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Archiv für die Kategorie „Film & Fotografie“

Intouchables – herrlich unkorrekt

Gisela Feuz am Freitag den 3. Februar 2012 um 05:03 Uhr

Wissen Sie, warum Stevie Wonder so gerne Mohnbrötchen isst zum Frühstück?
Weil immer so lustige Geschichten drauf stehen.

Haben Sie gelacht oder finden Sie, das gehe ja wohl gar nicht, denn über Behinderte mache man keine Witze? Falls Sie zur zweiten Sorte Mensch gehören, dann gehen Sie sich «Intouchables», die neue französische Komödie von Olivier Nakache und Eric Toledano, besser nicht anschauen, denn darin wird ein Witz nach dem anderen über einen Tetraplegiker gerissen und das ist wunderbar und zum Brüllen komisch. Aber lassen Sie mich erklären.

Ein höchst ungleiches Gespann wird in «Intouchables» vorgestellt, der übrigens auf einer wahren Begebenheit beruht. Da ist zum einen der vermögende und gebildete Tetraplegiker Philippe, der gerne liest, klassische Musik hört, in die Oper geht und schwülstige Liebesbriefe an eine Unbekannte verfassen lässt. Zum anderen ist da der kräftig gebaute Afroamerikanerfranzose Driss, der gerade 6 Monate im Knast abgesessen hat, aus ärmlichen Verhältnissen stammt, zu Hause rausgeworfen wurde und nun Unterschriften sammelt, damit er Arbeitslosengeld ausbezahlt bekommt. Philippe ist dermassen angetan von Driss’ frecher Klappe, seinen Sprüchen und von der Tatsache, dass er sich von Philippes Behinderung offenbar keinesfalls beeindrucken lässt, dass Philippe Driss sogleich als seinen Pfleger einstellt.

In unserer Zeit von (teilweise absurd übertriebener) political correctness ist es höchst wohltuend, dass hier in einem Film auch mal hemmungslos über eine Behinderung Witze gerissen werden. Und genau das ist es ja auch, was Philippe an Driss so schätzt. Dadurch, dass dieser Philippes Tetraplegie mit solch unbekümmerter Neugier gegenübertritt, diese unverfroren kommentiert und gar Zoten reiss, zeigt er Philippe ja auch, dass er ihn als vollwertigen Menschen wahr- und ernstnimmt. Eine herzerwärmende Freundschaft wird einem da auf der Leinwand gezeigt, die im realen Leben offenbar bis heute gehalten hat. Frau Feuz kann sich der allgemeinen Euphorie um «Intouchables» also nur anschliessen und den Film mit ruhigem Gewissen wärmstens weiterempfehlen.

«Super»-Filme

Benedikt Sartorius am Dienstag den 31. Januar 2012 um 06:12 Uhr

Was macht eigentlich das Genre des Superhelden-Films? Nun, dieses schwächelt. Besser: Es zeigt Schwächlinge und scheue Buben ohne übersinnliche Kräfte, die sich doch einmal stark und super fühlen möchten und sich deshalb ein närrisches Kostüm überziehen.

Sehr gut gefallen hat mir da der Film «Kick-Ass», den ich nach dem verpassten Kino-Termin nun doch noch gesehen habe. Lustig zuerst, zieht «Kick-Ass» Richtung «Kill-Bill»-Rache-Fantasien, und vergisst nur haarscharf nicht, dass er eigentlich ein lieber Film ist, der mit popkulturellen Anspielungen kaum geizt und nebenbei den Sparks-Song «This Town Ain’t Big Enough for Both of Us» superb einsetzt. Hier gab es denn auch zahlreiche Parallelen zum tollen Michel Gondry-3D-Machwerk «Green Hornet» zu entdecken, denn in diesen Superhelden-Abenteuer nimmt das Cruisen in tollen Schlitten einen nicht geringen Anteil ein.

Überaus ärgerlich empfand ich dann den Film, der da heisst «Super», und der verspricht, «besser als Kick-Ass» zu sein. Nun, das ist er überhaupt nicht. Eher ist es der Versuch, alles richtig auf Independent-Kino zu machen, und dabei so ziemlich alles falsch macht. Freikirchliche Tendenzen, schlechter Soundtrack, komisches Drama, gewollte Handkamera, kurz: Bei der Sichtung des Films wusste ich, wieso dieser Streifen nie in die hiesigen Kinos gekommen ist und schaltete unverzüglich um.

Und zwar zu den ewigen Buben von «Superbad»: Hier hat es zwar keine Superhelden mehr, aber minderjährige Teenager mit «Girl Troubles», die zwar Autofahren können, aber noch keinen Alkohol kaufen dürfen. Grossartiger Schwachsinn ist das natürlich, aber ein grossartiger und schlussendlich rührender Spass auch.

