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DJ Beachvolleyball

Von Gisela Feuz am Freitag, den 3. September 2010, um 16:00 Uhr

Eine der Fragen, die sich im Moment aufdrängen, wenn man den Bundesplatz überquert, ist folgende: Wieso tragen die Volleyballer nicht nur eine Badehose? Während die Volleyballerinnen ja meistens mit bauchfreiem Top und Bikinihöschen unterwegs sind, tragen die Volleyballer schludrige Bermudas und noch schludrigere Trägershirts. So momentan zu beobachten bei den Schweizermeisterschaften im Beachvolleyball, welche auf dem Bundesplatz ausgetragen werden. Nicht fair. Die Schreiberin plädiert hiermit für Speedo-Tragpflicht bei Volleyballspielern.

Wie dem auch sei. Offenbar finden die Spiele grossen Anklang, heute Mittag jedenfalls waren die Ränge sehr gut besetzt, als irgendeiner der Lazigas mit irgendwelchen drei anderen Herren (man vergebe mir die Randsportart-Unwissenheit) im Halbfinale den Sand durchpflügte.
volleyball dj

Nebst der Frage der Bekleidung drängt sich bei der Besichtigung der Spielstätte aber noch eine andere Frage auf: Wie schafft es der DJ, bei jeder noch so kurzen Spielunterbrechung Musik einzuspielen? Auch wenn die Pause nur 5 Sekunden dauert, so erschallt doch immer ein neuer Partyheuler oder ein Hitparadensong aus der Sparte «Übelst». Sitzt da wirklich so ein armer Kerl hinter dem Mischpult und muss alle paar Sekunden die Regler rauffahren? Oder macht das der Speaker? Oder gibt es irgendwelche Systeme, vielleicht mit Bewegungssensoren à la James Bond, die das ganz alleine können? Und wer zum Teufel hat eigentlich die ganzen üblen Songs ausgegraben?

6 Kommentare zu „DJ Beachvolleyball“

  1. zuffi sagt:

    Ich war vor einem Jahr per Zufall kurz auf dieser Tribüne. Und es ist wirklich nicht zum Aushalten. Da ist das Wankdorf die reinste Oase der Ruhe dagegen.

  2. Herr Sartorius sagt:

    Ah, ein Traumjob. Da bewerbe ich mich für die nächste Ausgabe.

  3. Protagonist sagt:

    oder frei von einem älteren beitrag zitiert/adaptiert:

    Eindrücklich wird hier ein Hit aus seiner eigentlichen Ganzheit gelöst und fragmentarisch in neue, sinnenthobene Auszüge zerstückelt. Dies nötigt dem Zuhörer eine transzendente aber gleichzeitig verstörende musikalische Perspektive auf und verweist somit auf die immanente Vergänglichkeit allen Seins. Oder so.

  4. Frau Feuz sagt:

    HInten anstehen, Herr Satorius. Hab mich auch schon beworben.
    Oh, wer schreibt denn solch grandiose Zeilen, Herr Protagonist? ;-D

  5. Protagonist sagt:

    hmmm, da erinnere ich mich nicht so genau, Frau Feuz, aber es muss eine poetin sondergleichen gewesen sein.

    und zu “verstörend” und “übelst” möchte ich da noch “unsäglichstmöglichst” hinzufügen.

  6. Frau Feuz sagt:

    oh, guten morgen herr protagonist. aus dem bett gefallen?

    “unterallersäuigst” find ich auch ganz treffend.