da muss ich natürlich rasch ergänzen. Also, kurz und gut ist das schon ein ziemlich hanebüchener Film. Natürlich sehr schön gemacht, mit viel Sinn für Atmosphäre und Timing. Und auch hübsch allegorisch, gewissermassen eine Medienkritik ins Gestern gespiegelt: Warum glauben wir eigentlich, der Stummfilm sei ganz zurecht hinweggefegt worden von den neuen Möglichkeiten der Technik? Schauen wir nicht gerade mit Genuss so einen an (der uns notabene eben diese Geschichte erzählt &#8211; rhizomatisches Kino, für die Theorieversessenen)?</p>
<p>Aber die Geschichte, von all den Formspielereien abgesehen? Die war dann schon ziemlich simpel gedrechselt, für meinen Geschmack. Eine Liebesgeschichte, die über simple Rollenbilder hinaus will, aber sich am Schluss dann doch heillos eben in diesen verfängt. Und dann den Ausweg eigentlich nur noch in die Schnulze findet. Und dazu unverbrämte Nostalgie à gogo &#8211; video killed the radio star&#8230;</p>
<p><strong>Zugegeben, man braucht das alles nicht so eng zu sehen</strong> &#8211; man kann auch einfach einen herzigen, möchte ich jetzt mal sagen, und (zumindest formal, darauf wird man sich einigen können &#8211; zudem wird gepafft, was das Zeug hält) ganz und gar nicht hollywoodschen Film geniessen. Für einen Regensonntag durchaus keine schlechte Wahl.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Pixel-Bitznen mit EFENTWELL!</title>
		<link>http://newsnetz-blog.ch/kulturstattbern/blog/2012/01/26/pixel-bitznen-mit-efentwell/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 04:02:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gisela Feuz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film & Fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Falls Sie das Monatsprogramm des ISC-Clubs schon einmal eingehend studiert haben, ist Ihnen vielleicht der seltsam verpixelte Bitz in der oberen rechten Ecke aufgefallen. Dieses Ding nenne sich QR-Code und sei ganz doll am Kommen, hat man(n) der Schreiberin gestern beigebracht. Funktionieren tut das folgendermassen: BesitzerInnen von Smartphones können den Pixel-Bitz mit ihren Geräten fotografieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://newsnetz-blog.ch/kulturstattbern/files/2012/01/qrcode.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-22124" title="qrcode" src="http://newsnetz-blog.ch/kulturstattbern/files/2012/01/qrcode.jpg" alt="" width="221" height="219" /></a>Falls Sie das Monatsprogramm des <a href="http://www.isc-club.ch/programm" target="_blank">ISC-Clubs</a> schon einmal eingehend studiert haben,</strong> ist Ihnen vielleicht der seltsam verpixelte Bitz in der oberen rechten Ecke aufgefallen. Dieses Ding nenne sich QR-Code und sei ganz doll am Kommen, hat man(n) der Schreiberin gestern beigebracht. Funktionieren tut das folgendermassen: BesitzerInnen von Smartphones können den Pixel-Bitz mit ihren Geräten fotografieren und gelangen dank entsprechender App direkt auf eine verlinkte Internetseite. Chic, nicht?</p>
<p><strong>Diese Pixel-Bitz-Funktion machen sich auch die Herren von <a href="http://efentwell.ch/" target="_blank">EFENTWELL!</a> zu Nutze.</strong> Zusätzlich zum normalen ISC-Monatsplakat stellen die beiden nämlich immer auch einen kurzen Film her, der das Thema des Plakats weiterführt und den man sich eben ansehen kann, wenn man ein Smartphone besitzt und den Pixel-Bitz fotografiert.</p>
<p>Es gehe ihnen in ihren Kurzfilmen vor allem darum, Stimmungen zu transportieren und dass die Filmlis alle in Bisschen düster rausgekommen seien, habe wohl mit ihren persönlichen Präferenzen zu tun. <strong>«So chli David Lynch mit Ougezwinkere, haut»</strong>, bringt es einer der Herren EFENTWELL! auf den Punkt.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/37-9u2iori8" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><strong>Tatsächlich wurde da quer durch alle Genres gefilmt,</strong> Weltuntergangsstimmung, <strong><a href="http://youtu.be/p1A3RqNTJxw" target="_blank">Astronautenausflüge</a></strong> und verschwommene <strong><a href="http://youtu.be/AKu1V_iwIgI" target="_blank">Gasmasken-Abchäpslereien</a></strong> werden zelebriert oder auch mal ein Ausflug in ein <strong><a href="http://youtu.be/QhdmsGZmt4E" target="_blank">Film-Noir-Detektivbüro</a></strong> unternomment. Als verbindendes Element taucht früher oder später immer ein rotes Dreieck auf, welches ja dann wiederum auf das ISC-Logo verweist.</p>