Weltuntergang mit den Aeronauten

Gisela Feuz am Montag den 30. Januar 2012 um 12:20 Uhr

20 Kerzen auf der Geburtstags-Torte können die Aeronauten dieses Jahr auspusten. Wer die Schaffhauser-Truppe nicht kennt, hat ja wohl so richtig überhaupt keine Ahnung von guter Schweizer Musik dem kann man nur schwer beschreiben, was den Charme dieser Mannen ausmacht, zumal sich deren Musik nicht recht in eine Stilschublade packen lassen will. Lüpfiger Pop gehört nämlich genau so in das Repertoire der Aeronauten wie Punk und zwischendurch wird auch mal ein Abstecher in den Swing, eine Country-Parodie oder in die New Wave-Ecke gewagt.

Ein weiteres Wahrzeichen, nebst dem Stilmix, sind die deutschen Texte von Sänger Olifr Maurmann (einigen wohl auch als Guz bekannt), der seine manchmal charmant banalen, manchmal bizarren Alltagsbeobachtungen auf herrlich unaufgeregte und lakonische Art zum Besten gibt.

Lakonisch kann ja nun der Herr Matto Kämpf auch gut, das wissen wir nicht erst seit seinen Tiergeschichten, und drum passt das ganz wunderbar, dass er den Herren Aeronauten zum Geburtstag ein Video gebastelt hat. Passend zum angekündigten Weltuntergang wird hier das Ende von allem vorausgesagt, wobei als Steckenpferd offenbar eine überdimensionierte Weisswurst mit Lametta hinhalten muss und die Schutzanzug-Tanzchoreographie an Dynamik kaum zu überbieten ist.

Das Resultat der Aeronauten-Kämpf Kooperation kann wohl durchaus als ironischer Kommentar auf die 21.12.2012-Hysterie verstanden werden und dass die ganze Weltuntergangssuppe dann vielleicht doch nicht so heiss gelöffelt wird, wie sie gekocht wurde. Und falls doch: Soll sie doch untergehen, die doofe Welt. Hauptsache die Schreiberin darf vorher ein Mal mit dieser Lametta-Weisswurst ausreiten.

Die Aeronauten spielen diesen Freitag 3. Februar im Mokka Thun und am 8. März im Rössli der Reitschule.

Formfetischismus

Ruth Kofmel am Sonntag den 29. Januar 2012 um 10:11 Uhr

Ich muss mich wohl dazu bekennen «Formfetischistin»  (e.c. palermo) zu sein und wir verkommen hier noch zu einem Kino-Blog – aber donnernochmal schon wieder so ein umwerfender Film.

Diesmal romantisch, nostalgisch, musikalisch und was weiss ich noch alles. Herr Fischer, Sie wollten doch mehr dazu erzählen?

Bis dahin auf jeden Fall ein guter Plan für regnerische Sonntage.

Wir schalten kurz nach Neapel, für eine Zweitmeinung:
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Pixel-Bitznen mit EFENTWELL!

Gisela Feuz am Donnerstag den 26. Januar 2012 um 05:02 Uhr

Falls Sie das Monatsprogramm des ISC-Clubs schon einmal eingehend studiert haben, ist Ihnen vielleicht der seltsam verpixelte Bitz in der oberen rechten Ecke aufgefallen. Dieses Ding nenne sich QR-Code und sei ganz doll am Kommen, hat man(n) der Schreiberin gestern beigebracht. Funktionieren tut das folgendermassen: BesitzerInnen von Smartphones können den Pixel-Bitz mit ihren Geräten fotografieren und gelangen dank entsprechender App direkt auf eine verlinkte Internetseite. Chic, nicht?

Diese Pixel-Bitz-Funktion machen sich auch die Herren von EFENTWELL! zu Nutze. Zusätzlich zum normalen ISC-Monatsplakat stellen die beiden nämlich immer auch einen kurzen Film her, der das Thema des Plakats weiterführt und den man sich eben ansehen kann, wenn man ein Smartphone besitzt und den Pixel-Bitz fotografiert.

Es gehe ihnen in ihren Kurzfilmen vor allem darum, Stimmungen zu transportieren und dass die Filmlis alle in Bisschen düster rausgekommen seien, habe wohl mit ihren persönlichen Präferenzen zu tun. «So chli David Lynch mit Ougezwinkere, haut», bringt es einer der Herren EFENTWELL! auf den Punkt.

Tatsächlich wurde da quer durch alle Genres gefilmt, Weltuntergangsstimmung, Astronautenausflüge und verschwommene Gasmasken-Abchäpslereien werden zelebriert oder auch mal ein Ausflug in ein Film-Noir-Detektivbüro unternomment. Als verbindendes Element taucht früher oder später immer ein rotes Dreieck auf, welches ja dann wiederum auf das ISC-Logo verweist.

