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	<title>Kommentare zu: Wohin Progrts?</title>
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	<description>Das Kulturblog des «Bund»</description>
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		<title>Von: Heyer</title>
		<link>http://newsnetz-blog.ch/kulturstattbern/blog/2010/01/21/wohin-progrts/#comment-15648</link>
		<dc:creator>Heyer</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 14:09:35 +0000</pubDate>
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		<description>Vor so viel Selbstsicherheit von ensuite kann man nur den Hut ziehen und bescheiden schweigen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vor so viel Selbstsicherheit von ensuite kann man nur den Hut ziehen und bescheiden schweigen.</p>
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		<title>Von: ensuite</title>
		<link>http://newsnetz-blog.ch/kulturstattbern/blog/2010/01/21/wohin-progrts/#comment-15539</link>
		<dc:creator>ensuite</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 13:09:41 +0000</pubDate>
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		<description>Die Pressekonferenz hat bestätig, was ich eingangs erwähnte. Der PROGR hat die Sache im Griff. Es wäre sehr befremdend, wenn Banken, Mäzene, Darlehensgeber, öffentliche Hand, MieterInnen sich so verrechnet hätten, dass die Finanzierung nicht planbar funktionieren könnte. Bestätigt hat sich für mich auch, dass viel Kritik im Vorfeld wesentlich unprofessioneller war, als der Stiftungsrat vom PROGR es ist. 

Aber es ist verständlich, es ändert sich eine Gewohnheit. Dass man keine KuratorIn braucht, stimmt absolut überein mit dem Konzept, dem der PROGR seit jeher unterliegt. Es ist der alte PROGR im neuen PROGR. Aber wo viele Menschen sind, sind auch viele Ideen - und sehr viele sehen den PROGR als IHREN PROGR. Und das war und ist im Grundsatz falsch - schon immer gewesen. (Es gab zuvor eine Kuratorin - das war auch kein JEKAMI)

Und gerade weil der PROGR seriös ein eigenes Konzpet erdacht hat, gerade weil er einen anderen Weg wählt, wird der PROGR problemlos existieren können - jetzt und in Zukunft. Ich glaube zu 100 % an das Gelingen vom PROGR. Dies kann ich aus eigener Erfahrung wohl auch behaupten. 

Ganz wichtig scheint mir: Gerade weil der PROGR keinen &quot;Direktor&quot; hat, kann die Beweglichkeit aufrecht bleiben und neue Partnerschaften entstehen. Logisch wird immer wieder einiges verändert oder wegfallen. Aber eine Direktion würde wohl einiges mehr polarisieren, als die demokratische Struktur... 

Der PROGR ist sogar verdammt dazu &quot;zeitgenössisch&quot; zu bleiben. Die Angst, dass der PROGR zuviel versprochen hat und nicht einhalten wird, ist unbegründet und in sich so falsch. Die einzige Änderung ist in der Tat, dass die öffentlichen Gelder nicht mehr gleich fliessen und der PROGR sich selber verwaltet. Also etwas weniger gesicherte (bei unserer Politik?) Subventionskultur. 

