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Zweimal Samstag in der Woche

Von Christian Zellweger am Montag, den 18. März 2013, um 13:00 Uhr

Als «Hurrikan» wurde die Dame anderenorts schon bezeichnet, das Werk der Gruppe, welcher sie als schelmisch grinsender Derwisch vorsteht und -tanzt als «Guerilla-Elektro-Manifest».

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Es war zu erwarten, dass es bunt her- und zugehen würde, wenn die südafrikanisch-holländische Kooperation Skip&Die um die Frontfrau Catarina Aimée Dahms alias Cata Pirata die Bühne der Turnhalle entern würden.

Das Setting mit zwei Perkussionisten prominent am vorderen Bühnenrand machte klar, wohin die Reise gehen wird: Einmal um die Welt, streng südlich des Äquators, auf rollenden und hüpfenden und stolpernden Beats in die Townships Südafrikas, in die Favelas in Brasilien bis zu den «Jihad Romeos» nach Indien und zurück.

Weniger klar war, ob ein solcher Act auch an einem Sonntagabend funktionieren würde, doch die Bedenken im Vorfeld waren unnötig. Skip&Die boten nicht nur eine musikalische Weltreise, sondern nahmen das Publikum auch mit auf eine ganz kleine Zeitreise: Auf einmal fühlte sich der Sofa-Sonntagabend an, als wäre es erst Samstag und kein Montag in Sicht.

Verziehen seien darum der Band die etwas gar abenteurlich-hippen Hawaii-Outfits, dem bandeigenen Tontechniker der stellenweise schwammige Sound und Cata Pirata ihr bisweilen hart an der Grenze zum Prätentiösen «Lost-in-Music»-Tanzstil.

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