Wer von uns kennt sie nicht, die Stammtischpolterer, die mit grossporigen, dunkelvioletten Nasen und einem qualmenden Stumpen im Mundwinkel in der Beiz über alles und jeden fluchen und dabei nicht selten mit der Faust auf den Tisch hauen? Und wer von uns hat sich nicht schon dabei ertappt, wie man nach einem halben Roten selber zu poltern beginnt oder in einem Anflug vermeintlicher Brillanz das Gedicht seines Lebens verfasst, welches sich dann allerdings am nächsten Morgen weder finden geschweige denn in Erinnerung rufen lässt?

Im Zeitalter von globaler Vernetzung und Rauchverbot droht die Randsportart «Stammtischlen» nun klammheimlich abzuserbeln, doch Rettung naht in Form des Projektes «Bierglaslyrik». Die mehr oder weniger genialen Ideen und Projekte und die mehr oder weniger hochstehenden lyrischen Ergüsse, welche vorher an Stammtischen ausgebrütet und zum besten gegeben wurden, sollen auf dieser Plattform nämlich doch noch Zuhörer bzw. Leser finden.
Jeden zweiten Monat wird auf «Bierglaslyrik» ein Thema zu finden sei, mit dem sich Schreiber und Schreiberinnen austoben können, wobei die Form des Endproduktes völlig egal ist. Wenn Sie also schon lange mal ein expressionistisches Gedicht, einen blutigen Horrorschocker, eine kitschige Lovestory oder ein Sonett zum Thema «Warteschleife» (dies das aktuelle Thema) verfassen wollten, dann nichts wie ran an die Tastatur. An der Farbe ihrer Nase müssen Sie dann allerdings alleine arbeiten. Prost!








Endlich mal wieder eine gute Idee…
Na klar, da simmer dabei!
so, ich brauch jetzt ein bier. prost!
geh auch gleich ins bier jetzt. und dann öppen noch lyrik von weltformat verfassen.
Wow. Dass nenn ich mal eine tolle Idee!!! Solche Foren braucht’s!!!
Habe soeben einen Text für Bierglaslyrik verfasst. Muss ihn noch 2-3 Mal durchlesen und dann ab die Post. Ich finde dieses Projekt eine tolle Sache. Gruss M&M
wäre da nicht das (sehr löbliche) geklimper der young gods zu meinem bier gewesen, hätt ich sicher auch lyrik von weltklasse verfasst. …oder vielleicht eben auch nicht. ich versuch mich dann beim nächsten bier.