Weil es sehr hitzig war und eine kleine Übersicht nicht schaden kann, stellte ich am Samstag eine vorübergehende Liste meiner bisherigen liebsten Platten dieses Jahres zusammen. Es darf von einem sehr schönen Pop-Jahrgang berichtet werden, wenn auch die riesigen persönlichen Überraschungen noch ausbleiben.
Eine Platte, die auf dieser Liste ganz oben steht, ist allerdings noch gar nicht erschienen. Sie stammt von Noah Lennox alias Panda Bear, trägt den Titel «Tomboy» und wird im frühen Herbst erscheinen. Kostproben – sowohl konzertant erlebt wie auch im Internet – deuten auf ein Album hin, das mich im zweiten Halbjahr ordentlich in Beschlag nehmen wird. Umso schöner, dass gestern Sonntag zwei Lieder, wenn auch als Vinyl-Rip, aufgetaucht sind, die unten angehört werden dürfen. Ich bin gerührt – auch wenn das eventuell nur meinem Dasein als Fan verschuldet ist.
Tomboy:
Slow Motion:









100% Panda Beat …
Ja, Herr Sartorius?
Ach, eigentlich eine zutiefst unoriginelle Liste, Herr newfield – mit dem Versuch einer Begründung:
Panda Bear: Tomboy
Siehe oben
Hot Chip: One Life Stand
Als allererstes hörte ich «I Feel Better», ein Lied, das eigentlich alles beinhaltet, was ich nicht mag. Nun liebe ich es – und mit dem Lied dieses wunderbare Freundschafts-Album einer auch live grossartigen Band.
Gorillaz: Plastic Beach
Selten hat der Herr Albarn so schön gesungen wie auf «Plastic Beach» – wie auch Bobby Womack in «Cloud of Unknowing».
Beach House: Teen Dream
«Zebra» und «Take Care» als grosse Klammern – und an diesem Album hängen bereits n so viele Erinnerungen dran, deshalb in der Liste.
Vampire Weekend: Contra
Eigentlich interessierte mich die Band nach dem Debüt nicht mehr, aber «Contra» ist einfach so gut. «Holiday» für immer.
Ali Farka Touré & Toumani Diabaté: Ali and I
Ein Album zum Innehalten.
Janelle Monáe: The ArchAndroid
Vielleicht nur kurzfristige Begeisterung, aber das ist schon allerhand und aus der Reserve lockend, diese Platte.
Born Ruffians: Say It
Schön ist der Überschwang dieser Rüpel.
Joanna Newsom: Have One On Me
Ein unmögliches, wunderschönes Lieder-Labyrinth.
Gonjasufi: A Sufi and a Killer
Captain Beefheart lebt doch noch.
Aber das wollten Sie wahrscheinlich gar nicht so genau wissen, so hoffe ich doch.
Doch. Ich werde sie/Sie heute Abend ganz genau studieren. Messigäu!
Hm, schöne Liste, vielleicht noch mit “High Violet” von The National und Owen Palletts Heartland sowie der neuen Deftones ergänzen.
«Heartland» ist mit Sicherheit schön, Herr Pwei, es hinterliess bei mir nur nicht den Eindruck der früheren Final-Fantasy-Werken. Das Album werde ich aber bestimmt wieder hervorkramen. Auf «High Violet» überwältigen mich nur etwa drei Lieder («Bloodbuzz Ohio», «England» und «Terrible Love», an denen ich immerzu hängenbleibe – allerdings hat die Platte auch einiges an Füllware drauf, wie ich finde. Und die Deftones gibt es noch?
Die erste Panda-Bear-Vinylsingle mit den beiden obigen Lieder ist im Übrigen nach einem Tag bereits ausverkauft.
Ja, die Deftones gibt es noch. “Diamond Eyes” ist nicht gerade “White Pony”, aber durchaus hörenswert.
[...] Panda-Bear-Beauftragte jubiliert, denn das so lange herbeigesehnte Albumphänomen «Tomboy» ist da. Eine erste, vorläufige [...]