Aber: Der PROGR wird, was Bern mit seinem Bewusstsein daraus machen wird. Und genau das wird eben grossartig sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Pressekonferenz hat bestätig, was ich eingangs erwähnte. Der PROGR hat die Sache im Griff. Es wäre sehr befremdend, wenn Banken, Mäzene, Darlehensgeber, öffentliche Hand, MieterInnen sich so verrechnet hätten, dass die Finanzierung nicht planbar funktionieren könnte. Bestätigt hat sich für mich auch, dass viel Kritik im Vorfeld wesentlich unprofessioneller war, als der Stiftungsrat vom PROGR es ist. </p>
<p>Aber es ist verständlich, es ändert sich eine Gewohnheit. Dass man keine KuratorIn braucht, stimmt absolut überein mit dem Konzept, dem der PROGR seit jeher unterliegt. Es ist der alte PROGR im neuen PROGR. Aber wo viele Menschen sind, sind auch viele Ideen &#8211; und sehr viele sehen den PROGR als IHREN PROGR. Und das war und ist im Grundsatz falsch &#8211; schon immer gewesen. (Es gab zuvor eine Kuratorin &#8211; das war auch kein JEKAMI)</p>
<p>Und gerade weil der PROGR seriös ein eigenes Konzpet erdacht hat, gerade weil er einen anderen Weg wählt, wird der PROGR problemlos existieren können &#8211; jetzt und in Zukunft. Ich glaube zu 100 % an das Gelingen vom PROGR. Dies kann ich aus eigener Erfahrung wohl auch behaupten. </p>
<p>Ganz wichtig scheint mir: Gerade weil der PROGR keinen &#8220;Direktor&#8221; hat, kann die Beweglichkeit aufrecht bleiben und neue Partnerschaften entstehen. Logisch wird immer wieder einiges verändert oder wegfallen. Aber eine Direktion würde wohl einiges mehr polarisieren, als die demokratische Struktur&#8230; </p>
<p>Der PROGR ist sogar verdammt dazu &#8220;zeitgenössisch&#8221; zu bleiben. Die Angst, dass der PROGR zuviel versprochen hat und nicht einhalten wird, ist unbegründet und in sich so falsch. Die einzige Änderung ist in der Tat, dass die öffentlichen Gelder nicht mehr gleich fliessen und der PROGR sich selber verwaltet. Also etwas weniger gesicherte (bei unserer Politik?) Subventionskultur. </p>
<p>Aber: Der PROGR wird, was Bern mit seinem Bewusstsein daraus machen wird. Und genau das wird eben grossartig sein.</p>
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	<item>
		<title>Von: Herr Sartorius</title>
		<link>http://newsnetz-blog.ch/kulturstattbern/blog/2010/01/21/wohin-progrts/#comment-15534</link>
		<dc:creator>Herr Sartorius</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 10:51:07 +0000</pubDate>
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		<description>Hier die eben eingetroffene Meldung zur heutigen Progr-Medienkonferenz:

http://www.derbund.ch/bern/Progr-Neuorganisation-aufgegleist/story/23718718</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hier die eben eingetroffene Meldung zur heutigen Progr-Medienkonferenz:</p>
<p><a href="http://www.derbund.ch/bern/Progr-Neuorganisation-aufgegleist/story/23718718" rel="nofollow">http://www.derbund.ch/bern/Progr-Neuorganisation-aufgegleist/story/23718718</a></p>
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	<item>
		<title>Von: pauli</title>
		<link>http://newsnetz-blog.ch/kulturstattbern/blog/2010/01/21/wohin-progrts/#comment-15508</link>
		<dc:creator>pauli</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 07:41:55 +0000</pubDate>
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		<description>Alles klar, Herr Heyer. So teile ich Ihre Meinung. Am Freitag bin ich leider in der Ferne, aber dank Internet doch wieder halb in der Nähe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Alles klar, Herr Heyer. So teile ich Ihre Meinung. Am Freitag bin ich leider in der Ferne, aber dank Internet doch wieder halb in der Nähe.</p>
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	<item>
		<title>Von: Heyer</title>
		<link>http://newsnetz-blog.ch/kulturstattbern/blog/2010/01/21/wohin-progrts/#comment-15506</link>
		<dc:creator>Heyer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 21:04:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://newsnetz-blog.ch/kulturstattbern/?p=6671#comment-15506</guid>
		<description>Herr Pauli, weshalb die Frage nach der falschen Ecke? Keine Sorge, ich stehe nicht gegen den PROGR, die Abstimmung schaffte Tatsachen und nun muss es gelingen – drücken wir den Daumen. 

Gemeint habe ich, dass vor der Abstimmung das Allreal-Projekt als Wirtschaftsprojekt, als kulturfeindliches Projekt hingestellt wurde. Plötzlich waren viele für die Kultur im Zentrum der Stadt. Oder waren sie einfach nur für einen weiteren Event-Ort? Bleiben die Befürworter auch dabei, wenn es finanziell eng wird? 

