Aus aktuellem Anlass, und auch ein bisschen aus Vorfreude, möchte ich an dieser Stelle dieses Bild hier nicht vorenthalten:

Wir befinden uns in einem Gebäude mitten in Bern, das in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts gebaut worden ist, und das demnächst für über 50 Millionen Franken saniert werden muss. Traditionellerweise tummelt sich in diesem feudalen Raum, der so bestechend die Balance zwischen Pomp und Provinz verkörpert, das Bildungsbürgertum. Zwar nicht mehr so zahlreich wie früher, aber ein bissschen Grandesse ist dem Ort schon noch eigen.
Damit ist jetzt fertig, zumindest vom 8. bis 18. September. Dann nämlich nimmt die Biennale Bern mit seinem verheissungsvollen Thema WUT auch im Stadttheater Platz. Zu diesem Zwecke ist das Foyer des Stadttheaters als Festivalzentrum so richtig zugerümpelt worden. Raphael Urweider hat den netten Job bekommen, das Stadttheater, also Foyer und Eingangshalle, mit Wut zu bespielen. Urweiders Motto: Wer noch steht, wenn der Rauch sich verzieht, hat das Festival überstanden!
Und darum ich freue mich, wenn am 10. September nach der Premiere der Oper Wut der nicht ganz pflegeleichte Biggerclub mit dem allerliebsten Thomas U. «Hoschi» Hostettler das Stadttheater beehrt.







tatsächlich, das dürfte lustig werden, wenn sich hoschi des distinguierten premierenpublikums annimmt. ein paar wütende gesichter wären zum festivalstart für einmal sehr zu wünschen.
ahem, mittlerweile freut sich auch meine (und ron shots) tochter auf das konzert. vor ein paar jahren war ihr sowas noch etwas… ehm… peinlich (“ou nei!! dr papa oben-ohne!!”). um wiedermal aus dem nähkästchen zu plaudern.
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