<p><strong>Zwischen zwei bis vier Tagen</strong> würden sie jeweils für ein solches Filmli aufwenden und verdienen, tja, verdienen täte man ja nun nicht wirklich daran. Das haben wir doch <strong><a href="http://newsnetz-blog.ch/kulturstattbern/blog/2012/01/05/aastrangend/" target="_blank">kürzlich schon mal gehört.</a></strong> Die armen Videöler!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Coolster Kitsch</title>
		<link>http://newsnetz-blog.ch/kulturstattbern/blog/2012/01/24/coolster-kitsch/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 11:14:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruth Kofmel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film & Fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Braucht es für einen Western eigentlich Pferde, oder reichen Pferdestärken? Wenn ja, ist «Drive», das Meisterwerk des Dänischen Regisseurs Nicolas Winding Refn, sehr wahrscheinlich ein Western. Der einsame, wortkarge Held wurde jedenfalls seit langem nicht mehr so brilliant inszeniert. Stilsicher, in besticktem Seidenblouson und Rennfahrerhandschuhen aus feinstem Kalbsleder, fährt der Driver mit einer unvergleichlichen Geschmeidigkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Braucht es für einen Western eigentlich Pferde, oder reichen Pferdestärken?</strong> Wenn ja, ist <a href="http://www.youtube.com/watch?v=sY1TLgqfjvw" target="_blank"><strong>«Drive»</strong>, </a>das Meisterwerk des Dänischen Regisseurs Nicolas Winding Refn, sehr wahrscheinlich ein Western. <strong>Der einsame, wortkarge Held</strong> wurde jedenfalls seit langem nicht mehr so brilliant inszeniert.</p>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://newsnetz-blog.ch/kulturstattbern/files/2012/01/topelement.jpg"><img class="size-full wp-image-22083 aligncenter" title="Drive" src="http://newsnetz-blog.ch/kulturstattbern/files/2012/01/topelement.jpg" alt="" width="448" height="252" /></a></strong><strong></strong></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;"><strong>Stilsicher,</strong> in besticktem Seidenblouson und Rennfahrerhandschuhen aus feinstem Kalbsleder, fährt der Driver mit einer unvergleichlichen Geschmeidigkeit durch die Strassen von Los Angeles. Er zeigt seinen weichen Kern bei der rehäugigen Nachbarin, verstrickt sich wegen ihr in düsteren Machenschaften, die in höchst brutalem Gemetzel münden. Akustisch äusserst beeindruckend, sind diese Szenen nur sehr nervenstarken Menschen empfohlen. Da der Regisseur kein fieser Kerl ist, ist glücklicherweise jeweils unschwer zu erkennen, wann man sich erneut hinter dem Winterschal oder Nachbarn in Sicherheit bringen sollte.</p>
<p><strong>«Drive» ist einer dieser seltenen Filme,</strong> die als Buben- und als Mädchenfilm funktionieren. Er ist eine Art «Dirty Dancing» meets «Dirty Harry». Er huldigt unseren Teenager-Idolen, ist aber gleichzeitig in der nüchternen Gegenwart angekommen. Er überzeichnet gnadenlos, bedient sich ungeniert an allen möglichen Klischees und ist doch realitätsnaher, als manches, was wir in der Tagespresse serviert bekommen.</p>
<p><strong>«Drive» ist ein sehr, sehr empfehlenswerter Film.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Im Wald mit den Kummerbuben</title>
		<link>http://newsnetz-blog.ch/kulturstattbern/blog/2012/01/17/im-wald-mit-den-kummerbuben/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 04:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gisela Feuz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film & Fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[«Isch sicher feik (Engl. fake = Fälschung), so lang wie dä schiffet!», so der Kommentar eines Stehpinkel-Fachmannes, an den sich die Schreiberin vertrauensvoll wandte, da sie sich in diesem Gebiet ja eher weniger auskennt. Es sei also gar nicht so einfach gewesen, bis man etwas gefunden habe, das