Zwischen zwei bis vier Tagen würden sie jeweils für ein solches Filmli aufwenden und verdienen, tja, verdienen täte man ja nun nicht wirklich daran. Das haben wir doch kürzlich schon mal gehört. Die armen Videöler!

Coolster Kitsch

Ruth Kofmel am Dienstag den 24. Januar 2012 um 12:14 Uhr

Braucht es für einen Western eigentlich Pferde, oder reichen Pferdestärken? Wenn ja, ist «Drive», das Meisterwerk des Dänischen Regisseurs Nicolas Winding Refn, sehr wahrscheinlich ein Western. Der einsame, wortkarge Held wurde jedenfalls seit langem nicht mehr so brilliant inszeniert.

Stilsicher, in besticktem Seidenblouson und Rennfahrerhandschuhen aus feinstem Kalbsleder, fährt der Driver mit einer unvergleichlichen Geschmeidigkeit durch die Strassen von Los Angeles. Er zeigt seinen weichen Kern bei der rehäugigen Nachbarin, verstrickt sich wegen ihr in düsteren Machenschaften, die in höchst brutalem Gemetzel münden. Akustisch äusserst beeindruckend, sind diese Szenen nur sehr nervenstarken Menschen empfohlen. Da der Regisseur kein fieser Kerl ist, ist glücklicherweise jeweils unschwer zu erkennen, wann man sich erneut hinter dem Winterschal oder Nachbarn in Sicherheit bringen sollte.

«Drive» ist einer dieser seltenen Filme, die als Buben- und als Mädchenfilm funktionieren. Er ist eine Art «Dirty Dancing» meets «Dirty Harry». Er huldigt unseren Teenager-Idolen, ist aber gleichzeitig in der nüchternen Gegenwart angekommen. Er überzeichnet gnadenlos, bedient sich ungeniert an allen möglichen Klischees und ist doch realitätsnaher, als manches, was wir in der Tagespresse serviert bekommen.

«Drive» ist ein sehr, sehr empfehlenswerter Film.

Im Wald mit den Kummerbuben

Gisela Feuz am Dienstag den 17. Januar 2012 um 05:00 Uhr

«Isch sicher feik (Engl. fake = Fälschung), so lang wie dä schiffet!», so der Kommentar eines Stehpinkel-Fachmannes, an den sich die Schreiberin vertrauensvoll wandte, da sie sich in diesem Gebiet ja eher weniger auskennt. Es sei also gar nicht so einfach gewesen, bis man etwas gefunden habe, das ungefähr die Farbe von Urin habe, bestätigt Herr Roja-Films denn auch den Verdacht, dass im neuen von ihm produzierten Video der Herren Kummerbuben nicht alles mit rechten Dingen zugeht.

Eine höchst vergnügliche Angelegenheit ist es geworden, dieses Video zu «Wild im Härz», der Vorabsingle zum Album, welches in Bälde erscheinen soll. Man schaut gerne zu, was die Mannen denn da so alles treiben in ihrer Stube im Bremgartenwald und da vieles gleichzeitig passiert, macht man das gerne auch mehrmals, schon nur um herauszufinden, was Herr Jäggi denn da genau in die Baumrinde schnitzt und ob Herr Higi das Bier auch trinkt, welches er aus dem Kühlschrank grübelt.

In der ganzen Choreographie gefallen vor allem auch die nonchalanten Tanzeinlagen der Kummerbuben und da schaut man dann auch grosszügig darüber hinweg, dass der Herr Stehpinkler weder spült noch sich die Hände wäscht. Der Grüsel der.
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Die Kummerbuben laden am Freitag 2. März zur Taufe der neuen Platte «Weidwund» im Dachstock.

Leiden und Leidenschaften

Ruth Kofmel am Montag den 16. Januar 2012 um 12:00 Uhr

Es gibt Menschen, die sind von Haus aus besonders. Sie bemühen sich nicht darum, speziell zu sein oder Spezielles zu tun, sondern dieses spezielle Sein und Tun ergibt sich vielmehr aus ihrer Persönlichkeit.

Mike Reber ist eine solche Person.  Er ist  SchauspielerGeräuschesammler und Musiker, versierter Handwerker, zuverlässiger Hauswart, Horter obskurer Objekte, Liebhaber von Musik und Literatur, Beizenregulär – es gibt sicherlich noch mehr. Er ist aber auch ein trauriger Mensch und einer, dem das Schicksal offenbar gerne besonders happige Brocken vor die Füsse wirft, an denen manch ein anderer längst zerbrochen wäre.

Von seinen Leidenswegen und Leidenschaften erzählt er und seine Freunde im Film «M.R. Nachts träumte er von enormen Lärm» der jungen Filmemacherin Lisa Gertsch. Der Film fesselt durch seine Hauptfigur, durch die lakonische und offene Art, wie Mike Reber aus seinem Leben erzählt. Er beschönigt nichts und dramatisiert nichts, es ist halt einfach so – er ist also ausserdem noch ein guter Erzähler.