Der PROGR ist nicht mehr nur Kulturort, sondern auch Wirtschaftsort. Solange der PROGR als subventioniertes Gebilde bestand, waren die wirtschaftlichen Aspekte nebensächlich. Die Kritik kam bereits im Vorfeld der Abstimmung auf, dass das Konzept PROGR sich in der gewünschten neuen Form nicht wird weiterführen lassen, gerade weil wirtschaftliche Aspekte wie Gebäudesanierung, Vermietung, Einnahmengestaltung etc. das Zusammenwirken im PROGR beeinflussen wird – und es jetzt auch tut. Vor der Abstimmung war der PROGR im freien Raum angesiedelt, was den besonderen Reiz ausmachte und förderte. Nun ist der PROGR von etlichen wirtschaftlichen Zwängen bestimmt, die den gesamten Betrieb beeinflussen und einengen werden. Im wirtschaftlichen Zwang steckt die Gefahr, die Ungezwungenheit zu verlieren, die den PROGR zu dem machte, was er war und hoffentlich bleibt. 

Die grosse Herausforderung: Trotz der Zinslast, den Auseinandersetzungen mit den Mietern und Geldgebern, trotz dem Unterhalt des Gebäudes etc. einen Kulturbetrieb aufrecht zu halten, der ohne Konventionelles, das normalerweise das Sponsorengeld anzieht, auskommen will und muss. Viele werden für diese Gratwanderung keine Geduld haben und abspringen.
Vor der Abstimmung wurden diese Bedenken auf die Seite geschoben und das Tolle, das Neue, das international Ausstrahlende (noch ist nicht geklärt, wer im Ausland was gesagt hat) hervorgehoben, das es zu retten und weiterzuführen gelte. Dass dies nicht ohne Risiken zu haben ist, wurde verdrängt. Die Frage nach der Überlebenswahrscheinlichkeit des PROGRS in der bisherigen Form durfte trotz den enormen Geldsummen nicht gestellt werden, das habe ich gemeint. Und wer fragte, wie lange sich der PROGR finanziell über Wasser halten kann und was geschehen würde, wenn dies binnen vier Jahren nicht mehr der Fall ist, wurde mit Nichtantworten abgespiesen, also Antworten, die gut tönen, aber nichts aussagen. 

