
Nein, Michelle und Barak Obama waren gestern nicht anwesend an der Präsentation der neuen Spielzeit im Schlachthaus Theater. Ohnehin war der Anlass jetzt nicht in dem Sinne glamourös, aber sehr sympathisch und vor allem: Er machte grossen Appetit auf «Ein Stück vom Kuchen», so der Titel des Spielzeithefts.
Das Leitungsteam Maike Lex und Myriam Prongé präsentierten kleine Ausschnitte und Appetizers aus den kommenden Produktionen, in gewohnt charmanter Manier. Zu sehen gab es allerhand lustiges und im besten Sinne eigenwilliges.
Peng!Palast zeigte Narben und schlug sich, Vroom trugen Sturzhelme, schlugen sich jedoch grade nicht, das Collectif Barbare machte ein Beinballett um das Konterfei von Raphael Urweider herum und Eiger Mönch und Jungfrau erinnerten daran, wie grausamst «Hänsel und Gretel» ist.
Samuel Schwarz von 400asa liess uns eine provokante Videobotschaft zukommen, die verhinderte, dass der Anlass im allzu harmonischen Einverständnis versinkt. Anna-Lisa Ellend von Schauplatz International machte uns gwundrig auf ein Projekt mit Peiser-Figuren. Und Simon Hari sang uns ein wirklich wirklich herzergreifendes Lied aus dem Stück «Alice im Ungerland», nach dem fast gleichnamigen Märchen von Kämpf/Urweider/Lenz.
Am Ende gabs viele leckere Kuchen und Getränke. Und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass das Schlachthaus ein ganz eigenes und interessantes Profil erhalten wird in den nächsten Jahren.




Grosse Unterhaltung bot die
Später dann
Und auch dieses Jahr sind wieder einige lustige, einige poetische, einige interessante Portraits zusammengekommen, so zum Beispiel von Francois Loeb, Beat Frank, Emiliano Dudar, Henri Bienvenue, Roberto Russo, Urs Dickerhof, Peter Vollmer, Chantal Michel und Tobias Jundt alias Bonaparte, geschrieben von Francesco Micieli, Guy Krneta, Pedro Lenz, Christoph Simon, Raphael Urweider und meiner Wenigkeit. Sie werden in einer szenischen Lesung am Samstag beim Lischetti-Brunnen vorgestellt, ebenso einige der Portraits der letzten Ausgabe, wie etwa das absolut köstliche (und nicht zuletzt berührende) Portrait von Peter Bühler «Ross mit Brot», welches Ariane von Graffenried verfasst hat. Ross mit Brot ist Peter Bühlers Lieblingsgericht, dies und noch viel mehr erfahren wir darin.

Am 2. September präsentiert das 