Man wünscht sich, dass er seinen Plan, Bern definitiv den Rücken zu kehren, in eine ausgedehnte Reise umwandelt um nach seiner Rückkehr glücklicher zwar, aber gerne noch den dunkleren Seiten zugetan, wieder in den Gassen und Häusern anzutreffen ist – Bern würde ohne ihn an Charme verlieren.

Geschichten vom Musikbusiness

Roland Fischer am Samstag den 14. Januar 2012 um 11:22 Uhr

Die Platte sei immer noch etwas vom besten in Sachen Balkan-Elektronik, meinte Bee-Flat-Veranstalter Christian Krebs gestern am Norient nach dem Film über das Shukar Collective – «aber das Konzert…». Vor vier Jahren war die Combo in der Turnhalle zu Gast – es war, sagen wir mal, nicht gerade ein Highlight in der Bee-Flat-Konzerthistorie. Warum das nicht funktioniert hat – warum es nicht hat funktionieren können -, dafür lieferte das Norient gestern eine filmisch bündige Erklärung.

Zwei Welten kamen da zusammen, die herzlich wenig miteinander zu tun haben: Hier die Soundtüftler hinter den Computern, musikalische Einzelkämpfer im Wesentlichen, die Teamarbeit ganz prinzipiell eher als anstrengend empfinden. Und da die unbändige Spielfreude der Romamusiker, die sich eigentlich erst richtig in der Gruppe entzündet. Wie daran (und am Geld, natürlich) ein sehr vielversprechendes musikalisches Projekt zerbricht, das zeichnet «The Shukar Collective Project» auf ungeschminkte und oft auch herrlich komische Weise nach.

Später im Programm gab’s dann noch Einblicke in ganz andere Musikbusiness-Logiken. Der in Beirut lebende Filmer und Hip-Hop-Experte Jackson Allers brachte zwei kurze Filme mit, die, obwohl kaum zwei Jahre alt, schon ein wenig von gestern waren. Denn was Allers danach über die Hip-Hop-Kultur in den neuen arabischen Demokratien zu erzählen hatte, liess noch eine andere kulturelle Revolution erahnen: Ohne jede Business-Struktur sei der arabische Hip-Hop dabei zu explodieren, mit den neuen Medien und der Öffnung des Internets fände die zuvor nur im Untergrund agierende Musikszene nun plötzlich eine grosse Verbreitung. Der Hip-Hop verspricht also (einmal mehr) zu so etwas wie der wütend-hoffnungsvollen Stimme der Jungen zu werden.

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Erfreulich: Das Norient war komplett ausverkauft gestern. Für alle Enttäuschten, die sich gern «Polyphonia – Albaniens vergessene Stimmen» angesehen hätten: Heute um 16 Uhr gibt es ein Zusatzscreening.

Zu Gast bei Wullschlegers

Roland Fischer am Donnerstag den 12. Januar 2012 um 10:42 Uhr

Für einmal bietet das Tojo-Theater nur einer Handvoll Besuchern Platz. In trauter Runde setzt man sich in eine Stube, die wohl für jede und jeden Anklänge an sattsam bekannte Interieurs bietet – die Stimmung schwankt einen Moment zwischen Beklemmung und Gemütlichkeit. Dann geht der Fernseher an, und Liselotte und Hansruedi Wullschleger, die Grosseltern der Regisseurin Sandra Forrer, beginnen ganz unbefangen zu erzählen.

Es ist aber nicht einfach eine gemütliche Plauderstunde, zu der uns Sandra Forrer und Sibylle Heiniger in «passing you» einladen. Die Enkelin hat allerlei ernste Fragen, es geht ums Älterwerden, um die Sorgen, aber auch die Freuden des Lebens jenseits der 80. Und natürlich ist der Gevatter auch immer mit von der Partie, fast meint man, die beiden müssten ihm Platz machen auf dem Sofa, so wie sie dasitzen. Aber soll er sich halt auch hinsetzen, es ist schon recht.

Und man sieht sich auch nicht einfach einen Dokfilm an, auch wenn das ganze Material des Abends auf Filmaufnahmen beruht. Auf verspielte Weise wird die ganze Stube in die Installation einbezogen, so dass das Spiel mit Nähe und Distanz nicht nur zeitlich (ist das Leben, von dem die Wullschlägers erzählen, uns sehr fremd oder doch sehr vertraut?), sondern auch räumlich funktioniert: Mal sind die beiden Protagonisten weit entfernte Fernsehfiguren, dann wieder sitzen sie mitten unter den Besuchern und plaudern entspannt wie Gastgeber, während das Essen aufgetischt wird.

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«passing you» läuft noch bis Sonntag, jeweils dreimal pro Abend.