Das heisst nun eben nicht (zum Thema falsche Ecke), dass ich gegen den PROGR bin, doch die kritischen Fragen sind immer noch unbeantwortet. Sie zu verdrängen, heisst das Scheitern in Kauf zu nehmen. Noch aber ist es nicht so weit, warten wir den Freitag ab.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Pauli, weshalb die Frage nach der falschen Ecke? Keine Sorge, ich stehe nicht gegen den PROGR, die Abstimmung schaffte Tatsachen und nun muss es gelingen – drücken wir den Daumen. </p>
<p>Gemeint habe ich, dass vor der Abstimmung das Allreal-Projekt als Wirtschaftsprojekt, als kulturfeindliches Projekt hingestellt wurde. Plötzlich waren viele für die Kultur im Zentrum der Stadt. Oder waren sie einfach nur für einen weiteren Event-Ort? Bleiben die Befürworter auch dabei, wenn es finanziell eng wird? </p>
<p>Der PROGR ist nicht mehr nur Kulturort, sondern auch Wirtschaftsort. Solange der PROGR als subventioniertes Gebilde bestand, waren die wirtschaftlichen Aspekte nebensächlich. Die Kritik kam bereits im Vorfeld der Abstimmung auf, dass das Konzept PROGR sich in der gewünschten neuen Form nicht wird weiterführen lassen, gerade weil wirtschaftliche Aspekte wie Gebäudesanierung, Vermietung, Einnahmengestaltung etc. das Zusammenwirken im PROGR beeinflussen wird – und es jetzt auch tut. Vor der Abstimmung war der PROGR im freien Raum angesiedelt, was den besonderen Reiz ausmachte und förderte. Nun ist der PROGR von etlichen wirtschaftlichen Zwängen bestimmt, die den gesamten Betrieb beeinflussen und einengen werden. Im wirtschaftlichen Zwang steckt die Gefahr, die Ungezwungenheit zu verlieren, die den PROGR zu dem machte, was er war und hoffentlich bleibt. </p>
<p>Die grosse Herausforderung: Trotz der Zinslast, den Auseinandersetzungen mit den Mietern und Geldgebern, trotz dem Unterhalt des Gebäudes etc. einen Kulturbetrieb aufrecht zu halten, der ohne Konventionelles, das normalerweise das Sponsorengeld anzieht, auskommen will und muss. Viele werden für diese Gratwanderung keine Geduld haben und abspringen.<br />
Vor der Abstimmung wurden diese Bedenken auf die Seite geschoben und das Tolle, das Neue, das international Ausstrahlende (noch ist nicht geklärt, wer im Ausland was gesagt hat) hervorgehoben, das es zu retten und weiterzuführen gelte. Dass dies nicht ohne Risiken zu haben ist, wurde verdrängt. Die Frage nach der Überlebenswahrscheinlichkeit des PROGRS in der bisherigen Form durfte trotz den enormen Geldsummen nicht gestellt werden, das habe ich gemeint. Und wer fragte, wie lange sich der PROGR finanziell über Wasser halten kann und was geschehen würde, wenn dies binnen vier Jahren nicht mehr der Fall ist, wurde mit Nichtantworten abgespiesen, also Antworten, die gut tönen, aber nichts aussagen. </p>
<p>Das heisst nun eben nicht (zum Thema falsche Ecke), dass ich gegen den PROGR bin, doch die kritischen Fragen sind immer noch unbeantwortet. Sie zu verdrängen, heisst das Scheitern in Kauf zu nehmen. Noch aber ist es nicht so weit, warten wir den Freitag ab.</p>
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	<item>
		<title>Von: pauli</title>
		<link>http://newsnetz-blog.ch/kulturstattbern/blog/2010/01/21/wohin-progrts/#comment-15479</link>
		<dc:creator>pauli</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 21:00:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://newsnetz-blog.ch/kulturstattbern/?p=6671#comment-15479</guid>
		<description>Herr Heyer, Ihr Kommentar irritiert mich ein bisschen. Ist es Applaus aus der falschen Ecke? Nur, damit Sie mich richtig verstehen: Der Progr ist kulturell ein wichtiger Ort, das ist für mich unbestritten. Es geht also nicht um Kultur versus Wirtschaft, diese Frage ist eh schon entschieden.
Es ist allerdings richtig wenn Sie fragen, was die Aussenwirkung dieses Kulturzentrums ist. Zuweilen sind da die einen oder anderen Sätze aus dem Progr etwas gar vollmundig geraten und auch ich habe mich ein paar Mal gefragt: Wo zum Teufel ist hier eigentlich die zeitgenössische Kultur? Aber ehrlich gesagt: Mir ist das auch schon passiert, wenn ich die Dampfzentrale verkaufen musste. Unter dem Strich würde ich meine: Das grosse Plus am Progr ist die kulturelle Vernetzung, die hier passiert. Also eher Wirkung gegen innen. Irgendwie typisch für Bern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Heyer, Ihr Kommentar irritiert mich ein bisschen. Ist es Applaus aus der falschen Ecke? Nur, damit Sie mich richtig verstehen: Der Progr ist kulturell ein wichtiger Ort, das ist für mich unbestritten. Es geht also nicht um Kultur versus Wirtschaft, diese Frage ist eh schon entschieden.<br />
Es ist allerdings richtig wenn Sie fragen, was die Aussenwirkung dieses Kulturzentrums ist. Zuweilen sind da die einen oder anderen Sätze aus dem Progr etwas gar vollmundig geraten und auch ich habe mich ein paar Mal gefragt: Wo zum Teufel ist hier eigentlich die zeitgenössische Kultur? Aber ehrlich gesagt: Mir ist das auch schon passiert, wenn ich die Dampfzentrale verkaufen musste. Unter dem Strich würde ich meine: Das grosse Plus am Progr ist die kulturelle Vernetzung, die hier passiert. Also eher Wirkung gegen innen. Irgendwie typisch für Bern.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Heyer</title>
		<link>http://newsnetz-blog.ch/kulturstattbern/blog/2010/01/21/wohin-progrts/#comment-15478</link>
		<dc:creator>Heyer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 20:24:12 +0000</pubDate>
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		<description>Beim nochmaligen Durchlesen des Textes von Christian Pauli fällt mir der Satz auf: &quot;In den Gesprächen am anschliessenden Apéro hat sich nämlich wieder einmal gezeigt, dass in Bern ganz viel Kritik zum Progr geäussert wird – interessanterweise nur nicht öffentlich.&quot; Typisch Bern, könnte man sagen, doch das stimmt nicht ganz. Vor der Abstimmung wurde sehr wohl am Konzept des PROGR Kritik geübt, auch öffentlich, nur wollte niemand hinhören. Denn wichtiger war, dass &quot;Kultur&quot; vor &quot;Wirtschaft&quot; gesetzt wurde. Leider wurde dabei vergessen, dass der PROGR fast nur Wirtschaft ist, und wenig Kultur. Denn bei der Grössenordnung an Investitionen und Mieteinnahmen und Veranstaltungen ist der Bewirtschaftung grösste Bedeutung zuzumessen. Tolle Ateliers und Konzerte alleine bringen noch nicht die Franken ein, dies es zum langfristigen Erhalt braucht. 

