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Musizieren im Luftschutzkeller

Von Manuel Gnos am Dienstag, den 2. Februar 2010, um 12:30 Uhr

Man nennt es zwar Garagenmusik, aber in der Schweiz entsteht der grösste Teil davon in Luftschutzkellern. So auch das «Sixties Garage Trash Inferno» der Monofones. Das dokumentiert das Berner Trio eindrücklich in diesem Video, das seit Donnerstag online steht:

Weil sich das Wort «Luftschutzkellerpunk» aber schlechter macht als «Garage Rock», sei der Band verziehen, dass sie hier einen Etikettenschwindel begeht. Nicht zuletzt deshalb, weil die drei mit ihrem Video endlich eine meiner grossen Fragen beantwortet hat: Was entsteht, wenn ein Tele-Bärn-Moderator mit einer Rabe-Stimme, KulturStattBern-Autorin und Lehrerin sowie mit einem Aargauer musizieren? Die Antwort: Intelligente Unterhaltung.

11 Kommentare zu „Musizieren im Luftschutzkeller“

  1. Frau Feuz sagt:

    genau, werter herr gnos. sogar extremst intelligent, würd ich meinen. da können nietzsche, schopenhauer und wie sie alle heissen einpacken. imfall.

  2. Herr Gnos sagt:

    hier noch ein gschichtli über einen anderen luftschutztrashrocker aus bern:
    http://www.20min.ch/friday/familiensache/story/21810419

  3. passiver attacker sagt:

    atombunkerpunk eindeutig.

  4. Herr Gnos sagt:

    kurz eine mitteilung aus dem eigenen keller:

    Werte Mitlandleute,

    wir haben kurz zwei Neuigkeiten für Sie in Sachen Howe Gelb:

    1. Das Konzert von heute Dienstag, 2. Februar 2010, ist ausverkauft. Es wird an der Abendkasse KEINE Tickets mehr haben. (Raucher können aber von den Freiluftplätzen einen Blick erhaschen…)

    2. Der Bassist von Howe Gelb musste heute Morgen kurzfristig nach Dänemark zurückfliegen. Howe wird also solo konzertieren. Bei einem Musiker dieses Formats spielt das allerdings keine grosse Rolle.

    Beste Grüsse, eure Kairosen und Kairocker

  5. Protagonist sagt:

    oh, dann ist also wieder ein platz frei in ihrem keller? nicht, dass ich aber von der bühne aus zuschauen/hören möchte…

  6. cousteau sagt:

    ich hoffe jetzt natürlich für Sie, werter Herr Gnos, dass der Herr JimBobIII heute mit Bass-Ueben beschäftigt ist und Ihre Bassisten-Anmerkung übersieht.. und auch der Herr Pauli.. und freuen tu ich mich auch auf den Herrn Gelb ganz solo, ganz klar. Den grössten Dank Ihnen, fürs ihn Herbringen!

  7. pauli sagt:

    Aus diesem Alter bin ich raus, werte(r) Cousteau, also aus solchen Sensibilitäten, meine ich. Komm dann noch für ein Bier danach vorbei, Herr Gnos. Sie wissen schon, meine Uhr tickt heute chinesisch.

  8. häck sagt:

    Mir ist eigentlich egal, ob diese Unterhaltung intelligent ist oder nicht, ich fand das Konzert letzten Freitag schlichtweg oléoléstmöglich!

  9. :newfield sagt:

    Bei einem Musiker dieses Formats spielt das allerdings keine grosse Rolle.

    doch. schade. aber anyway Gelb(schwarz) olé!

  10. :newfield sagt:

    und ja, pyro rockt. am richtigen ort eingesetzt.

  11. raf sagt:

    etwas bieder und nicht eigenständig, aber noch lustig … lieber höre ich beat-man!