ungefähr die Farbe von Urin habe, bestätigt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>«Isch sicher feik (Engl. fake = Fälschung), so lang wie dä schiffet!»,</strong> so der Kommentar eines Stehpinkel-Fachmannes, an den sich die Schreiberin vertrauensvoll wandte, da sie sich in diesem Gebiet ja eher weniger auskennt. Es sei also gar nicht so einfach gewesen, bis man etwas gefunden habe, das ungefähr die Farbe von Urin habe, bestätigt Herr <strong><a href="http://roja-films.com/" target="_blank">Roja-Films</a></strong> denn auch den Verdacht, dass im neuen von ihm produzierten Video der Herren <strong><a href="http://www.kummerbuben.com/" target="_blank">Kummerbuben</a></strong> nicht alles mit rechten Dingen zugeht.</p>
<p><strong>Eine höchst vergnügliche Angelegenheit</strong> ist es geworden, dieses Video zu «Wild im Härz», der Vorabsingle zum Album, welches in Bälde erscheinen soll. Man schaut gerne zu, was die Mannen denn da so alles treiben in ihrer Stube im Bremgartenwald und da vieles gleichzeitig passiert, macht man das gerne auch mehrmals, schon nur um herauszufinden, was Herr Jäggi denn da genau in die Baumrinde schnitzt und ob Herr Higi das Bier auch trinkt, welches er aus dem Kühlschrank grübelt.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/C7A51nVPrPo" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><strong>In der ganzen Choreographie gefallen vor allem auch die nonchalanten Tanzeinlagen</strong> der Kummerbuben und da schaut man dann auch grosszügig darüber hinweg, dass der Herr Stehpinkler weder spült noch sich die Hände wäscht. Der Grüsel der.<br />
_______<br />
<small>Die <a href="http://www.kummerbuben.com/" target="_blank">Kummerbuben</a> laden am Freitag 2. März zur Taufe der neuen Platte «Weidwund» im <a href="http://www.dachstock.ch/" target="_blank">Dachstock. </a></small></p>
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		<title>Leiden und Leidenschaften</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 11:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruth Kofmel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film & Fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Menschen, die sind von Haus aus besonders. Sie bemühen sich nicht darum, speziell zu sein oder Spezielles zu tun, sondern dieses spezielle Sein und Tun ergibt sich vielmehr aus ihrer Persönlichkeit. Mike Reber ist eine solche Person.  Er ist  Schauspieler, Geräuschesammler und Musiker, versierter Handwerker, zuverlässiger Hauswart, Horter obskurer Objekte, Liebhaber von Musik und Literatur, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es gibt Menschen, die sind von Haus aus besonders.</strong> Sie bemühen sich nicht darum, speziell zu sein oder Spezielles zu tun, sondern dieses spezielle Sein und Tun ergibt sich vielmehr aus ihrer Persönlichkeit.</p>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://newsnetz-blog.ch/kulturstattbern/files/2012/01/IMG_0503.jpg"><img class="size-large wp-image-21941 aligncenter" style="border-style: initial; border-color: initial; border-width: 0px;" title="Mike Reber" src="http://newsnetz-blog.ch/kulturstattbern/files/2012/01/IMG_0503-1024x764.jpg" alt="" width="405" height="303" /></a></strong></p>
<p><strong>Mike Reber ist eine solche Person.</strong>  Er ist  <a href="http://popeyetheater.ch/d/HOME.htm" target="_blank">Schauspieler</a>, <a href="http://www.derbund.ch/news/ticker/Die-RadikalMeditation/story/17636137" target="_blank">Geräuschesammler</a> und <a href="http://www.discogs.com/artist/Herpes+Ö+Deluxe" target="_blank">Musiker</a>, versierter Handwerker, zuverlässiger Hauswart, Horter obskurer Objekte, Liebhaber von Musik und Literatur, Beizenregulär – es gibt sicherlich noch mehr. Er ist aber auch ein trauriger Mensch und einer, dem das Schicksal offenbar gerne besonders happige Brocken vor die Füsse wirft, an denen manch ein anderer längst zerbrochen wäre.</p>