Dann: Wer genau zuhörte und mit Künstlern sprach, die im PROGR in Residence waren, wusste, dass das &quot;unvergleichliche Zusammenwirken&quot; der Kunstschaffenden im PROGR nicht stattfand. 
Zu hören war von den Promotoren der Abstimmung, dass die internationale Szene auf Bern schaut, auf eine Stätte, die unvergleichlich sei. Doch wer genau hat geschaut. Hat jemand Namen gehört, konkrete Aussagen in einer relevanten Dichte? 

Wer die Euphorie in Frage gestellt hat, musste sich anhören, parteiisch zu sein - und kulturfeindlich. Man war einfach für den PROGR. Und vor allem die waren für den PROGR, die nun nicht schauen müssen, dass sich das Kulturprogramm wirtschaftlich lohnen wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Beim nochmaligen Durchlesen des Textes von Christian Pauli fällt mir der Satz auf: &#8220;In den Gesprächen am anschliessenden Apéro hat sich nämlich wieder einmal gezeigt, dass in Bern ganz viel Kritik zum Progr geäussert wird – interessanterweise nur nicht öffentlich.&#8221; Typisch Bern, könnte man sagen, doch das stimmt nicht ganz. Vor der Abstimmung wurde sehr wohl am Konzept des PROGR Kritik geübt, auch öffentlich, nur wollte niemand hinhören. Denn wichtiger war, dass &#8220;Kultur&#8221; vor &#8220;Wirtschaft&#8221; gesetzt wurde. Leider wurde dabei vergessen, dass der PROGR fast nur Wirtschaft ist, und wenig Kultur. Denn bei der Grössenordnung an Investitionen und Mieteinnahmen und Veranstaltungen ist der Bewirtschaftung grösste Bedeutung zuzumessen. Tolle Ateliers und Konzerte alleine bringen noch nicht die Franken ein, dies es zum langfristigen Erhalt braucht. </p>
<p>Dann: Wer genau zuhörte und mit Künstlern sprach, die im PROGR in Residence waren, wusste, dass das &#8220;unvergleichliche Zusammenwirken&#8221; der Kunstschaffenden im PROGR nicht stattfand.<br />
Zu hören war von den Promotoren der Abstimmung, dass die internationale Szene auf Bern schaut, auf eine Stätte, die unvergleichlich sei. Doch wer genau hat geschaut. Hat jemand Namen gehört, konkrete Aussagen in einer relevanten Dichte? </p>
<p>Wer die Euphorie in Frage gestellt hat, musste sich anhören, parteiisch zu sein &#8211; und kulturfeindlich. Man war einfach für den PROGR. Und vor allem die waren für den PROGR, die nun nicht schauen müssen, dass sich das Kulturprogramm wirtschaftlich lohnen wird.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Heyer</title>
		<link>http://newsnetz-blog.ch/kulturstattbern/blog/2010/01/21/wohin-progrts/#comment-15475</link>
		<dc:creator>Heyer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 12:08:05 +0000</pubDate>
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		<description>Das Projekt PROGR braucht Zeit zur Neuorientierung, das ist bei einem Vorhaben dieser Komplexität immer so, nicht nur bei Kulturinstitutionen. Geduld ist also angesagt.
Doch: Sobald es privat wird, wird es still, das war und ist bei den vielen Projekten &quot;Museum für Gegenwartskunst&quot; so und nun anscheinend auch beim PROGR. Da wird viel gearbeitet, hinter den Kulissen, aber unter Ausschluss der Öffentlichkeit, obwohl es ein Projekt mit eindeutig öffentlichem Bezug ist. Da dürfen wir gespannt sein, was das Mediengespräch von kommendem Freitag bringen wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Projekt PROGR braucht Zeit zur Neuorientierung, das ist bei einem Vorhaben dieser Komplexität immer so, nicht nur bei Kulturinstitutionen. Geduld ist also angesagt.<br />
Doch: Sobald es privat wird, wird es still, das war und ist bei den vielen Projekten &#8220;Museum für Gegenwartskunst&#8221; so und nun anscheinend auch beim PROGR. Da wird viel gearbeitet, hinter den Kulissen, aber unter Ausschluss der Öffentlichkeit, obwohl es ein Projekt mit eindeutig öffentlichem Bezug ist. Da dürfen wir gespannt sein, was das Mediengespräch von kommendem Freitag bringen wird.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Herr Sartorius</title>
		<link>http://newsnetz-blog.ch/kulturstattbern/blog/2010/01/21/wohin-progrts/#comment-15473</link>
		<dc:creator>Herr Sartorius</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 09:19:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://newsnetz-blog.ch/kulturstattbern/?p=6671#comment-15473</guid>
		<description>Anbei der Beitrag zum Progr aus dem heutigen «Bund»:

