Kurz vor seinem 75. Geburtstag zieht Peter Bichsel nach Paris – zumindest im Kino. Der Film «Zimmer 202» begleitet den Mann mit dem «nasal-melodiösen Sprechgesang» in die Stadt, die der Schriftsteller noch nie zuvor besucht hat. Weit kommt Bichsel auf seiner Reise mit dem Regisseur Eric Bergkraut allerdings nicht. Denn die Endstation ist ein Zimmer im Bahnhof-Hotel «Gare de l’ Est».
«Zimmer 202» zeichnet diese Reise nach und bringt Archivbilder, einen Soundtrack von Sophie Hunger – und natürlich Bichsels nasal-melodiösen Sprechgesang, «der immer wieder dankbar von Satirikern parodiert» worden ist.
Für die Vorpremiere des Films verlosen wir 10×2 Tickets. Die Vorführung findet am Mittwoch, 17. März im Kino Movie statt – in Anwesenheit von Peter Bichsel und des Regisseurs. Moderiert wird der Abend von «Bund»-Redaktor Alexander Sury. Beginn ist 19.00 Uhr.
Tragen Sie sich in diesem Formular ein, Teilnahmeschluss ist am Montag um zwölf Uhr Mittags. Viel Erfolg.
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«Zimmer 202» ist ab dem 25. März regulär im Kino zu sehen – und also einen Tag nach seinem 75. Geburtstag. Zum DRS2-«Hörpunkt» geht es hier lang.






Und der Sender passt: Wenn man bedenkt, was diesbezüglich sonst so aus Amerika kommt, ist «In Treatment» einigermassen radikale Fernsehuntehaltung – zumindest formal. Schon das Thema: Es geht um Therapiesitzungen – dementsprechend wird viel geredet (tatsächlich passiert sonst, abgesehen von beredtem Schweigen, so gut wie gar nichts). So reduziert hat man schon lang nicht mehr ferngesehen: Pro Folge eine Sitzung, ein langes Gespräch, die Kamera bleibt immer im selben Raum. Keine Rückblenden, kein Kopfkino, die Geschichten werden ganz einfach und altmodisch erzählt – wenn auch meist widerstrebend, stockend; darin liegt wohl auch ein Reiz der Serie.





