Vor zwei Jahren klärten uns Kolypan mit dem Stück «Pussy’n’Pimmel» auf. Nun kommen sie als «Pandabu» zurück und retten die Welt. Mit einer Show zwischen Konzert und Theater bilden sie das Publikum (ab 7 Jahren) in Sachen Umweltschutz.

Eco, Ego und Geo stammen vom Planeten Öko, der von seinen Bewohnern zugrunde gerichtet wurde. Sie bruchlanden auf der Erde und erzählen uns aus ihrem Leben. Unser Glück, dass es auf Öko keine Familien gibt sondern Bands, die sich jeder selbst aussucht. So sagen uns die Pandabus, was sie zu sagen haben, vorwiegend via rockige Songs. Nora Vonder Mühll, Gustavo Nanez und Dominique Müller ziehen dabei ganz schön viele musikalische Register: Rock, Rap, Balkan Beats, Tschindärässäbum.
Spielerisch und witzig erklären sie, was eine Nahrungskette ist, wie viel Platz die Produktion von Fleisch braucht, was die Atmosphäre ist und vieles mehr. Neben den Songs läuft diese ökologische Bildung eher nebenbei in Dialogen, oder aber die Haustiere von Pandabu, die Fudmangöggis, bieten eine lustige Show.
Obwohl die Kinder im Publikum gestern äusserst aufmerksam zuschauten und bestimmt viel mitgekriegt haben, kann eine kleine innerfamiliäre Nachbearbeitung der angesprochenen Themen bestimmt nicht schaden. Manchmal geht es nämlich ein bisschen gar schnell und oft wird eher aufgezählt was man nicht darf, statt im positiven zu sagen, was man denn tun könnte, um die Umwelt zu schützen. Zur Nachbearbeitung können Sie praktischerweise die Geschichte auch gleich als Comics mit beigelegter CD kaufen.
Achtung: die Gefahr besteht, dass Ihr Kind nach der Vorstellung Vegetarier werden will. Aber keine Angst, spätestens beim weihnächtlichen Fondue Chinoise wird es das vergessen haben.
Das Stück läuft noch Samstag und Sonntag, jeweils um 16 Uhr im Schlachthaus.





