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Den Widrigkeiten getrotzt

Von Benedikt Sartorius am Samstag, den 28. August 2010, um 06:04 Uhr

Es gibt kurzfristigerweise einen Rückfall in die Freiluft-Festivalsaison zu beklagen. Schuld ist das umstrittene Zürich Open Air – und die Festivalband des Jahres.

In der Agglomeration Zürichs, nahe beim Flughafen, startete gestern Freitag das blockbusterhafte Zürich Open Air. Im Vorfeld gab vor allem die Terminkollision mit den traditionellen Winterthurer Musikfestwochen zu reden. Im Nachgang wird allenfalls über das kaum liebenswerte Gelände gestritten, das erst vier Stunden nach Ankündigung geöffnet werden konnte, als Bands bereits spielten.

All diesen Widrigkeiten trotzte die kalifornische Formation HEALTH, für die sich ein Kurzbesuch dennoch lohnte. Auch beim dritten Freiluftfestival in diesem Sommer, an dem ich die Band sehen durfte, begeisterten die Vier zumindest mich mit ihrem hochfrequenten und trommelnden Noise-Rock, der mit zunehmender Setdauer immer wie geläufiger wurde. Die Festivalband dieses Jahres.

HEALTH

Ein neuerlicher Feldbesuch wird am Sonntag bei Belle & Sebastian anstehen – sofern der nach den Regenmacher HEALTH einsetzende Niederschlag das Feld in der Zwischenzeit nicht vollends wegspült.

6 Kommentare zu „Den Widrigkeiten getrotzt“

  1. pauli sagt:

    Kein Rückfall, aber ein Fortschreiben: Willsau Jazzfestival im 36. Jahr. Sanft erneuert, jünger und frischer, wusste der Fretiagabend gut zu gefallen.

  2. Herr Gnos sagt:

    mein bildschirm will mir ständig vorgaukeln, das TR in ihrem getrotzt sei ein K, werter herr sartorius.

    item, morgen folgt dann noch ein bericht von diesen winterthurer musikfestwochen, die in charmanterem ambiente stattfinden sollen. auch schon im 35. jahrgang.

  3. [...] unsere Chefetage sich an Openairs rumtreibt, die einander das Wasser abgraben, besuchte ich zwei gut besuchte Berner Festivals, die wegen der schlechten Wettervorhersage keine [...]

  4. tst sagt:

    tst

  5. newfield sagt:

    Sorry, Herr Sartorius, das war ich. Kleiner Test, weil drüben beim Leder kann ich nicht mehr kommentieren (ausser via Redaktionsstube) … Sie können dies und den vorherigen t(e)st gerne löschen. Merci.

  6. Herr Sartorius sagt:

    Ach, da jetzt zu spät, lass ich Ihren Test, Herr newfield, drinnen im Programm, auch wegen dem Titelbezug.