<p><strong>Von seinen Leidenswegen und Leidenschaften</strong> erzählt er und seine Freunde im Film <strong>«M.R. Nachts träumte er von enormen Lärm»</strong> der jungen Filmemacherin <strong>Lisa Gertsch.</strong> Der Film fesselt durch seine Hauptfigur, durch die lakonische und offene Art, wie Mike Reber aus seinem Leben erzählt. Er beschönigt nichts und dramatisiert nichts, es ist halt einfach so &#8211; er ist also ausserdem noch ein guter Erzähler.</p>
<p><strong>Man wünscht sich,</strong> dass er seinen Plan, Bern definitiv den Rücken zu kehren, in eine ausgedehnte Reise umwandelt um nach seiner Rückkehr glücklicher zwar, aber gerne noch den dunkleren Seiten zugetan, wieder in den Gassen und Häusern anzutreffen ist – Bern würde ohne ihn an Charme verlieren.</p>
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		<title>Geschichten vom Musikbusiness</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 10:22:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roland Fischer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elektronisches]]></category>
		<category><![CDATA[Film & Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Hip & Hop]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Platte sei immer noch etwas vom besten in Sachen Balkan-Elektronik, meinte Bee-Flat-Veranstalter Christian Krebs gestern am Norient nach dem Film über das Shukar Collective &#8211; «aber das Konzert&#8230;». Vor vier Jahren war die Combo in der Turnhalle zu Gast &#8211; es war, sagen wir mal, nicht gerade ein Highlight in der Bee-Flat-Konzerthistorie. Warum das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Platte sei immer noch etwas vom besten</strong> in Sachen Balkan-Elektronik, meinte Bee-Flat-Veranstalter Christian Krebs gestern am <strong><a href="http://norient.com/productions/events/3-norient-musikfilm-festival/#4" target="_blank">Norient</a></strong> nach dem Film über das <strong>Shukar Collective</strong> &#8211; «aber das <strong><a href="http://www.bee-flat.ch/archiv/289/" target="_blank">Konzert</a></strong>&#8230;». Vor vier Jahren war die Combo in der Turnhalle zu Gast &#8211; es war, sagen wir mal, nicht gerade ein Highlight in der Bee-Flat-Konzerthistorie. Warum das nicht funktioniert hat &#8211; warum es nicht hat funktionieren können -, dafür lieferte das Norient gestern eine filmisch bündige Erklärung.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/2h0Id-1SyxI" frameborder="0" width="640" height="480"></iframe></p>
<p><strong>Zwei Welten kamen da zusammen,</strong> die herzlich wenig miteinander zu tun haben: Hier die Soundtüftler hinter den Computern, musikalische Einzelkämpfer im Wesentlichen, die Teamarbeit ganz prinzipiell eher als anstrengend empfinden. Und da die unbändige Spielfreude der Romamusiker, die sich eigentlich erst richtig in der Gruppe entzündet. Wie daran (und am Geld, natürlich) ein sehr vielversprechendes musikalisches Projekt zerbricht, das zeichnet <strong>«The Shukar Collective Project»</strong> auf ungeschminkte und oft auch herrlich komische Weise nach.</p>
<p><strong>Später im Programm gab&#8217;s dann noch Einblicke</strong> in ganz andere Musikbusiness-Logiken. Der in Beirut lebende Filmer und Hip-Hop-Experte Jackson Allers brachte <strong><a href="http://norient.com/productions/events/3-norient-musikfilm-festival/#5" target="_blank">zwei kurze Filme</a></strong> mit, die, obwohl kaum zwei Jahre alt, schon ein wenig von gestern waren. Denn was Allers danach über die Hip-Hop-Kultur in den neuen arabischen Demokratien zu erzählen hatte, liess noch eine andere kulturelle Revolution erahnen: Ohne jede Business-Struktur sei der arabische Hip-Hop dabei zu explodieren, mit den neuen Medien und der Öffnung des Internets fände die zuvor nur im Untergrund agierende Musikszene nun plötzlich eine grosse Verbreitung. Der Hip-Hop verspricht also (einmal mehr) zu so etwas wie der wütend-hoffnungsvollen Stimme der Jungen zu werden.</p>
<p>_________________<br />
<small>Erfreulich: Das Norient war komplett ausverkauft gestern. Für alle Enttäuschten, die sich gern <strong><a href="http://norient.com/productions/events/3-norient-musikfilm-festival/#3" target="_blank">«Polyphonia – Albaniens vergessene Stimmen»</a></strong> angesehen hätten: Heute um 16 Uhr gibt es ein Zusatzscreening.</small></p>
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