Blogs


King Pepe und seine Geheimarmee

Von Benedikt Sartorius am Samstag, den 29. Januar 2011, um 13:35 Uhr

King Pepe, der neue König des lakonischen Mundart-Liedguts taufte gestern sein Album «Tierpark» und versammelte seine prominente Geheimarmee auf der Bühne der aufgekratzten und zeitweise leider arg geschwätzigen Turnhalle: Thomas «Hoschi» Hostettler gab den Zombie-Ansager, Elsa Fitzgerald die Co-Sängerin, Matto Kämpf die schnauzbärtige Wachsfigur und den lustigen Bob Dylan (siehe Video links) und Herwig Ursin den famosen Klavierspieler.

Natürlich standen trotz all den Gästen die Lieder von Simon Hari alias King Pepe und seiner souveränen Band im Vordergrund: Ein entspanntes «Büssi», ein lustiges «Blöd im Chopf», das schmissige «Gheimarmee» und aber vor allem die traurigen und aussergewöhnlichen «Gebei» oder «Verlange frisst mi uf», in den der gebrochene König mit dem weissen Unterhemd und dem zelebrierten Pflaster seine ganzen textlichen Qualitäten ausspielt. Kurz, es war eine schöne Freude, diese King Pepe Show.

King Pepe in der Turnhalle

3 Kommentare zu „King Pepe und seine Geheimarmee“

  1. eddie c. palermo sagt:

    ein sehr sympathischer abend, fürwahr. die klavierbegleiteten gebeine: noch viel mehr als das.

    und wenn wir gerade dabei sind – hier ein weiteres schmankerl aus der reihe «berühmte und nicht immer ernste autoren eignen sich blowin’ in the wind an»:

  2. sic! sagt:

    Ich bin gespannt auf ein richtiges Konzert. Die Angelegenheit in der Turnhalle war mir zu überladen. Da ist kein wirklicher Fluss entstanden, immer wieder die Unterbrechungen und die abrupten Wechsel. Kein Wunder war es ein heilloses Geschnatter.

  3. [...] und es hat sich ein handverlesenes Publikum eingefunden – King Pepe ist es nach der rappelvollen Plattentaufe tags zuvor im Berner Progr sicherlich recht so, ist er doch sichtlich locker und gut drauf. Er schwingt seine [...]