Der heutige Beitrag geht um den Raum. Doch keine Angst, unsereiner hat hier keine eigene Tischkollektion für ein vermeintlich schöneres Wohnen zu bieten, bloss einige Vorschläge, welche (neue) Räumlichkeiten man erkunden kann:
– Seit einer Woche ist es definitiv: Das Lichtspiel zieht in die Räumlichkeiten der Schauspielschule in der früheren Ryff-Fabrik beim Marzili. Dort entsteht im März 2012 auch grad das Filmhaus Bern. Neben dem Lichtspiel, das das ganze Dachgeschoss belegt, werden die Büroräume unter Filmproduzenten aufgeteilt. Noch sind Arbeitsplätze frei: Bewerbungen können bis am 6. November eingeschickt werden. Mehr Infos gibts hier – und ganz nebenbei, freue ich mich sehr auf das Haus.
– «Impossible Spaces» heisst das zweite Album des Kanadiers Sandro Perri. Seinerzeit liess ich das Debüt ungehört liegen, doch ein Freund empfahl mir mit Nachdruck diesen Mann, der das Lied offen zusammenschmiedet und Kitsch und Arthur Russell und Experiment und Tropicalia zusammenbringt. Reinhören, unbedingt.
– Im November errichtet die Dampfzentrale bekanntlich wieder das Saint Ghetto. Man darf sich den Pass für das Musikfestival dank Auftretenden wie Ja, Panik, Anika oder Hauschka natürlich ungeschaut besorgen, man kann ihn aber auch mit dem «Bund» gewinnen. Zur Verlosung, die bis morgen dauert, gehts hierhin.
– St. Gallen hat das Palace, und Baden hat neuerdings das Royal: Eine Gruppe, unter ihnen der Musikjournalist Albert Kuhn, nutzt das ehemalige Kino als Konzert- und anderweitig nutzbaren Discosaal. Die Eröffnung letztes Wochenende scheint feuchtfröhlich gewesen zu sein. Wenn ich mich nicht täusche, steht in Bern auch so ein Raum seit nunmehr eineinhalb Jahren leer. Wieso ist hier keine Zwischennutzung möglich?







Schön aufgeräumt, Herr Sartorius, wünsche ebensolche Stimmung.
ein bisschen news gibt’s übrigens auch schon vom neuen kino kunstmuseum: derweil die raumfrage da noch sehr offen ist (man diskutiert ja schon seit einiger zeit einen umzug rüber in den progr), weiss man schon was zur programmation. der neue leiter thomas allenbach stellt einiges um, in enger zusammenarbeit mit dem kellerkino: ab dezember gibt es jeden tag vorstellungen, und zwar jeweils (mindestens) einen retrospektiven und einen aktuellen film. wir sind gespannt.