http://www.derbund.ch/bern/Es-rumort-im-Progr/story/12566830</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Anbei der Beitrag zum Progr aus dem heutigen «Bund»:</p>
<p><a href="http://www.derbund.ch/bern/Es-rumort-im-Progr/story/12566830" rel="nofollow">http://www.derbund.ch/bern/Es-rumort-im-Progr/story/12566830</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ariane</title>
		<link>http://newsnetz-blog.ch/kulturstattbern/blog/2010/01/21/wohin-progrts/#comment-15313</link>
		<dc:creator>ariane</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 12:36:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://newsnetz-blog.ch/kulturstattbern/?p=6671#comment-15313</guid>
		<description>Christian Pauli&#039;s Thesen sprechen mir aus dem Herzen. Als kleine Darlehensgeberin (unter vielen) habe ich das Geld für die Vision eines lebendigen und farbigen Kulturzentrums gegeben. Entscheidend für mich war die Idee der Erhaltung von bezahlbaren Ateliers, neben Kulturorganisationen und Ausstellungszonen. Erhofft habe ich mir eine bessere Nutzung von Synergien, dank einem gesunden Nebeneinander von Zonen mit und ohne Publikumsverkehr. Die Angebote der Turnhalle sollten dabei nur ein Teil der öffentlichen Zone sein. Enttäuschend hingegen ist, dass ich von der Stiftung ebenfalls keine Informationen erhalte und somit, oft kritische, Kommentare in meinem Umfeld nicht kommentieren kann. Die mangelnde Kommunikation, bei allem Respekt für die geleistete Arbeit, fördert nicht gerade das Vertrauen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Christian Pauli&#8217;s Thesen sprechen mir aus dem Herzen. Als kleine Darlehensgeberin (unter vielen) habe ich das Geld für die Vision eines lebendigen und farbigen Kulturzentrums gegeben. Entscheidend für mich war die Idee der Erhaltung von bezahlbaren Ateliers, neben Kulturorganisationen und Ausstellungszonen. Erhofft habe ich mir eine bessere Nutzung von Synergien, dank einem gesunden Nebeneinander von Zonen mit und ohne Publikumsverkehr. Die Angebote der Turnhalle sollten dabei nur ein Teil der öffentlichen Zone sein. Enttäuschend hingegen ist, dass ich von der Stiftung ebenfalls keine Informationen erhalte und somit, oft kritische, Kommentare in meinem Umfeld nicht kommentieren kann. Die mangelnde Kommunikation, bei allem Respekt für die geleistete Arbeit, fördert nicht gerade das Vertrauen.</p>
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