Frau Feuz empfiehlt:
Nehmen Sie am Mittwoch Abend an einem Worst-Case-Szenario teil, nämlich an dem von Kathrin Störmer und Andreas Storm im Café Kairo. Die beiden lesen aus «schlechten Büchern», wobei von Nietzsche über Rudolf Mooshammer und Udo Jürgens alle ihr Fett wegbekommen.
Fischer empfiehlt:
Auch unbedingt Storm und Störmer (die heissen übrigens wirklich so). Dazu neuerlich das Lichtspiel zu dessen zehntem Geburtstag: das Kino, das ebenso ein unkonventionelles Museum ist, beteiligt sich nächsten Freitag auch an der Museumsnacht. Das Spielzeuglaboratorium von Babu Wälti ist zu Gast – es gibt allerlei «Augentricke» zu sehen. Dazu zeigt das Lichtspiel Exoten aus dem eigenen Maschinenpark mit so schönen Namen wie Muto-, Traumato- und Praxinoskop.
Frau Kretz empfiehlt:
Das Stück «Peter der Zweite» des eigenwilligen jungen Berner Autors Gaël Roth, das im Rahmen des Zürcher Dramatiker-Nachwuchsförderungs-Programms «Dramenprozessor» entstanden ist. Es wird am Dienstag, Donnerstag und Freitag im Schlachthaus Theater gezeigt.
Herr Sartorius empfiehlt:
Das Wagnis Shining wie hier beschrieben einzugehen – und sich die Ohren düster zerschmettern zu lassen. Am Mittwoch in der Dampfzentrale mit Talibam! als Support.
Herr Gnos empfiehlt:
Des Herrn Sartorius’ liebste Trashrocker Roy & The Devil’s Motorcycle diesen Freitag in der Brasserie Lorraine. Und aber auch die Tex-Mex-Wüstenhunde von Tito & Tarantula, die am Samstag in der Mühle Hunziken in Rubigen gastieren.
Ron Orp empfiehlt:
Den Besuch der Vorträge im Rahmen der Brainweek Bern. Über unser Kopf-Supermotörchen kann man nie auslernen. Auch sollte man sich unbedingt die Ausstellung Schweiz drauf… Schweiz drin? im Käfigturm ansehen. Die Marke «Schweiz» ist im In- und Ausland eine beliebte Produkt- und Dienstleistungsaufschrift und verleitet deshalb Trittbrettfahrern zu Missbräuchen mit der Kennzeichnung «Swissness».




Es sei daran erinnert, dass die Peter-Bichsel-Kinobillet-Verlosung noch bis heute um 13.00 Uhr geöffnet ist.
Es sei noch kurz an die grossartige dreistündige Vorstellung vom Youngster Abdullah Ibrahim am Sonntag mit den Buben von Ekaya erinnert ;-)
Erfrischend zu höhren was es auch dieses jahr noch für Alternativen zum Schutte aus SouthAfrica gibt.
“Schlechte Texte” lesen, das haben übrigens Jürg Halter und Andreas Thiel schon vor Jahren im altehrwürdigen Komfort gemacht … aber lustige Ideen soll man ja wiederholen.