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Raum-Transformer am Werk (1)

Von GastblogggerIn am Donnerstag, den 8. Dezember 2011, um 14:27 Uhr

Wie sieht es im temporären Kunstraum an der Gutenbergstrasse 10a aus? Der Kunsthistoriker und «Transform»-Co-Initiator Franz Krähenbühl gibt im Kulturblog Ihres Vertrauens als Gastautor wöchentlich Einblicke in das Projekt.

Der erste Donnerstag der sieben Wochen dauernden Versuchsanordnung vom Kunstprojekt «Transform» blickt tief in die Struktur, das Skelett und die Gedärme der Räume an der Gutenbergstrasse 10a. Muriel Baumgartner überführt mit gezielten Interventionen architektonische Kaschierungen wie Deckenverkleidungen oder Spannteppiche. Versuchte dieser Raum zuvor eine künstliche Wohnlichkeit im Gewerberaum vorzutäuschen, wurde diese bewusst geopfert – ohne dabei die eigentümliche Stimmung des Raums preiszugeben.

Der Raum als System wird von Sandra Kühne durch ein vielverzweigtes, in den Raum verpflanztes Rohrgeflecht aufgezeigt. Von einer feinen Linie über ein unausweichliches Konglomerat aus Hahnen, Kupplungsstücken, Wasserleitungen führen die Rohrleitungen als organische Ordnung in den Untergrund.

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Jeweils am Donnerstag ist Transform-«Besuchstag» – von 18-22 Uhr.

1 Kommentar zu „Raum-Transformer am Werk (1)“

  1. [...] erste Künstlerinnen-Staffel rückte das Innenleben der Räume in den Vordergrund, währenddem Sophie Schmidt mit ihrer Arbeit [...]